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| Newsletter: September 2024
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mehr als 328 Tagen werden noch immer über 100 Menschen, darunter auch
kleine Kinder, von der Hamas als Geiseln festgehalten. Wir vergessen
diese Menschen nicht und denken jeden Tag an sie - #BringThemHomeNow!
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Seret - The Israeli Film and TV Festival in Berlin
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| Vom
16. bis 22. September präsentiert Seret - The Israeli Film and TV
Festival - wieder die neuesten Produktionen aus Israel und zeigt die
Vielfalt der israelischen Film und TV Branche.
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| Programm (Auswahl):
Montag, 16. September, 19.00 Uhr
Kino in der KulturBrauerei
Film-Premiere: "The Monkey House", Regie/Drehbuch: Avi Nesher,
Israel 2023, 121 Min., Mit: Chancela Mogoza, Kim Or Azulay, Zvika Hadar,
Michael Kabya Aharon Hebräisch/Italienisch mit deutschen Untertiteln
Mit seinen ersten vier Romanen überzeugte der Autor Amitai Kariv die
Kritik und eroberte die Herzen der Leser. Doch nach und nach verblasste
der Erfolg. Mittlerweile lassen die Rezensionen kaum noch ein gutes
Haar an Kariv, obwohl dieser nach wie vor hart arbeitet. Darunter leiden
sowohl die Familie als auch seine Freunde. Er hat sein Privatleben für
den Beruf geopfert. Ende der 1980er-Jahre scheint seine Karriere vorbei
zu sein – mit Hilfe eines Schwindels plant er schließlich einen
Neustart.
Dienstag, 17. September, 19.30 Uhr
Kino Central
Israelischer Film: "Running on Sand", Regie: Adar Shafran, Israel
2023, 104 Min., Drehbuch: Yoav Hebel, Sarel Piterman, Assaf Zelicovich
Mit: Chancela Mongoza, Kim Or Azulay, Zvika Hadar, Michael Kabya Aharon
Hebräisch mit deutschen Untertiteln
Aumari flüchtete einst aus Eritrea nach Israel. Doch aufgrund eines
fehlenden Aufenthaltstitels steht die Abschiebung an. Am Flughafen geht
es chaotisch zu und so nutzt er die Gelegenheit, sich als neuer Spieler
beim Fußballverein Maccabi Netanya auszugeben. Der vom Abstieg bedrohte
Verein geht davon aus, dass sein neuer Star den Club zurück an die
Spitze der Liga führt. Das Problem ist jedoch, dass Aumari überhaupt
keine Fußballpraxis verfügt.
Mittwoch, 18. September, 19.30 Uhr
Kino in der KulturBrauerei
Israelischer Film: "We will Dance Again", Regie und Drehbuch: Yariv
Mozer, Israel 2024, 90 Minuten, Hebräisch mit englischen Untertiteln
Am 6. Oktober begann wie jedes Jahr das Open-Air-Festival Supernova
Sukkot Gathering, das stets am Ende des Laubhüttenfestivals abgehalten
wird. In der Nacht zum 7. Oktober griffen Hamas-Terroristen die
Festivalbesucher an und eröffneten das Feuer auf die Feiernden. Der
Dokumentarfilm zeichnet die barbarischen Ereignisse nach und beleuchtet,
wie Einzelne sich opferten, um die Leben anderer zu retten.
(Filmstill: RUNNING ON SAND (c) Firma Films)
Das komplette Programm finden Sie unter dem link mehr Informationen.
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Lesung und Gespräch mit Micha Ullman in Berlin
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| Bei
den "Morgenstunden - Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg #10"
ist am Donnerstag, 5. September, Micha Ullman zu Gast.
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| „Morgenstunden.
Vorlesungen über das Daseyn Gottes“ hieß 1785 das letzte Werk Moses
Mendelssohns. Bei den Mendelssohn-Lektionen sprechen
Persönlichkeiten aus eigener Lebenserfahrung zu Themen der
Gegenwart, auf dem Hintergrund der Lebensthemen des jüdischen
Philosophen und seiner Leidenschaft für den Dialog. Die Vortragsreihe
findet in Berlin und Hamburg statt.
#10. Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg
Lesung & Gespräch am Donnerstag, 5. September 2024, 19.00 Uhr
„Licht Buchstaben“. Mit Micha Ullman, Künstler (Ramat Hasharon /Israel).
Vortrag in hebräischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung.
Micha Ullman, Bildhauer
Musikalischer Dialog
Szymon Laks: Sonate für Violoncello und Klavier (1932)
Carlo Lay (Violoncello), Amine Helou (Klavier)
Mendelssohn-Remise
Jägerstraße 51
10117 Berlin
(Foto © Micha Ullman, „Licht Buchstaben“ – Ortsbezogene Skulptur für die neue Nationalbibliothek in Jerusalem)
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Literaturzelt am Bebelplatz in Berlin
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| Im
Rahmen der Jüdischen Kulturtage Berlin finden auch in diesem Jahr
zahlreiche interessante Lesungen und Gespräche im Literaturzelt auf dem
Bebelplatz statt.
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| Mit dabei sind u.a. Ahmad Mansour, Natan Sznaider, Avi Primor und Eyal Abrahami.
Literaturzelt auf dem Bebelplatz
Bebelplatz
10117 Berlin
Das komplette Programm finden Sie auf der Internetseite der Jüdischen Kulturtage, hier unter mehr Informationen.
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Julia Fermentto-Tzaisler im lcb
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| Am
Montag, 23. September veranstaltet das Literarische Colloquium Berlin
eine Lesung und Gespräch mit Julia Fermentto-Tzaisler, die derzeit
Hausgast ist. Außerdem mit dabei sind Aurélien Dony und Katharina J.
Ferner.
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| Im
September kommen die Hausgäste aus Israel, Österreich und Belgien. Zu
Julia Fermentto-Tzaislers Publikationen zählen neben einigen Erzählungen
auch zwei Romane, die bereits in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Sie
ist Gründerin des PEN Israel und leitet außerdem das Jerusalem
International Writers Festival.
Montag, 23. September 2024, 19.30 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Eintritt frei
(Foto: Julia-Fermentto-Tzaisler © privat)
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| Orphaned Land auf Tour
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| Im September kommt die israelische Heavy Metal Band Orphaned Land auf Tour nach Deutschland.
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| Die
beliebte Oriental Metal-Band Orphaned Land feiert Ihr 30-jähriges
Jubiläum und begibt sich dafür auf große Tour. Die 1991 in Israel
gegründete Band kombiniert gekonnt Heavy Metal mit orientalischen
Traditionstönen und hat damit weltweit für Aufsehen gesorgt. Mit ihrer
einzigartigen Musikmischung möchten sie Brücken zwischen verschiedenen
Kulturen schlagen und in ihrer Jubiläumstour diesen Leitgedanken
weiterführen.
Termine:
Mittwoch, 11. September 2024
Kubana in Siegburg
Donnerstag, 12. September 2024
Faust – Mephisto in Hannover
Freitag, 13. September 2024
Hellraiser-Leipzig in Leipzig/Engelsdorf
Montag, 23. September 2024
Backstage Halle in München
Dienstag, 24. September 2024
Mergener Hof e.V. in Trier
Mittwoch, 25. September 2024
LOGO in Hamburg
Freitag, 27. September 2024
Bastard Club in Osnabrück
Samstag, 28. September 2024
Gebäude 9 in Köln
Sonntag, 29. September 2024
Café Central in Weinheim
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Pianistin und Cellist aus Rishon LeZion in Münster
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| Am
Mittwoch, den 4. September, lädt die Stadt Münster mit Unterstützung
der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Münster zu einem Konzert mit
der Pianistin Bella Feinholz und dem Cellisten Alexander Kotlyar aus
Rishon LeZion ein. Sie spielen Stücke von Schubert, Ben-Haim und Brahms.
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| Bella
Feinholz ist künstlerische Koordinatorin und Solistin des Israel
Symphony Orchestra Rishon LeZion. Alexander Kotlyar hat ukrainische
Wurzeln und ist Mitglied des Haifa Symphony Orchestra. Die Musikerin und
der Musiker spielen weltweit
Konzerte.
Münster und Rishon LeZion pflegen seit vielen Jahren eine
Städtepartnerschaft. Insbesondere auf musikalischer Ebene gibt es
vielfältige Kontakte. 2022 spielten das Israel Symphony Orchestra Rishon
LeZion und das Sinfonieorchester Münster ein gemeinsames Konzert im
münsterschen Dom.
Konzert mit Bella Feinholz und Alexander Kotlyar
Mittwoch, 4. September, 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist jedoch bis zum 30. August
unbedingt erforderlich unter: internationales@stadt- muenster.de
Erbdrostenhof
Salzstraße 38
48143 Münster
(Foto: Bella Feinholz (Klavier) und Alexander Kotlyar (Cello, r.) © Stadt Münster)
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Reeperbahnfestival in Hamburg
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| Vom
18. bis 21. September findet das Reeperbahnfestival in Hamburg statt.
Im Programm in diesem Jahr: Rasco, Noga Erez und Sababa5.
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| Donnerstag, 19. September 2024
Rasco
Ort: Sky Bar, 19.40 – 20.25 Uhr
Auf dem Scheitel zwischen Surf Rock und Garage-Bands, dem
psyched-out Folk der Siebziger und dem Indie-Pop der 2020er gleiten
Rasco mit tänzerischer Leichtigkeit durch ihre ganz eigenen hazy
Klanglandschaften. Dem Trio aus Israel gelingt ein Genre-Spagat, der
gerade in den letzten Jahren immer und immer wieder versucht wurde.
Derart organisch produziert und doch klanglich ausdifferenziert war
diese Art von Feel Good Hits für die heißesten Monate des Jahres aber
nur selten. Der Startschuss liegt schon drei Jahre zurück, als die Band
ihr selftitled Debütalbum veröffentlichte und nicht nur in ihrer Heimat
für ausverkaufte Venues sorgte. Seitdem ist viel passiert. Sehr viel.
Nun erscheint mit „DMAOT“ ihr zweites Album, das eine beeindruckende
Fortentwicklung jenes Sounddesigns definiert, dem die Feuilletons damals
wie heute kaum beikommen. Klingt vielleicht wie eine Jam-Session am
Strand, bei der die B52s ebenso unverhofft vorbei schwirren wie Julee
Cruise und Chris Isaak. Für den Sommer könnte es kaum einen besseren
Soundtrack geben.
Noga Erez
Ort: Große Freiheit 36, 23.30 – 0.40 Uhr
Breaking Boundaries and Redefining Pop Music.Revolutionen werden in
der Popmusik gerne mal aus PR-Gründen ausgerufen. Viele haben das
versucht, die meisten sind daran gescheitert. Als Noga Erez im Jahr 2017
ihr Debüt „Off The Radar“ veröffentlichte, ging das an den
einschlägigen Feuilletons ziemlich geräuschlos vorbei. Dabei war es hier
gerade geschehen: der Sängerin und Produzentin gelang genau der große
Wurf zeitgenössischer Popmusik, den alle immer überall vermuten. Nur
ohne großen Knall. Es war die makellose Symbiose aus Electro, Glitch,
Trap, Downtempo und, nunja, Pop – ein Sound, der Trends setzte statt
ihnen zu folgen. Fortgesetzt und nur getoppt durch den Nachfolger „Kids“
(2021), der dann völlig zurecht als einer der besten Releases im
gesamten City-Slang-Kader gefeiert wurde. Von Flying Lotus ebenso
inspiriert wie von Imogen Heap oder FKA Twigs, ist das Sounddesign von
Noga Erez stets ein Produkt der nicht allzu fernen Zukunft gewesen und
bis heute geblieben. Mit ihrem neuesten Album THE VANDALIST, das am 20.
September 2024, direkt nach ihrem Auftritt beim Reeperbahn Festival,
veröffentlicht wird, setzt Erez diese Tradition fort.
Freitag, 20. September 2024
Sababa 5
Ort: Knust, 21.25 – 22.15 Uhr
Wenn die Regengüsse des Frühlings nachlassen, die Temperaturen
konstant an der 20°-Marke kratzen und der Vibe nach Flipflops verlangt,
ist es High Noon für Sababa 5. Das Quartett aus Tel Aviv zelebriert
arabische Skalen in sommerlichen Grooves, holt die 70er in die Gegenwart
und verschmilzt mediterranen Psychedelic Rock mit Funk- und
Disko-Elementen. Das Resultat ist ein zurückgelehnter Sound für die
heißesten Tage des Jahres, an denen alles auf Sonnenschein steht und
süßer Grasgeruch durch die Lüfte weht. Kollaborierte die Band auf der
2022 veröffentlichten Debüt-EP noch mit der Sängerin Shiran Tzfira, sind
die beiden bislang erschienenen Alben „Sababa 5“ (2022) und „Aspan“
(2023) gänzlich auf eigene Faust geschriebene Erzeugnisse der Band in
bester kreativer Verfassung. Vor Genregrößen des anatolischen Rock muss
sich diese Band ebenso wenig verstecken wie vor retroaffiner Muzika
mizrahit oder neo-psychedelischen Projekten aus Europa. Allerwärmste
Empfehlung für Fans von Barış Manço, Altın Gün und Erkin Koray.
(Foto: Rasco)
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Lesung und Konzert
in Hannover
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| Unter
dem Motto „Sag, daß Jerusalem ist - Der Briefwechsel von Ilana Shmueli
und Paul Celan“ findet am Diensatg, den 3. September, in der Villa
Seligmann in Hannover eine Lesung und Konzert statt.
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| In
der konzertanten Lesung “Sag, daß Jerusalem ist” tragen Britta Shulamit
Jakobi und Hanno Dinger Ausschnitte aus dem Briefwechsel zwischen den
Schriftstellern Paul Celan und Ilona Shmueli vor. Ihre Korrespondenz ist
ein bedeutendes Zeugnis einer europäisch-dichterisch-intellektuellen
Israelrezeption, wie sie in der dichterischen Welt ihresgleichen sucht.
Musikalisch umrahmt werden ihre Worte durch Werke von Victor Ullmann,
Ernest Bloch, Maurice Ravel, Felix Mendelsohn, Francis Poulenc und
Naomie Shemer, gespielt von Solistinnen und Solisten des Yachad Chamber
Orchestra.
Dienstag, 3. September 2024, 19.00 Uhr
Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover
Tickets sind erhältlich im Webshop, per E-Mail an karten@villa-seligmann.de oder telefonisch unter 0511-844 887 200.
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Omer Klein in
Füssen, Berlin, Rittmarshausen und Frankfurt a.M.
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| Omer Klein gastiert im September in verschiedenen Formationen in Füssen, Berlin, Rittmarshausen und Frankfurt a.M.
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| Der
Komponist und Pianist Omer Klein versteht es verschiedene Kulturen in
seinen Werken und seinem Spiel zu verbinden und darüber virtuos Grenzen
zu überschreiten und unterschiedliche musikalische Wurzeln zu verbinden.
Sein Spiel gilt von daher als progressiv und assimilierend im besten
Sinne. Der vielfach ausgezeichnete Omer Klein hat bislang 10 Soloalben
und rund einhundert Eigenkompositionen veröffentlicht. Die Debut-CD
seines Trios Fearless Friday (2015) wurde vom Jazzmagazin All About Jazz
als „eine der lohnendsten Klaviertrio-Veröffentlichungen der letzten
Jahre“ gelobt.
Termine:
Dienstag, 3. September 2024, 19.00 Uhr
Omer Klein & Aris Quartett
Festival Vielsaitig in Füssen
Mittwoch, 4. September 2024, 21.00 Uhr
Omer Klein / Jorge Rossy / Hans Glawischnig
Zig Zag Jazz Club Berlin
Sonntag, 8. September 2024, 14.00 Uhr
Omer Klein Trio
Jazz ohne Gleichen in Rittmarshausen
24. bis 28. September 2024
Omer Klein @ Fratopia Festival : Late Night X in der Alten Oper Frankfurt
(Foto: OmerKleinTrio © YvonneSchmedemann)
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Das Jerusalem Symphony Orchestra
in St. Ottilien in Landsberg am Lech
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| Das Jerusalem Symphony Orchestra gastiert am 28. September in St. Ottilien in Landsberg am Lech.
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| Das
Jerusalem Symphony Orchestra wurde 1938 von jüdischen Exilanten als
Rundfunkorchester von Palästina gegründet. Seit seiner Entstehung in
höchst turbulenten Zeiten bewegt sich das JSO wie kein anderes Orchester
in kulturellen Spannungsfeldern, die seine enorme Strahlkraft bedingen.
Der ursprünglichen Bezeichnung als „Stimme Israels“ Rechnung
tragend, strebt das Orchester seit seiner Gründung danach, zu einem
allumfassenden „Sound of Jerusalem“ zu werden.
Das Klangmosaik des Orchesters spiegelt sich in seiner
Zusammensetzung wider. MusikerInnen aus West- und Ostjerusalem,
Emigranten aus der Ukraine, Russland sowie junge Israelis und
MusikerInnen aus Jordanien formieren das multikulturelle
Spitzenorchester. Wie nur wenige andere Orchester strahlt es die
vereinigende Kraft von Musik aus, mit dem Ziel, Brücken in alle
Richtungen zu schlagen. Es führt jüdische, arabische und christliche
Musik aus, schlägt Brücken in die Golfstaaten und Marokko und baut ein
globales Jugendnetzwerk, die Jerusalem Music Ambassadors, auf.
Programm:
Peter Tschaikowski (1840 – 1893): Nocturne d-Moll op. 19 Nr. 4 für Cello
Max Bruch (1838 – 1920): Kol Nidrei op. 47
Josef Haydn (1732 – 1809): Cellokonzert Nr. 1 in C-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, KV 550
Samstag, 28. September 2024, 19.00 Uhr
Erzabtei St. Oltilien, Klosterkirche
Liberation Concert VI - Erinnerungskonzert
Mischa Maisky (Cello), Jerusalem Symphony Orchestra Israel, Julian Rachlin (Leitung), Maximilian Maier (Moderation)
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Yotam Peled &
the Free Radicals in Köln
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| Im
Rahmen des Festivals tanztausch Köln treten am Donnerstag, 5.
September, Yotam Peled & the Free Radicals mit „Fists to Flowers“
auf.
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| Tanz,
Wrestling und Boxen werden neu definiert und schaffen einen Raum, der
Schmerz hinterfragt und uns auf eine Reise zwischen extremem Widerstand
und völliger Hingabe mitnimmt. Wie Wellen an einer felsigen Küste
prallen die vier Protagonisten von FISTS TO FLOWERS unaufhörlich
aufeinander, verbinden und lösen sich, während die Grenzen zwischen dem
Persönlichen und dem Kollektiven verschwimmen. Die intensive Begegnung
ihrer Körper wird zur Suche nach Intimität und Nähe, ein Ort für
sensible und spielerische Bekenntnisse. In körperlichen, rhythmischen
Sequenzen, die zur Erschöpfung und einer neu gefundenen Verletzlichkeit
führen, lädt die ständige Bewegung des Erweichens und Verhärtens uns
ein, unsere Verbindung zum eigenen Körper und zu anderen neu zu
erforschen und zu erfinden
Yotam Peled & the Free Radicals, gegründet im September 2018 an
der Staatsoper Hannover, streben nachhaltige, unabhängige
Performancekunst und eine enge Beziehung zur lokalen Gemeinschaft an.
Sie touren durch Europa und treten in konventionellen sowie alternativen
Räumen auf, oft mit Workshops und ortsspezifischen Produktionen. Ihr
kreativer Fokus liegt auf dem Körper und der Veränderung sozialer
Verhaltensmuster durch Bewegung. In ihren Performances erhalten oft als
dunkel, unangemessen oder wild geltende Aspekte unserer Existenz Raum
zur Heilung und Reflexion.
Donnerstag, 5. September 2024
TanzFaktur
Siegburger Straße 233W
50679 Köln-Deutz
(Foto: Tom Dachs)
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| Kurzschluss von Noa Lazar-Keinan
in Görlitz
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| Im
September feiert die Komödie „Kurzschluss“ von Noa Lazar-Keinan ihre
deutschsprachige Erstaufführung im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz
Zittau.
A „David, vielleicht liegt das Problem nicht bei der Kita oder bei
der Erzieherin, sondern bei Itamar.“ Neta und David Pilz haben
gemeinsame Kinder, und man darf sich zu Recht fragen, ob das Problem
überhaupt ein ungewöhnliches ist. Ihr Sohn Itamar wirft zwar mit
Löffeln, ansonsten aber ist er ein ziemlich normaler Junge: Sein Idol
ist der Super-Doktor, ohne dessen Umhang er nirgendwo hingeht, und
außerdem hat er in der Kita Danny Hirsch gehauen. Meistens sind seine
Eltern mit diesem Feuerwerk von Alltag voll ausgelastet. Jetzt aber
meint „irgendeine Diagnostologin“, bei Itamar Autismus zu erkennen. Was
soll das heißen? Diese Frau kennt das Kind doch gar nicht! Tut nicht
vielmehr endlich mal eine Auszeit Not, eine Nacht in der schier
unbezahlbaren Präsidentensuite eines Luxushotels?
Ein atemloses Paar setzt sich mit Herausforderungen auseinander, mit
denen es nicht gerechnet hatte. Mit großer Ernsthaftigkeit in den
Themen und mit wunderbarem Humor in den Dialogen schreibt die
israelische Autorin Noa Lazar-Keinan über den Alltag einer im Grunde
ganz normalen Familie. Dabei zieht sie das Publikum in freundlichen
Aufgabenstellungen hinein in das quirlige Spiel. Super-Doktor, sündhaft
teure Luxusgüter, ein Moment der Aufmerksamkeit oder einfach mal für
Zeit für sich – das Erfolgsstück Kurzschluss (Short Circuit) macht mit
liebevollem, wildem Witz sichtbar, dass Itamar hier nicht der Einzige
mit ganz eigenen Bedürfnissen ist.
Samstag, 14. September 2024, 19.30 Uhr
„Kurzschluss“ von Noa Lazar-Keinan, Deutschsprachige Erstaufführung
Aus dem Hebräischen von Matthias Naumann
GHT Görlitz-Zittau
Haus Zittau Studiobühne
Demianiplatz 2
02826 Görlitz
Weitere Termine: 19., 20. und 28. September, jeweils 19.30 Uhr
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at.tension Festival
bei Lärz
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| Vom
5. bis 8. September 2024 feiert das at.tension Festival die zehnte
Ausgabe. Niv Sheinfeld und Oren Laor präsentieren "Disco Baby!" Im
Rahmen des Festivals und das Golden Delicious Theatre ist mit "Jonathan
and the blue Table" vertreten.
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| Das
at.tension Festival ist ein zweijährlich stattfindendes,
interdisziplinäres Theaterfestival, kuratiert, organisiert und
realisiert von Akteur:innen des Kulturkosmos Müritz e.V. und dessen
Netzwerk an Unterstützer:innen.
Das weitläufige ca. 100 ha große Gelände des Kulturkosmos in Lärz
bietet für ein Theaterfestival eine einzigartige Kulisse und
außergewöhnliche Spielstätten: Flugzeughangars, eine alte Landebahn,
verschiedene Zirkuszelte, sowie diverse Park- und Freiflächen. Dazu
große Campingflächen incl. einem Badesee.
Disco Baby!
Freitag, 6. September, 15.30 Uhr
Samstag, 7. September, 14.30 Uhr
Sonntag, 8. September, 18.15 Uhr
Entstaube dein schillerndstes Outfit und lass dich von Discomusik
der 70er Jahre zum Tanzen mitreißen. Im Stil eines Bal Moderne
verschmelzen hier Performance und Tanzparty. Der Bal Moderne richtet
sich an Menschen, die keine professionelle Tanzausbildung haben, und es
dennoch lieben sich zu bewegen. Das Prinzip ist einfach: Professionelle
Tänzer:innen und Choreograf:innen bringen dem Publikum kurze
Bewegungsabläufe bei und dann tanzen alle gemeinsam. Disco, Baby!
Konzept: Niv Sheinfeld, Oren Laor; Tanz: Irad Avni, Avigail Shafrir,
Oren Laor, Niv Sheinfeld; Originalproduktion: MASH Dance House 2023,
Uraufführung Jerusalem
Dauer: ca. 80 Min
Golden Delicious Theatre: Jonathan and the Blue Table
Donnerstag, 5. September, 18.00 Uhr
Freitag, 6. September, 18.00 Uhr
Samstag, 7. September, 23.00 Uhr
Sonntag, 8. September 11.00 Uhr und 13.30 Uhr
Zwei virtuose Objekttheaterstücke mit Alltagsgegenständen an einem
Tisch: „Jonathan“ ist ein wildes Epos mit Äpfeln, Messerset und
Schneidebrett. Ein grüner Apfel, der von roten Eltern geboren wurde,
begibt sich auf eine weite Reise, nur um festzustellen, dass der Apfel
nicht weit vom Stamm fällt. „The Blue Table“ enthüllt überraschende
Fakten über die aufregenden Paarungsgewohnheiten von Gartenschnecken und
beantwortet die rätselhafte Frage, wohin Vögel verschwinden, wenn der
See zufriert. Erzählt mit Plastiktütenschwänen, Küchentuchschnecken und
Teelöffelheringen.
Von und mit Ari Teperberg, Inbal Yomtovian
(Foto © Anton Rieb)
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Jüdische Kulturtage Berlin
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| Vom 12. bis 22. September 2024 richtet die Jüdische Gemeinde zu Berlin die 37. Jüdischen Kulturtage Berlin aus.
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| Unter
der Leitung von Intendant Avi Toubiana präsentiert das größte Festival
jüdischen Lebens in der Hauptstadt an verschiedenen Spielorten mehr als
40 Veranstaltungen mit deutschen, israelischen und internationalen
Kulturschaffenden.
Aus Israel sind u. a. Benzi Brofman, David Broza, Shiri Maimon,
Ahmad Mansour, Natan Sznaider, Doron Talmon & Jane Bordeaux mit
dabei.
Veranstaltungsorte sind in diesem Jahr die Synagoge Rykestraße, die
Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße, der
Bebelplatz Unter den Linden, das CineStar - Kino in der KulturBrauerei,
das Kino Central in der Rosenthaler Straße und die Synagoge Beth Zion
in der Brunnenstraße.
Programm (Auswahl):
Donnerstag, 12. September, 20.00 Uhr, Ort: Synagoge Rykestraße
Eröffnungskonzert der 37. Jüdischen Kulturtage Berlin mit Shiri Maimon und dem Sinfonie Orchester Berlin
Nach ersten Erfolgen bei Kinderfestivals wirkte die damals
18-jährige Israelin bei der beliebten Casting-Show „Kochav Nolad“ im
Jahr 2003 mit und belegte den zweiten Platz. Nur zwei Jahre später
vertrat sie ihre Heimat beim Eurovision Song Contest in Kiew, wo sie mit
„Hascheket Schenisch’ar“ („Die Stille, die zurückblieb“) den
respektablen vierten Platz belegte. Im selben Jahr erschien ihr
selbstbetiteltes Debütalbum – gefolgt von drei weiteren Erfolgsalben bis
2012.
Danach konzentrierte sich Shiri Maimon auf den Spagat zwischen
Familie und der Mitwirkung im Musiktheater. 2018 gab sie am New Yorker
Broadway ihr Debüt im Musical-Klassiker „Chicago“, wo sie mit Roxie die
Hauptrolle verkörperte.
Nach zwölf Jahren Pause erscheint in diesem Sommer eine neue Platte,
die sie mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Leitung von Tomer
Hadadi einspielte. Das Album enthält 19 Songs, größtenteils aus dem
Repertoire der Sängerin sowie neue Songs im sinfonischen Arrangement.
Unter der Leitung des Berliner Dirigenten Igor Budinstein wird das
Sinfonie Orchester Berlin beim Auftakt des Festivals, verstärkt durch
jüdische Musiker aus der Stadt, eine Auswahl daraus präsentieren.
Damit korrespondiert, dass parallel zum Konzert der israelische
Street-Art-Künstler Benzi Brofman im Hof der Synagoge Rykestraße in
Echtzeit ein großformatiges Werk gestalten wird. Brofman erlangte
hierzulande Bekanntheit durch sein Mural „Bring them home“, das er Ende
vergangenen Jahres in der Oranienburger Straße gestaltete und den am 7.
Oktober 2023 von den Hamas-Terroristen entführten Geiseln widmete.
Die Auftaktveranstaltung wird von der Schauspielerin und Autorin Andrea Sawatzki moderiert.
Sonntag, 15. September, 20.00 Uhr Ort: Synagoge Rykestraße
David Broza - israelischer Sänger-Songwriter - 40 Jähriges Bühnenjubiläum
Bereits seit 1987 bereichern die Jüdischen Kulturtage Berlin die
Stadt. Wenige Jahre nach der ersten Edition gastierte in diesem Rahmen
erstmalig der israelische Singer-Songwriter David Broza. Und kehrte in
der Folge immer wieder zurück – zuletzt 2018. So erklärt es sich, dass
der 69-Jährige betont, eine besonders enge Bindung an die Stadt und das
Festival zu haben.
Bereits mit einem seiner ersten Songs – „Yihye Tov“ (1977) – landete
Broza einen Hit, der zur Hymne der Friedensbewegung wurde. Seit 1982
veröffentlichte er mehr als 40 Studioalben. Charakteristisch für seinen
Gitarren-Sound ist das an den Flamenco angelehnte Fingerpicking, während
seine Texte zwischen Hebräisch, Englisch und Spanisch changieren. Die
transkulturellen Ansätze finden sich auch in der Musik – von Folk über
Country bis Jazz.
Ein Blick in das komplette Programm lohnt sich, hier unter dem Link mehr Informationen.
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Dieser Newsletter wird von der Kulturabteilung der Botschaft des
Staates Israel erstellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an:
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