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Newsletter: September 2024
 
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Kulturabteilung der Botschaft
   
 
 
Liebe Leser*Innen,
 
seit mehr als 328 Tagen werden noch immer über 100 Menschen, darunter auch kleine Kinder, von der Hamas als Geiseln festgehalten. Wir vergessen diese Menschen nicht und denken jeden Tag an sie - #BringThemHomeNow!
 
 
 
 
  FILM  
 
 
  Seret - The Israeli Film and TV Festival in Berlin  
 
 
 
  Literatur  
 
 
  Lesung und Gespräch mit Micha Ullman in Berlin  
 
  Literaturzelt am Bebelplatz in Berlin  
 
  Julia Fermentto-Tzaisler im lcb  
 
 
 
  MUSIK  
 
 
  Orphaned Land auf Tour  
 
  Pianistin und Cellist aus Rishon LeZion in Münster  
 
  Reeperbahnfestival in Hamburg  
 
  Lesung und Konzert in Hannover  
 
  Omer Klein in Füssen, Berlin, Rittmarshausen und Frankfurt a.M.  
 
  Das Jerusalem Symphony Orchestra in St. Ottilien in Landsberg am Lech  
 
 
 
  TANZ  
 
 
  Yotam Peled & the Free Radicals in Köln  
 
 
 
  THEATER  
 
 
  Kurzschluss von Noa Lazar-Keinan in Görlitz  
 
  at.tension Festival bei Lärz  
 
 
 
  SONSTIGES  
 
 
  Jüdische Kulturtage Berlin  
 
 
 
 
 
 
 
Seret - The Israeli Film and TV Festival in Berlin

   
 
 
  Vom 16. bis 22. September präsentiert Seret - The Israeli Film and TV Festival - wieder die neuesten Produktionen aus Israel und zeigt die Vielfalt der israelischen Film und TV Branche.
 
 
  Programm (Auswahl):

Montag, 16. September, 19.00 Uhr
Kino in der KulturBrauerei


Film-Premiere: "The Monkey House", Regie/Drehbuch: Avi Nesher, Israel 2023, 121 Min., Mit: Chancela Mogoza, Kim Or Azulay, Zvika Hadar, Michael Kabya Aharon Hebräisch/Italienisch mit deutschen Untertiteln

Mit seinen ersten vier Romanen überzeugte der Autor Amitai Kariv die Kritik und eroberte die Herzen der Leser. Doch nach und nach verblasste der Erfolg. Mittlerweile lassen die Rezensionen kaum noch ein gutes Haar an Kariv, obwohl dieser nach wie vor hart arbeitet. Darunter leiden sowohl die Familie als auch seine Freunde. Er hat sein Privatleben für den Beruf geopfert. Ende der 1980er-Jahre scheint seine Karriere vorbei zu sein – mit Hilfe eines Schwindels plant er schließlich einen Neustart.

Dienstag, 17. September, 19.30 Uhr
Kino Central


Israelischer Film: "Running on Sand", Regie: Adar Shafran, Israel 2023, 104 Min., Drehbuch: Yoav Hebel, Sarel Piterman, Assaf Zelicovich
Mit: Chancela Mongoza, Kim Or Azulay, Zvika Hadar, Michael Kabya Aharon
Hebräisch mit deutschen Untertiteln

Aumari flüchtete einst aus Eritrea nach Israel. Doch aufgrund eines fehlenden Aufenthaltstitels steht die Abschiebung an. Am Flughafen geht es chaotisch zu und so nutzt er die Gelegenheit, sich als neuer Spieler beim Fußballverein Maccabi Netanya auszugeben. Der vom Abstieg bedrohte Verein geht davon aus, dass sein neuer Star den Club zurück an die Spitze der Liga führt. Das Problem ist jedoch, dass Aumari überhaupt keine Fußballpraxis verfügt.

Mittwoch, 18. September, 19.30 Uhr
Kino in der KulturBrauerei


Israelischer Film: "We will Dance Again", Regie und Drehbuch: Yariv Mozer, Israel 2024, 90 Minuten, Hebräisch mit englischen Untertiteln

Am 6. Oktober begann wie jedes Jahr das Open-Air-Festival Supernova Sukkot Gathering, das stets am Ende des Laubhüttenfestivals abgehalten wird. In der Nacht zum 7. Oktober griffen Hamas-Terroristen die Festivalbesucher an und eröffneten das Feuer auf die Feiernden. Der Dokumentarfilm zeichnet die barbarischen Ereignisse nach und beleuchtet, wie Einzelne sich opferten, um die Leben anderer zu retten.

(Filmstill: RUNNING ON SAND (c) Firma Films)



Das komplette Programm finden Sie unter dem link mehr Informationen.
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
 
        
Lesung und Gespräch mit Micha Ullman in Berlin

 
 
 
  Bei den "Morgenstunden - Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg #10" ist am Donnerstag, 5. September, Micha Ullman zu Gast.
 
 
  „Morgenstunden. Vorlesungen über das Daseyn Gottes“ hieß 1785 das letzte Werk Moses Mendelssohns. Bei den Mendelssohn-Lektionen sprechen
Persönlichkeiten aus eigener Lebenserfahrung zu Themen der Gegenwart, auf dem Hintergrund der Lebensthemen des jüdischen Philosophen und seiner Leidenschaft für den Dialog. Die Vortragsreihe findet in Berlin und Hamburg statt.

#10. Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg
Lesung & Gespräch am Donnerstag, 5. September 2024, 19.00 Uhr


„Licht Buchstaben“. Mit Micha Ullman, Künstler (Ramat Hasharon /Israel).
Vortrag in hebräischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung.
Micha Ullman, Bildhauer

Musikalischer Dialog
Szymon Laks: Sonate für Violoncello und Klavier (1932)
Carlo Lay (Violoncello), Amine Helou (Klavier)

Mendelssohn-Remise
Jägerstraße 51
10117 Berlin

(Foto © Micha Ullman, „Licht Buchstaben“ – Ortsbezogene Skulptur für die neue Nationalbibliothek in Jerusalem)
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
Literaturzelt am Bebelplatz in Berlin

   
 
 
  Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Berlin finden auch in diesem Jahr zahlreiche interessante Lesungen und Gespräche im Literaturzelt auf dem Bebelplatz statt.
 
 
  Mit dabei sind u.a. Ahmad Mansour, Natan Sznaider, Avi Primor und Eyal Abrahami.


Literaturzelt auf dem Bebelplatz
Bebelplatz
10117 Berlin

Das komplette Programm finden Sie auf der Internetseite der Jüdischen Kulturtage, hier unter mehr Informationen.
 
 
 
 
 
 
               
 
 
        
Julia Fermentto-Tzaisler im lcb
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  Am Montag, 23. September veranstaltet das Literarische Colloquium Berlin eine Lesung und Gespräch mit Julia Fermentto-Tzaisler, die derzeit Hausgast ist. Außerdem mit dabei sind Aurélien Dony und Katharina J. Ferner.
 
 
  Im September kommen die Hausgäste aus Israel, Österreich und Belgien. Zu Julia Fermentto-Tzaislers Publikationen zählen neben einigen Erzählungen auch zwei Romane, die bereits in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Sie ist Gründerin des PEN Israel und leitet außerdem das Jerusalem International Writers Festival.

Montag, 23. September 2024, 19.30 Uhr

Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Eintritt frei

(Foto: Julia-Fermentto-Tzaisler © privat)
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
 
 
 
  Orphaned Land auf Tour
   
 
 
  Im September kommt die israelische Heavy Metal Band Orphaned Land auf Tour nach Deutschland.  
 
  Die beliebte Oriental Metal-Band Orphaned Land feiert Ihr 30-jähriges Jubiläum und begibt sich dafür auf große Tour. Die 1991 in Israel gegründete Band kombiniert gekonnt Heavy Metal mit orientalischen Traditionstönen und hat damit weltweit für Aufsehen gesorgt. Mit ihrer einzigartigen Musikmischung möchten sie Brücken zwischen verschiedenen Kulturen schlagen und in ihrer Jubiläumstour diesen Leitgedanken weiterführen.

Termine:

Mittwoch, 11. September 2024
Kubana in Siegburg

Donnerstag, 12. September 2024
Faust – Mephisto in Hannover

Freitag, 13. September 2024
Hellraiser-Leipzig in Leipzig/Engelsdorf

Montag, 23. September 2024
Backstage Halle in München

Dienstag, 24. September 2024
Mergener Hof e.V. in Trier

Mittwoch, 25. September 2024
LOGO in Hamburg

Freitag, 27. September 2024
Bastard Club in Osnabrück

Samstag, 28. September 2024
Gebäude 9 in Köln

Sonntag, 29. September 2024
Café Central in Weinheim
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
Pianistin und Cellist aus Rishon LeZion in Münster

   
 
 
  Am Mittwoch, den 4. September, lädt die Stadt Münster mit Unterstützung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Münster zu einem Konzert mit der Pianistin Bella Feinholz und dem Cellisten Alexander Kotlyar aus Rishon LeZion ein. Sie spielen Stücke von Schubert, Ben-Haim und Brahms.
 
 
  Bella Feinholz ist künstlerische Koordinatorin und Solistin des Israel Symphony Orchestra Rishon LeZion. Alexander Kotlyar hat ukrainische Wurzeln und ist Mitglied des Haifa Symphony Orchestra. Die Musikerin und der Musiker spielen weltweit
Konzerte.
Münster und Rishon LeZion pflegen seit vielen Jahren eine Städtepartnerschaft. Insbesondere auf musikalischer Ebene gibt es vielfältige Kontakte. 2022 spielten das Israel Symphony Orchestra Rishon LeZion und das Sinfonieorchester Münster ein gemeinsames Konzert im münsterschen Dom.



Konzert mit Bella Feinholz und Alexander Kotlyar
Mittwoch, 4. September, 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist jedoch bis zum 30. August unbedingt erforderlich unter: internationales@stadt- muenster.de


Erbdrostenhof
Salzstraße 38
48143 Münster

(Foto: Bella Feinholz (Klavier) und Alexander Kotlyar (Cello, r.) © Stadt Münster)
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
Reeperbahnfestival in Hamburg

   
 
 
  Vom 18. bis 21. September findet das Reeperbahnfestival in Hamburg statt. Im Programm in diesem Jahr: Rasco, Noga Erez und Sababa5.
 
 
  Donnerstag, 19. September 2024

Rasco
Ort: Sky Bar, 19.40 – 20.25 Uhr

Auf dem Scheitel zwischen Surf Rock und Garage-Bands, dem psyched-out Folk der Siebziger und dem Indie-Pop der 2020er gleiten Rasco mit tänzerischer Leichtigkeit durch ihre ganz eigenen hazy Klanglandschaften. Dem Trio aus Israel gelingt ein Genre-Spagat, der gerade in den letzten Jahren immer und immer wieder versucht wurde. Derart organisch produziert und doch klanglich ausdifferenziert war diese Art von Feel Good Hits für die heißesten Monate des Jahres aber nur selten. Der Startschuss liegt schon drei Jahre zurück, als die Band ihr selftitled Debütalbum veröffentlichte und nicht nur in ihrer Heimat für ausverkaufte Venues sorgte. Seitdem ist viel passiert. Sehr viel. Nun erscheint mit „DMAOT“ ihr zweites Album, das eine beeindruckende Fortentwicklung jenes Sounddesigns definiert, dem die Feuilletons damals wie heute kaum beikommen. Klingt vielleicht wie eine Jam-Session am Strand, bei der die B52s ebenso unverhofft vorbei schwirren wie Julee Cruise und Chris Isaak. Für den Sommer könnte es kaum einen besseren Soundtrack geben.

Noga Erez
Ort: Große Freiheit 36, 23.30 – 0.40 Uhr


Breaking Boundaries and Redefining Pop Music.Revolutionen werden in der Popmusik gerne mal aus PR-Gründen ausgerufen. Viele haben das versucht, die meisten sind daran gescheitert. Als Noga Erez im Jahr 2017 ihr Debüt „Off The Radar“ veröffentlichte, ging das an den einschlägigen Feuilletons ziemlich geräuschlos vorbei. Dabei war es hier gerade geschehen: der Sängerin und Produzentin gelang genau der große Wurf zeitgenössischer Popmusik, den alle immer überall vermuten. Nur ohne großen Knall. Es war die makellose Symbiose aus Electro, Glitch, Trap, Downtempo und, nunja, Pop – ein Sound, der Trends setzte statt ihnen zu folgen. Fortgesetzt und nur getoppt durch den Nachfolger „Kids“ (2021), der dann völlig zurecht als einer der besten Releases im gesamten City-Slang-Kader gefeiert wurde. Von Flying Lotus ebenso inspiriert wie von Imogen Heap oder FKA Twigs, ist das Sounddesign von Noga Erez stets ein Produkt der nicht allzu fernen Zukunft gewesen und bis heute geblieben. Mit ihrem neuesten Album THE VANDALIST, das am 20. September 2024, direkt nach ihrem Auftritt beim Reeperbahn Festival, veröffentlicht wird, setzt Erez diese Tradition fort.


Freitag, 20. September 2024

Sababa 5
Ort: Knust, 21.25 – 22.15 Uhr


Wenn die Regengüsse des Frühlings nachlassen, die Temperaturen konstant an der 20°-Marke kratzen und der Vibe nach Flipflops verlangt, ist es High Noon für Sababa 5. Das Quartett aus Tel Aviv zelebriert arabische Skalen in sommerlichen Grooves, holt die 70er in die Gegenwart und verschmilzt mediterranen Psychedelic Rock mit Funk- und Disko-Elementen. Das Resultat ist ein zurückgelehnter Sound für die heißesten Tage des Jahres, an denen alles auf Sonnenschein steht und süßer Grasgeruch durch die Lüfte weht. Kollaborierte die Band auf der 2022 veröffentlichten Debüt-EP noch mit der Sängerin Shiran Tzfira, sind die beiden bislang erschienenen Alben „Sababa 5“ (2022) und „Aspan“ (2023) gänzlich auf eigene Faust geschriebene Erzeugnisse der Band in bester kreativer Verfassung. Vor Genregrößen des anatolischen Rock muss sich diese Band ebenso wenig verstecken wie vor retroaffiner Muzika mizrahit oder neo-psychedelischen Projekten aus Europa. Allerwärmste Empfehlung für Fans von Barış Manço, Altın Gün und Erkin Koray.

(Foto: Rasco)
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
Lesung und Konzert 
in Hannover

   
 
 
  Unter dem Motto „Sag, daß Jerusalem ist - Der Briefwechsel von Ilana Shmueli und Paul Celan“ findet am Diensatg, den 3. September, in der Villa Seligmann in Hannover eine Lesung und Konzert statt.
 
 
  In der konzertanten Lesung “Sag, daß Jerusalem ist” tragen Britta Shulamit Jakobi und Hanno Dinger Ausschnitte aus dem Briefwechsel zwischen den Schriftstellern Paul Celan und Ilona Shmueli vor. Ihre Korrespondenz ist ein bedeutendes Zeugnis einer europäisch-dichterisch-intellektuellen Israelrezeption, wie sie in der dichterischen Welt ihresgleichen sucht. Musikalisch umrahmt werden ihre Worte durch Werke von Victor Ullmann, Ernest Bloch, Maurice Ravel, Felix Mendelsohn, Francis Poulenc und Naomie Shemer, gespielt von Solistinnen und Solisten des Yachad Chamber Orchestra.


Dienstag, 3. September 2024, 19.00 Uhr

Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover

Tickets sind erhältlich im Webshop, per E-Mail an karten@villa-seligmann.de oder telefonisch unter 0511-844 887 200.
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
Omer Klein in 
Füssen, Berlin, Rittmarshausen und Frankfurt a.M.

   
 
 
  Omer Klein gastiert im September in verschiedenen Formationen in Füssen, Berlin, Rittmarshausen und Frankfurt a.M.
 
 
  Der Komponist und Pianist Omer Klein versteht es verschiedene Kulturen in seinen Werken und seinem Spiel zu verbinden und darüber virtuos Grenzen zu überschreiten und unterschiedliche musikalische Wurzeln zu verbinden. Sein Spiel gilt von daher als progressiv und assimilierend im besten Sinne. Der vielfach ausgezeichnete Omer Klein hat bislang 10 Soloalben und rund einhundert Eigenkompositionen veröffentlicht. Die Debut-CD seines Trios Fearless Friday (2015) wurde vom Jazzmagazin All About Jazz als „eine der lohnendsten Klaviertrio-Veröffentlichungen der letzten Jahre“ gelobt.


Termine:

Dienstag, 3. September 2024, 19.00 Uhr

Omer Klein & Aris Quartett
Festival Vielsaitig in Füssen

Mittwoch, 4. September 2024, 21.00 Uhr
Omer Klein / Jorge Rossy / Hans Glawischnig
Zig Zag Jazz Club Berlin

Sonntag, 8. September 2024, 14.00 Uhr
Omer Klein Trio
Jazz ohne Gleichen in Rittmarshausen

24. bis 28. September 2024
Omer Klein @ Fratopia Festival : Late Night X in der Alten Oper Frankfurt

(Foto: OmerKleinTrio © YvonneSchmedemann)
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
Das Jerusalem Symphony Orchestra
in St. Ottilien in Landsberg am Lech

   
 
 
  Das Jerusalem Symphony Orchestra gastiert am 28. September in St. Ottilien in Landsberg am Lech.
 
 
  Das Jerusalem Symphony Orchestra wurde 1938 von jüdischen Exilanten als Rundfunkorchester von Palästina gegründet. Seit seiner Entstehung in höchst turbulenten Zeiten bewegt sich das JSO wie kein anderes Orchester in kulturellen Spannungsfeldern, die seine enorme Strahlkraft bedingen.
Der ursprünglichen Bezeichnung als „Stimme Israels“ Rechnung tragend, strebt das Orchester seit seiner Gründung danach, zu einem allumfassenden „Sound of Jerusalem“ zu werden.
Das Klangmosaik des Orchesters spiegelt sich in seiner Zusammensetzung wider. MusikerInnen aus West- und Ostjerusalem, Emigranten aus der Ukraine, Russland sowie junge Israelis und MusikerInnen aus Jordanien formieren das multikulturelle Spitzenorchester. Wie nur wenige andere Orchester strahlt es die vereinigende Kraft von Musik aus, mit dem Ziel, Brücken in alle Richtungen zu schlagen. Es führt jüdische, arabische und christliche Musik aus, schlägt Brücken in die Golfstaaten und Marokko und baut ein globales Jugendnetzwerk, die Jerusalem Music Ambassadors, auf.

Programm:

Peter Tschaikowski (1840 – 1893): Nocturne d-Moll op. 19 Nr. 4 für Cello
Max Bruch (1838 – 1920): Kol Nidrei op. 47
Josef Haydn (1732 – 1809): Cellokonzert Nr. 1 in C-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, KV 550



Samstag, 28. September 2024, 19.00 Uhr

Erzabtei St. Oltilien, Klosterkirche
Liberation Concert VI - Erinnerungskonzert

Mischa Maisky (Cello), Jerusalem Symphony Orchestra Israel, Julian Rachlin (Leitung), Maximilian Maier (Moderation)
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
 
 
Yotam Peled &
 the Free Radicals in Köln

   
 
 
  Im Rahmen des Festivals tanztausch Köln treten am Donnerstag, 5. September, Yotam Peled & the Free Radicals mit „Fists to Flowers“ auf.
 
 
  Tanz, Wrestling und Boxen werden neu definiert und schaffen einen Raum, der Schmerz hinterfragt und uns auf eine Reise zwischen extremem Widerstand und völliger Hingabe mitnimmt. Wie Wellen an einer felsigen Küste prallen die vier Protagonisten von FISTS TO FLOWERS unaufhörlich aufeinander, verbinden und lösen sich, während die Grenzen zwischen dem Persönlichen und dem Kollektiven verschwimmen. Die intensive Begegnung ihrer Körper wird zur Suche nach Intimität und Nähe, ein Ort für sensible und spielerische Bekenntnisse. In körperlichen, rhythmischen Sequenzen, die zur Erschöpfung und einer neu gefundenen Verletzlichkeit führen, lädt die ständige Bewegung des Erweichens und Verhärtens uns ein, unsere Verbindung zum eigenen Körper und zu anderen neu zu erforschen und zu erfinden

Yotam Peled & the Free Radicals, gegründet im September 2018 an der Staatsoper Hannover, streben nachhaltige, unabhängige Performancekunst und eine enge Beziehung zur lokalen Gemeinschaft an. Sie touren durch Europa und treten in konventionellen sowie alternativen Räumen auf, oft mit Workshops und ortsspezifischen Produktionen. Ihr kreativer Fokus liegt auf dem Körper und der Veränderung sozialer Verhaltensmuster durch Bewegung. In ihren Performances erhalten oft als dunkel, unangemessen oder wild geltende Aspekte unserer Existenz Raum zur Heilung und Reflexion.



Donnerstag, 5. September 2024

TanzFaktur
Siegburger Straße 233W
50679 Köln-Deutz

(Foto: Tom Dachs)
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
 
         Kurzschluss von Noa Lazar-Keinan
 in Görlitz
 
 
 
  Im September feiert die Komödie „Kurzschluss“ von Noa Lazar-Keinan ihre deutschsprachige Erstaufführung im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz Zittau.

A „David, vielleicht liegt das Problem nicht bei der Kita oder bei der Erzieherin, sondern bei Itamar.“ Neta und David Pilz haben gemeinsame Kinder, und man darf sich zu Recht fragen, ob das Problem überhaupt ein ungewöhnliches ist. Ihr Sohn Itamar wirft zwar mit Löffeln, ansonsten aber ist er ein ziemlich normaler Junge: Sein Idol ist der Super-Doktor, ohne dessen Umhang er nirgendwo hingeht, und außerdem hat er in der Kita Danny Hirsch gehauen. Meistens sind seine Eltern mit diesem Feuerwerk von Alltag voll ausgelastet. Jetzt aber meint „irgendeine Diagnostologin“, bei Itamar Autismus zu erkennen. Was soll das heißen? Diese Frau kennt das Kind doch gar nicht! Tut nicht vielmehr endlich mal eine Auszeit Not, eine Nacht in der schier unbezahlbaren Präsidentensuite eines Luxushotels?

Ein atemloses Paar setzt sich mit Herausforderungen auseinander, mit denen es nicht gerechnet hatte. Mit großer Ernsthaftigkeit in den Themen und mit wunderbarem Humor in den Dialogen schreibt die israelische Autorin Noa Lazar-Keinan über den Alltag einer im Grunde ganz normalen Familie. Dabei zieht sie das Publikum in freundlichen Aufgabenstellungen hinein in das quirlige Spiel. Super-Doktor, sündhaft teure Luxusgüter, ein Moment der Aufmerksamkeit oder einfach mal für Zeit für sich – das Erfolgsstück Kurzschluss (Short Circuit) macht mit liebevollem, wildem Witz sichtbar, dass Itamar hier nicht der Einzige mit ganz eigenen Bedürfnissen ist. ‎‎

Samstag, 14. September 2024, 19.30 Uhr
„Kurzschluss“ von Noa Lazar-Keinan, Deutschsprachige Erstaufführung
Aus dem Hebräischen von Matthias Naumann


GHT Görlitz-Zittau
Haus Zittau Studiobühne
Demianiplatz 2
02826 Görlitz

Weitere Termine: 19., 20. und 28. September, jeweils 19.30 Uhr
 
 
     
 
 
 
 
 
               
 
 
 
at.tension Festival 
bei Lärz

   
 
 
  Vom 5. bis 8. September 2024 feiert das at.tension Festival die zehnte Ausgabe. Niv Sheinfeld und Oren Laor präsentieren "Disco Baby!" Im Rahmen des Festivals und das Golden Delicious Theatre ist mit "Jonathan and the blue Table" vertreten.
 
 
  Das at.tension Festival ist ein zweijährlich stattfindendes, interdisziplinäres Theaterfestival, kuratiert, organisiert und realisiert von Akteur:innen des Kulturkosmos Müritz e.V. und dessen Netzwerk an Unterstützer:innen.
Das weitläufige ca. 100 ha große Gelände des Kulturkosmos in Lärz bietet für ein Theaterfestival eine einzigartige Kulisse und außergewöhnliche Spielstätten: Flugzeughangars, eine alte Landebahn, verschiedene Zirkuszelte, sowie diverse Park- und Freiflächen. Dazu große Campingflächen incl. einem Badesee.


Disco Baby!
Freitag, 6. September, 15.30 Uhr
Samstag, 7. September, 14.30 Uhr
Sonntag, 8. September, 18.15 Uhr


Entstaube dein schillerndstes Outfit und lass dich von Discomusik der 70er Jahre zum Tanzen mitreißen. Im Stil eines Bal Moderne verschmelzen hier Performance und Tanzparty. Der Bal Moderne richtet sich an Menschen, die keine professionelle Tanzausbildung haben, und es dennoch lieben sich zu bewegen. Das Prinzip ist einfach: Professionelle Tänzer:innen und Choreograf:innen bringen dem Publikum kurze Bewegungsabläufe bei und dann tanzen alle gemeinsam. Disco, Baby!

Konzept: Niv Sheinfeld, Oren Laor; Tanz: Irad Avni, Avigail Shafrir, Oren Laor, Niv Sheinfeld; Originalproduktion: MASH Dance House 2023, Uraufführung Jerusalem
Dauer: ca. 80 Min

Golden Delicious Theatre: Jonathan and the Blue Table
Donnerstag, 5. September, 18.00 Uhr
Freitag, 6. September, 18.00 Uhr
Samstag, 7. September, 23.00 Uhr
Sonntag, 8. September 11.00 Uhr und 13.30 Uhr


Zwei virtuose Objekttheaterstücke mit Alltagsgegenständen an einem Tisch: „Jonathan“ ist ein wildes Epos mit Äpfeln, Messerset und Schneidebrett. Ein grüner Apfel, der von roten Eltern geboren wurde, begibt sich auf eine weite Reise, nur um festzustellen, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. „The Blue Table“ enthüllt überraschende Fakten über die aufregenden Paarungsgewohnheiten von Gartenschnecken und beantwortet die rätselhafte Frage, wohin Vögel verschwinden, wenn der See zufriert. Erzählt mit Plastiktütenschwänen, Küchentuchschnecken und Teelöffelheringen.

Von und mit Ari Teperberg, Inbal Yomtovian

(Foto © Anton Rieb)
 
 
 
 
 
 
               
 
 
 
 
 
Jüdische Kulturtage Berlin

   
 
 
  Vom 12. bis 22. September 2024 richtet die Jüdische Gemeinde zu Berlin die 37. Jüdischen Kulturtage Berlin aus.
 
 
  Unter der Leitung von Intendant Avi Toubiana präsentiert das größte Festival jüdischen Lebens in der Hauptstadt an verschiedenen Spielorten mehr als 40 Veranstaltungen mit deutschen, israelischen und internationalen Kulturschaffenden.
Aus Israel sind u. a. Benzi Brofman, David Broza, Shiri Maimon, Ahmad Mansour, Natan Sznaider, Doron Talmon & Jane Bordeaux mit dabei.

Veranstaltungsorte sind in diesem Jahr die Synagoge Rykestraße, die Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße, der Bebelplatz Unter den Linden, das CineStar - Kino in der KulturBrauerei, das Kino Central in der Rosenthaler Straße und die Synagoge Beth Zion in der Brunnenstraße.


Programm (Auswahl):

Donnerstag, 12. September, 20.00 Uhr, Ort: Synagoge Rykestraße
Eröffnungskonzert der 37. Jüdischen Kulturtage Berlin mit Shiri Maimon und dem Sinfonie Orchester Berlin


Nach ersten Erfolgen bei Kinderfestivals wirkte die damals 18-jährige Israelin bei der beliebten Casting-Show „Kochav Nolad“ im Jahr 2003 mit und belegte den zweiten Platz. Nur zwei Jahre später vertrat sie ihre Heimat beim Eurovision Song Contest in Kiew, wo sie mit „Hascheket Schenisch’ar“ („Die Stille, die zurückblieb“) den respektablen vierten Platz belegte. Im selben Jahr erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum – gefolgt von drei weiteren Erfolgsalben bis 2012.

Danach konzentrierte sich Shiri Maimon auf den Spagat zwischen Familie und der Mitwirkung im Musiktheater. 2018 gab sie am New Yorker Broadway ihr Debüt im Musical-Klassiker „Chicago“, wo sie mit Roxie die Hauptrolle verkörperte.

Nach zwölf Jahren Pause erscheint in diesem Sommer eine neue Platte, die sie mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Leitung von Tomer Hadadi einspielte. Das Album enthält 19 Songs, größtenteils aus dem Repertoire der Sängerin sowie neue Songs im sinfonischen Arrangement. Unter der Leitung des Berliner Dirigenten Igor Budinstein wird das Sinfonie Orchester Berlin beim Auftakt des Festivals, verstärkt durch jüdische Musiker aus der Stadt, eine Auswahl daraus präsentieren.

Damit korrespondiert, dass parallel zum Konzert der israelische Street-Art-Künstler Benzi Brofman im Hof der Synagoge Rykestraße in Echtzeit ein großformatiges Werk gestalten wird. Brofman erlangte hierzulande Bekanntheit durch sein Mural „Bring them home“, das er Ende vergangenen Jahres in der Oranienburger Straße gestaltete und den am 7. Oktober 2023 von den Hamas-Terroristen entführten Geiseln widmete.

Die Auftaktveranstaltung wird von der Schauspielerin und Autorin Andrea Sawatzki moderiert.

Sonntag, 15. September, 20.00 Uhr Ort: Synagoge Rykestraße
David Broza - israelischer Sänger-Songwriter - 40 Jähriges Bühnenjubiläum


Bereits seit 1987 bereichern die Jüdischen Kulturtage Berlin die Stadt. Wenige Jahre nach der ersten Edition gastierte in diesem Rahmen erstmalig der israelische Singer-Songwriter David Broza. Und kehrte in der Folge immer wieder zurück – zuletzt 2018. So erklärt es sich, dass der 69-Jährige betont, eine besonders enge Bindung an die Stadt und das Festival zu haben.

Bereits mit einem seiner ersten Songs – „Yihye Tov“ (1977) – landete Broza einen Hit, der zur Hymne der Friedensbewegung wurde. Seit 1982 veröffentlichte er mehr als 40 Studioalben. Charakteristisch für seinen Gitarren-Sound ist das an den Flamenco angelehnte Fingerpicking, während seine Texte zwischen Hebräisch, Englisch und Spanisch changieren. Die transkulturellen Ansätze finden sich auch in der Musik – von Folk über Country bis Jazz.

Ein Blick in das komplette Programm lohnt sich, hier unter dem Link mehr Informationen.
 
 
 
 
 
 
               
 
   
 
 
 
 
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Dieser Newsletter wird von der Kulturabteilung der Botschaft des Staates Israel erstellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: culture-assistant@berlin.mfa.gov.il. Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer