November.2013

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November 2013
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  Noa Eshkol: „Wall Carpets"  
  Filmfestival DOK Leipzig  
  Abraham B. Jehoschua: „Spanische Barmherzigkeit"  
  Assaf Gavron: Auf fremdem Land  
  Avi Avital und Geneva Camerata im Radialsystem  
  Tamar Halperin beim Jazzfest Berlin  
  Das Yamma Ensemble bei den Jüdischen Kulturtagen in München  
  Niogi bei den 30. Ingolstädter Jazztagen  
  Shauli Einav Quintet beim Jazz-Fest Saarbrücken  
  Gavriel Lipkind in der Villa Seligmann  
  Aviv Geffen: Blackfield IV  
  Das Hadar Noiberg Trio auf Tour  
  Ofri Ivzori Quartet in Frankfurt  
  Merav Barnea und Adi Bar: „Masal Tov Israel“  
  Das Stern Trio in Münster  
  Svetlana Kundish und Asaf Levitin in Marburg  
  Jachzen Bachzen in Bad Kreuznach  
  Fünf israelische Choreographen bei „no-ballet"  
 
Noa Eshkol: „Wall Carpets" in den Opelvillen
Noa Eshkol: „Wall Carpets"

Vom 20. November 2013 bis 23. März 2014 zeigen die Opelvillen die Ausstellung „Wall Carpets" von Noa Eshkol.

Das bildnerische Werk von Noa Eshkol (1924–2007) wird zum ersten Mal außerhalb Israels vorgestellt. Mit Beginn des Jom-Kippur-Kriegs hatte die Tänzerin und Choreographin 1973 begonnen, aus gefundenen und gespendeten Stoffresten „Wandteppiche“ zu kreieren. Im Laufe der Jahre entstanden aus unterschiedlichen Stoffmustern und -arten vielfältige Kompositionen.

Bis heute bilden die „Wall Carpets“ einen wenig berücksichtigten Aspekt im Schaffen von Noa Eshkol, die vor allem durch ihre faszinierende Tanzmethode bekannt ist. Grundlage ihrer Innovationen im Tanz bildet ein Notationssystem, das sie 1954 gemeinsam mit Avraham Wachman entwickelte und kodierte. Das sogenannte EWMN-System (Eshkol-Wachman-Movement-Notation-System) ist eine Methode zur Notation von Bewegung mittels Ziffern und eines minimalen Symbol-Alphabets, das Tänzerinnen und Tänzern sowie Choreographinnen und Choreographen ein systematisiertes Werkzeug bietet, Tänze zu komponieren und zu notieren, in ähnlicher Weise, wie Komponisten die Notenschrift für musikalische Partituren nutzen.

Eshkols grundlegendes Interesse zielte auf die Beobachtung und Verschriftlichung räumlicher Beziehungen zwischen einzelnen Körperteilen. Ihre „Wall Carpets“ basieren auf der Idee, Vorgefundenes zu verarbeiten. Eshkol fertigte ihre textilen Kompositionen ausschließlich aus gesammelten Stoffstücken und veränderte niemals vorgefundene Formen. Die Stofffetzen wurden ihr sowohl von Kibbuzim aus dem ganzen Land gesendet als auch von Eshkols Tänzerinnen und Tänzern in lokalen Bekleidungsfabriken gesammelt.

An den Wochenenden, wenn die Tänzerinnen und Tänzer, die wochentags in ihrem Studio probten, nicht mehr da waren, stellte Eshkol allein ihre „Wall Carpets" zusammen, indem sie die textilen Reste in figürlichen oder abstrakten Arrangements mit Nadeln befestigte. Später wurden diese von den Tänzern, Tänzerinnen und Freunden zusammengenäht. Der kollaborative Arbeitsprozess durchdringt Eshkols gesamtes Schaffen.

Da viele der Stoffstücke aus Bekleidungsfabriken stammen, zeigen die Teppiche häufig auch sich wiederholende Formen, die die „Negative“ von Kleidungszuschnitten bilden – Umrisse eines Hemdkragens oder eines Armausschnitts etwa. Gemeinsam beschreiben die „Wall Carpets" unterschiedliche und sich überschneidende Geschichten, die zu einer verdichteten Historie israelischer Materialkultur kulminieren.

Während Eshkols Tanzkompositionen sorgfältig geplant, strukturiert und minimalistisch sind, wirken ihre textilen Variationen spontan, farbintensiv und auch chaotisch. Dennoch ist eine Verbindung erkennbar: Beide Stränge, sowohl Tanz als auch textile Komposition, visualisieren die Grundprinzipien räumlicher Organisation.

Stiftung Opelvillen
Ludwig-Dörfler-Allee 9
D-65428 Rüsselsheim
Tel.: 06142 / 835 907
E-Mail: opelvillen@online.de
www.opelvillen.de

(Foto: Noa Eshkol, Sunset at Edom Mountains, 1989 © Courtesy the Noa Eshkol Foundation for Movement Notation, Holon, Israel and neugerriemschneider, Berlin, Foto: Jens Ziehe, Berlin)  
Filmfestival DOK Leipzig
Filmfestival DOK Leipzig

Das internationale Dokumentarfilmfest in Leipzig findet vom 28. Oktober bis 3. November statt. Auch in diesem Jahr sind wieder einige Filme aus Israel vertreten, hier eine Auswahl:

Internationales Programm Dokumentarfilm:

„Do You Believe in Love?“, Regie: Dani Wasserman , 50 Min.

Eine ungewöhnliche Heiratsvermittlerin und ihre Kundschaft: Frauen, Männer, Junge, Alte, Gesunde, Kranke, Behinderte, Normale und Verrückte. PC-frei und Spaß dabei.

Internationales Programm Animationsfilm:

„Fading Note“, Regie: Hani Dombe, 7 Min.

Eine Frau macht den Haushalt in ihrer Wohnung irgendwo in Osteuropa, wo sie ihre Jugend mit ihrer Schwester verbracht hat. Doch Erinnerungen befallen sie: gemeinsames Spielen, Klavierübungen und der Traum, zu zweit im Rampenlicht Erfolge zu feiern.

Animadok:

„God Is Kidding“, Regie: Dima Tretyakov, Boaz Balachsa, 7 Min.

Kinder aus einer Stadt, die vielen als heilig gilt, sprechen von Gott und dem Glauben. Die Stadt ist Jerusalem, und die Kinder kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten.

Internationales Programm Dokumentarfilm:

„Ponevezh Time“, Regie: Yehonatan Indursky , 53 Min.

Die geschlossene Welt einer orthodoxen Talmudhochschule in Israel. Elitelehranstalt, jahrhundertealte Rituale, Gemeinschaft und großer Druck.

Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm | Healthy Workplaces Film Award:

„Super Women“, Regie: Yael Kipper, Ronen Zaretzky, 79 Min.

Unterbezahlt, überarbeitet, gering geachtet: Kassiererinnen in einem Supermarkt in Tel Aviv. Mit Frauenpower und Kittelschürze gegen Ausbeutung, den fiesen Chef und die Unbill des Lebens.

Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm:

„Schnee von gestern“, Regie: Yael Reuveny, 96 Min.

Wie aus einem jüdischen KZ-Häftling ein DDR-Bürger mit neuer Identität wurde. Komplex verwobene Spurensuche der Nachkommen zwischen Opfer- und Täterperspektive.

Weiterführende Informationen zu den Filmen und zum Festival finden Sie unter:

http://films2013.dok-leipzig.de/de/program.aspx
Abraham B. Jehoschua: „Spanische Barmherzigkeit"
Abraham B. Jehoschua: „Spanische Barmherzigkeit"

Im September erschien im Suhrkamp Verlag der Roman „Spanische Barmherzigkeit" von A.B. Jehoschua.

Der Autor erzählt in seinem meisterhaft komponierten Roman von einem erfolgreichen Leben und von dem Preis, der dafür bezahlt werden muss. Als der Regisseur Jair Moses zu einer Retrospektive seiner Filme nach Santiago de Compostela eingeladen wird, will er die Reise nach Spanien in Begleitung von Ruth, seiner langjährigen Weggefährtin, genießen. Aber dann ruft ein verstörendes Bild in seinem Hotelzimmer vergessen geglaubte Erinnerungen wach: Eine Filmszene, in der Ruth als junge Frau einem Bettler am Straßenrand die Brust geben sollte, führte zum Zerwürfnis mit dem Drehbuchautor, seinem engsten Freund. Wie konnte es so weit kommen?
Die Konfrontation mit seinen alten Filmen, noch dazu in der fremden Sprache, lässt Moses tief in seine Vergangenheit eintauchen und ihn die Ereignisse von damals in einem neuen Licht sehen. Der überwältigende Wunsch nach Versöhnung wird für ihn zum Auslöser für die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte.

Der Autor wird voraussichtlich im März 2014 sein Buch selbst auf der Buchmesse Leipzig vorstellen. Wir halten Sie über die Termine auf dem Laufenden.

Abraham B. Jehoschua: „Spanische Barmherzigkeit"
Aus dem Hebräischen von Markus Lemke
Erschienen am 16. September 2013
Gebunden, 477 Seiten
ISBN: 978-3-518-42397-4

(Foto Ausschnitt Buchcover © 2013 Suhrkamp Verlag GmbH und Co. KG, alle Rechte vorbehalten)
Assaf Gavron: Auf fremdem Land
Assaf Gavron: Auf fremdem Land

Im September erschien im Luchterhand Verlag das Buch „Auf fremdem Land“ von Assaf Gavron.

Irgendwo hinter Jerusalem, am Fuße eines Hügels, halb im Naturschutzgebiet, teils auf dem Grund des benachbarten arabischen Dorfes, teils in der militärischen Sicherheitszone, nahe der offiziellen Ansiedlung Ma’aleh Chermesch, wächst eine kleine Ansammlung von Wohnwägen zu einer illegalen Siedlung heran. Der Gründer Etaniel Asis, der nur Rukola und Tomaten für den Lieblingssalat seiner Frau anbauen und eine Ziege für die Kinder halten wollte, findet so großen Gefallen an dem urwüchsigen Stück Land, dass er seinen Brotberuf als Buchhalter aufgibt. Eine Straße wird gebaut, ein Generator wird gestellt, ein Wasserturm errichtet. Als die Behörden von der Siedlung erfahren, stellt sich heraus, dass keine Genehmigung für das Abstellen der Wohnwagen vorliegt, aber auch keine, sie zu entfernen. Ständig ist Ma’aleh Chermesch 3 seitdem von Räumung bedroht, und doch überdauert die Siedlung Jahr um Jahr, zieht Familien wie Singles an, Bauern und Lehrer, einen palästinensischen Hund sowie zwei Brüder, die aus Amerika zurückgekehrt sind und sich als alte Landpioniere verstehen, weil beide im Kibbuz großgeworden sind.
Der erfolgreiche israelische Schriftsteller Assaf Gavron erzählt in seinem neuen Roman von der absurden Realität des Lebens im Westjordanland und wie es dazu kommen konnte, und er erzählt davon mit einer satirischen Schärfe und einer leidenschaftlichen Ernsthaftigkeit, die ihresgleichen suchen.

Assaf Gavron wurde 1968 geboren, wuchs in Jerusalem auf und studierte in London und Vancouver und lebt heute mit seiner Familie in Tel Aviv. Er hat mehrere Romane und einen Band mit Erzählungen veröffentlicht und ist in Israel Bestsellerautor. Assaf Gavron hat unter anderem Jonathan Safran Foer und J.D. Salinger ins Hebräische übersetzt, ist Sänger und Songwriter der israelischen Kultband „The Mouth and Foot" und hat das Computerspiel „Peacemaker" mitentwickelt, das den Nahost-Konflikt simuliert.

Assaf Gavron: „Auf fremdem Land“
Aus dem Hebräischen von Barbara Linner
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 544 Seiten
ISBN: 978-3-630-87419-7

Termine Lesungen:

7. November 2013, 20.00 Uhr

Literaturhaus
Schönhauser Straße 8
50968 Köln
Tel.: 0221 / 9955 58-0

8. November 2013, 20.00 Uhr

Technisches Rathaus der Stadt Hamm
Raum A3.005
Gustav-Heinemann-Str. 3
59065 Hamm

11. November 2013, 20.30 Uhr

Literaturfest München
Literaturhandlung Jüdisches Museum
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München
Tel.: 089 / 2323 0760

12. November 2013, 19.00 Uhr

Jüdisches Museum
Lindenstraße 9 - 14
10969 Berlin
Tel.: 030 / 2599 3300
Moderation: Sigrid Brinkmann
Deutsche Lesung: André Kaminski

13. November 2013, 19.30 Uhr

Kuratorium Haus des Buches e.V.
Gerichtsweg 28
04103 Leipzig
Tel.: 0341/ 9954 134
E-Mail: kontakt@kuratorium-hdb.de

14. November 2013, 20.00 Uhr

Collegium Maius
Michaelisstr. 39
99084 Erfurt
Moderation: Dietmar Herz
Deutsche Lesung: Martin Schink

(Foto © Philippe Matsas/Agence Opale, Rue Charlot 8, 75003 Paris, Frankreich)  
Avi Avital und Geneva Camerata im Radialsystem
Avi Avital und Geneva Camerata im Radialsystem

Am Sonntag, den 10. November 2013, ist Avi Avital und Geneva Camerata unter der Leitung von David Greilsammer zu Gast im Radialsystem in Berlin. Das Motto des Abends lautet „Bach and his family".

Der international erfolgreiche israelische Mandolinenvirtuose Avi Avital macht aus einer Not eine Tugend: Da seine Lieblingsmusik selten für Mandoline komponiert wurde, er aber auf herausragende Werke des klassischen Repertoires nicht verzichten möchte, arrangiert er sie kurzerhand für sein Instrument neu. Er sorgt damit nicht nur für eine stete Erweiterung des Mandolinen-Repertoires, sondern auch - mit Werken von Bartók bis Vivaldi - für neue Hörerlebnisse. In seinem aktuellen Programm präsentiert Avital seine Version von Johann Sebastian Bachs Cembalo-Konzert in d-Moll (BWV 1052) sowie weitere Werke der Bach-Söhne Carl Philipp Emanuel und Johann Christoph Friedrich sowie des Cousins Johann Bernhard Bach. Begleitet wird der ECHO-Preisträger und Grammy-nominierte Avital von Geneva Camerata, einem jungen Solistenensemble unter der Leitung von David Grailsammer, das wie Avital einen innovativen Konzertansatz verfolgt und schon im ersten Jahr seines Bestehens europaweit mit namhaften Musikern, Tänzern und Künstlern zusammenarbeitet.

Avi Avital wurde 1978 in Be’er Sheva im Süden Israels geboren. Mit acht Jahren begann er Mandoline zu lernen und wurde Mitglied des Jugend-Mandolinenorchesters unter der Leitung von Simcha Nathanson. Nach dem Besuch der Musikakademie in Jerusalem ging Avital nach Italien, wo er in Padua bei Ugo Orlandi studierte. Avitals Aufführungen fanden begeisterte Aufnahme in bedeutenden Konzertsälen auf der ganzen Welt, beispielsweise dem Lincoln Center in New York, der Londoner Wigmore Hall, der Berliner Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus. Regelmäßig arbeitet er mit bedeutenden Orchestern und Künstlern zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, Goira Feldman und das David Orlowsky Trio. Mit dem David Orlowsky Trio spielte er 2008 eine CD ein, die mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. 2010 wurde Avital als erster Mandolinenspieler überhaupt für einen Grammy Award in der Kategorie "Bester Instrumentalsolist" nominiert. Seine Diskographie umfasst Einspielungen aus den Genres Klassik, Klezmer und Zeitgenössische Musik.

Geneva Camerata wurde im Frühjahr 2013 von David Greilsammer, Pianist und Dirigent des Orchestre de Chambre de Genève, gegründet. Das Ensemble versammelt in seinen Reihen herausragende junge Talente, die es sich zum Ziel gesetzt haben, klassische Musik durch innovative Konzertformate einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Zum Repertoire des Ensembles gehört Musik aus allen Epochen und Stilen - vom Frühbarock bis zu Neuer Musik. Ein besonderes Anliegen ist den Musikern die genreübergreifende Zusammenarbeit mit Künstlern aus Bereichen wie Theater, Tanz und Bildender Kunst.

Sonntag, 10. November 2013, 20.00 Uhr

Avi Avital (Mandoline)
Geneva Camerata, Leitung David Greilsammer

RADIALSYSTEM V GmbH
Holzmarktstr. 33
10243 Berlin
Tel.: 030 / 288 788 588

Radialsystem

http://www.aviavital.com/

www.davidgreilsammer.com

(Foto: Avi Avital © Uwe Arens)  
Tamar Halperin beim Jazzfest Berlin
Tamar Halperin beim Jazzfest Berlin

Vom 31. Oktober bis zum 3. November feiern die Berliner Festspiele 50 Jahre Jazzfest Berlin. Im Rahmen des Festes ist am 2. November unter anderem die israelische Cembalistin Tamar Halperin im Haus der Berliner Festspiele zu hören.

„Wunderkammer XXL“ nennt Michael Wollny die erweiterte Version seines Duos mit der israelischen Cembalistin Tamar Halperin. Aus einem Arsenal an Tasteninstrumenten wie Klavier, Cembalo, Celesta, Harmonium, Kalimba und Glockenspiel zaubern die beiden Virtuosen eine flimmernde Zauberwelt der Töne. Durch die präzise auf das Duo eingestellte HR-Bigband erhält das Projekt zusätzliche Tiefenschärfe, welche den ausgefeilten Klangzauber von Wollny und Halperin verstärkt und aufleuchten lässt.

Samstag, 2. November 2013, 20.00 Uhr
 
Wunderkammer XXL
Michael Wollny / Tamar Halperin & HR-Big Band
 
Michael Wollny (piano, musical clock, kalimba), Tamar Halperin (harpsichord, celesta, a/o), Jörg Achim Keller (arrangements, conductor),  Frank Wellert, Martin Auer, Claus Reichstaller, Axel Schlosser (trumpet),  Günter Bollmann, Peter Feil, Christian Jaksjø (trombone),  Manfred Honetschläger (bass trombone), Heinz-Dieter Sauerborn, Oliver Leicht (alto sax),  Tony Lakatos, Steffen Weber (tenor sax),  Rainer Heute (baritone sax), Thomas Heidepriem (bass), Jean Paul Höchstädter (drums)

Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin
Tel.: 030 / 254 89-269
 www.berlinerfestspiele.de

(Foto: Michael Wollny & Tamar Halperin©ACT_GrosseGeldermann)  
 
   
Das Yamma Ensemble bei den Jüdischen Kulturtagen in München
Das Yamma Ensemble bei den Jüdischen Kulturtagen in München

Das Yamma Ensemble bringt anlässlich der 27. Jüdischen Kulturtage traditionelle Klänge aus Nahost nach München. Die Musik zeigt die kulturelle Vielfalt der Juden mit authentischen jemenitischen, libanesischen und sephardischen Melodien.

Das fünfköpfige Yamma Ensemble aus Israel folgt den Wurzeln der traditionellen israelischen Musik auch unter Einsatz orientalischer Instrumente. In den osteuropäischen, sephardischen und jemenitischen Melodien zeigt sich mal eine ausgelassene und fröhliche Stimmung, mal sind sie bewegend und traurig. Die Sängerin Talya Solan ist eine der gefragtesten Stimmen in der israelischen Weltmusik.

Die alljährlich von der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition organisierten Jüdischen Kulturtage München präsentieren wie immer ein breites Themenspektrum aus Filmen, Vorträgen und Konzerten.

Sonntag, 17. November 2013, 19.30 Uhr

Konzert: Yamma Ensemble, Israel

Gasteig
Rosenheimer Straße 5
81667 München
    
Weitere Informationen sowie das komplette Programm finden Sie unter: www.juedischekulturmuenchen.de
Niogi bei den 30. Ingolstädter Jazztagen
Niogi bei den 30. Ingolstädter Jazztagen

Die israelische Band Niogi spielt am Samstag, 9. November 2013, bei den 30. Ingolstädter Jazztagen.

Die aus Israel stammende Formation erinnert mit ihrer Musik nicht selten an die frühe Pat Metheny Group, als dem Meistergitarristen auf Alben wie „American Garage“ eine wundervolle Symbiose aus komplexer Rhythmik und Melodieführung und einfühlsamen Harmonien gelang. Das gilt auch für Niogi – obwohl das Quartett ohne Gitarristen auskommt. Angeführt von Saxophonist Omri Abramov und Keyboarder Guy Shkolnik kreuzt das Ensemble zwischen den gefälligen Klängen des Contemporary Jazz und klassischen Strukturen, zwischen World Music und Pop. Eine Mischung, die Niogi zum israelischen Jazz-Aushängeschild macht und international immer mehr Freunde findet.

Niogi: Omri Abramov (sax, EWI), Guy Shkolnik (p, keys), Shay Hazan (b), Tom Bollig (dr)

Weitere Informationen unter: www.niogi.com

Veranstaltungsort:

NH Ambassador Ingolstadt
Goethestraße 153
85055 Ingolstadt
Tel.: 0841 / 5030
www.ingolstaedterjazztage.de/top/artist/niogi/
Shauli Einav Quintet beim Jazz-Fest Saarbrücken
Shauli Einav Quintet beim Jazz-Fest Saarbrücken

Am Samstag, den 9. November, spielt das Shauli Einav Quintet im Rahmen des Jazz-Festivals Saarbrücken.

Shauli Einav ist ein neues, viel versprechendes Talent in der Jazzszene. Der Saxophonist stammt aus Israel, lebt mittlerweile in New York und spielt dort oft in Clubs wie „Small’s“ oder „Fat Cat“. Auf seinem Debütalbum, das 2011 erschien, wird er von dem Pianisten Shai Maestro begleitet, der letztes Jahr das überragende Prolog-Konzert zum Saarbrücker Jazz-Festival spielte. Shauli Einavs Musik zeichnet sich durch anspruchsvolle Kompositionen voller komplexer Tempiwechsel und vielseitigen Harmonien aus, zugleich sind die Melodien wunderbar einprägsam. In Saarbrücken wird er seine neue CD „A Truth About me" vorstellen.

Samstag,  9. November 13, 20.00 Uhr 

Shauli Einav Quintet: Shauli Einav (Saxophon), Bastian Ballaz (Posaune), Yonathan Avishai (Piano), Florent Nisse (Bass), Gautier Garrigue (Schlagzeug)

Veranstaltungsort:

Domicil Leidinger
Mainzer Straße 10
66111 Saarbrücken
www.jazz-syndikat.de/component/content/article.html?id=58&Itemid=0
Gavriel Lipkind in der Villa Seligmann
Gavriel Lipkind in der Villa Seligmann

Am Samstag, den 2. November 2013, gibt der israelische Cellist Gavriel Lipkind ein Konzert in der Villa Seligmann in Hannover.

Gavriel Lipkind, der international renommierte israelische Cellist, ist in diesem Konzert unter anderem mit der Vertonung des „Kol nidrei" von Max Bruch und mit „Nigun" und „T'fila" von Ernest Bloch zu hören. Er wird begleitet von der Pianistin Erika Lux.
Gavriel Lipkind stieg schon in jungen Jahren zu einem bekannten Musiker auf und erhielt dutzende Preise. Er spielte weltweit Konzerte mit den renommiertesten Orchestern, unter anderem den Berliner Philharmonikern oder dem Concertgebouworkest Amsterdam. Die Musik dieses außergewöhnlichen Cellisten ist von großer Tiefe und der Klang seines Instruments voll berührender Emotionalität.

Konzert am 2. November 2013, 19.30 Uhr

Celloklänge „Kol nidrei"
Gavriel Lipkind (Violoncello), Prof. Erika Lux (Klavier)

Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover

Weitere Informationen sowie das komplette Programm finden Sie unter: www.villa-seligmann.de/iframe/index.html
Aviv Geffen: Blackfield IV
Aviv Geffen: Blackfield IV

Aviv Geffen, die Stimme des modernen Israel, meldet sich mit Steven Wilson und special Guests wie Brett Anderson (Suede), Jonathan Donahue (The Flaming Lips und Mercury Rev.) & Vincent Cavanagh (Anathema) mit einem neuen BLACKFIELD Album zurück, das am 30. August 2013 veröffentlicht wurde.
 
Geschichten wie diese dienen als Stoff für Hollywood-Filme: Ein junger Mann aus Tel Aviv reist nach London in die Anonymität. In seinem Heimatland Israel ist er ein großer Popstar und mit über 2,5 Millionen verkauften Alben landesweit bekannt. Mit dem Wunsch, endlich mal wieder ungestört Musik machen zu können, trifft der Ausnahmemusiker Aviv Geffen sich in einem Londoner Studio mit Steven Wilson, den er kurz zuvor bei einigen Konzerten mit dessen Band Porcupine Tree kennengelernt hat. Wilson gilt unter Kennern als Musikgenie. Mit seinem hochanspruchsvollen „Prog Rock" setzt er neue Maßstäbe, sein technisches Niveau ist kaum zu übertreffen.

Wilson ist ein sehr bedachtsamer Mensch und beschäftigt sich in seinen Songs viel mit sich und seinem teils eher dunkel angehauchten Seelenleben. Aviv Geffen hingegen richtet seine Stimme nach außen – in seinen Songs fordert er den Frieden zwischen Israel und den arabischen Ländern, er singt an gegen Krieg, Gewalt und Terror, er ist die Stimme des modernen Israel. Die beiden Musikerpersönlichkeiten Geffen und Wilson könnten kaum unterschiedlicher sein – doch genau deshalb scheinen sie sich zu ergänzen.

Am 30. August erschien ihr mittlerweile viertes Album, schlicht Blackfield IV betitelt. Längst sind aus den beiden Kollegen Freunde geworden. „Wir sind vom musikalischen Background her recht unterschiedlich, sprechen aber auf eine unbeschreibliche Art und Weise trotzdem immer genau die gleiche Sprache“, beschreibt Geffen die Magie zwischen den beiden.

Video:
http://vimeo.com/69877198

(Foto © Chico Ashkenazi)
Das Hadar Noiberg Trio auf Tour
Das Hadar Noiberg Trio auf Tour

Mit einem Mix aus Middle Eastern Worldmusic & Jazz ist das Hadar Noiberg Trio im November auf Tour in Deutschland.
 
Die Flöte als Hauptinstrument einer Band hört man eher selten. Die junge, talentierte Flötistin Hadar Noiberg schafft es, das Publikum mit ihrem farbenreichen, virtuosen Spiel zu verzaubern.
Noiberg, zunächst klassisch in Israel ausgebildet, begab sich nach New York, widmete sich intensiv dem Jazz und der Weltmusik und gründete 2009 ihr Trioprojekt „Connections“.
Die Musik des Trios schöpft aus dem kulturell reichen Mittleren und Nahen Osten und weiteren Regionen dieser Welt. Sie ist eine Reminiszenz an die Heimat Israel, angereichert mit vielen Eigenkompositionen von Hadar Noiberg. Nahtlos mischt sie dabei unterschiedliche Stile von Ost bis West, und lässt beispielsweise israelische, osteuropäische, jemenitische, marokkanische und südamerikanische Einflüssein ihre Musik einfliessen.
Haggai Cohen Milo spielt bewegende Soli auf dem Kontrabass, während John Hadfield sanft auf seinen Trommeln und dem Cajon begleitet.
Der Crossover von Jazz und Mittlerem Osten ist sehr überzeugend und reisst jedes Publikum mit. Das aktuelle Album heisst: „Journey back home“.

Die aktuellen Konzerttermine:

Samstag, 2. November 2013, 20.30 Uhr
Spitalkeller, 77654 Offenburg, www.361grad.de

Dienstag, 5. November 2013, 20.30 Uhr
Jazzclub, GEMS, 78224 Singen, www.jazzclub-singen.de

Mittwoch, 6. November 2013, 20.00 Uhr
Schlosscafé, 88471 Laupheim, www.kulturhaus-laupheim.de

Donnerstag, 7. November 2013, 20.00 Uhr 
Kapuzinerstadl, 94469 Deggendorf, www.deggendorf.de

Freitag, 8. November 2013, 20.00 Uhr 
Kelterhaus, 76698 Ubstadt, www.ubstadt-weiher.de

Samstag, 9. November 2013, 20.00 Uhr
Altes E-Werk, 69151 Neckargemünd, www.kulturverein-neckargemuend.de

Sonntag, 10. November 2013, 18.00 Uhr
PKC, 74392 Freudental, www.pkc-freudental.de

Weitere Informationen finden Sie unter: www.hadarnoiberg.com    
Ofri Ivzori Quartet in Frankfurt
Ofri Ivzori Quartet in Frankfurt

Das Ofri Ivzori Jazz Quartet gastiert am 4. November 2013 im Rahmen der Jüdischen Kulturwoche in Frankfurt a.M.

Das Quartet bietet einen Einblick in die vielfältige Musiklandschaft in der Ofri aufgewachsen ist. Die Musik verbindet eigene Melodien, basierend auf jüdischen und israelischen Traditionen, mit dem spontanen Geist des Jazz. Die Betonung liegt auf Minimalismus und Weite. Des Weiteren spielt das Ensemble auch moderne Arrangements altisraelischer Lieder und Melodien aus der jüdischen Tradition.

Konzert am Montag, den 4. November 2013, 20.00 Uhr

Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum
Westendstr. 43
60325 Frankfurt am Main

www.ofriivzori.bandcamp.com

Weitere Informationen finden Sie auch unter dem Kulturprogramm des Zentralrats der Juden in Deutschland:

www.zentralratdjuden.de/de/topic/35.kulturprogramm.html
Merav Barnea und Adi Bar: „Masal Tov Israel“
Merav Barnea und Adi Bar: „Masal Tov Israel“

Die israelische Sopranistin Merav Barnea hat vor Kurzem mit der Tokyo Philharmonie und Maestro Dan Ettinger gesungen und als Marie in Alban Berg’s Wozzeck in der Israelischen Oper die Saison eröffnet.

Bei diesem Konzert wird sie wie in den Vorjahren von dem israelischen Pianisten Adi Bar begleitet. Er ist sowohl als Operndirigent und Konzertpianist als auch als Dozent an den Musikhochschulen in Frankfurt, Mainz und Karlsruhe tätig.
Unter dem Motto „Masal Tov Israel" laden die beiden charismatischen Künstler das Publikum ein, den 65. Geburtstag des Staates Israel gemeinsam zu feiern!

Die musikalische und historische Reise beginnt mit Musik aus der Gründerzeit, der „Chaluzim“, führt durch die Geschichte Israels und begleitet die Generationen beim Aufbau des Staates. Wichtige musikalische Meilensteine der israelischen Kultur dürfen natürlich nicht fehlen, wie „La’Avoda vela’Melacha“ von Bracha Zfira; „Atur Mizchech Zahav Shachor“ von Yoni Rechter; „Kalaniot“ von Shoshana Damari sowie Werke der unvergessenen Naomi Shemer und Ofra Chaza.

Sonntag, 24. November 2013, 17.00 Uhr

Jüdische Gemeinde Potsdam
Werner-Seelenbinder-Str. 4
14467 Potsdam

www.meravbarnea.com
www.musikerportrait.com/adi-bar

Weitere Informationen finden Sie auch unter dem Kulturprogramm des Zentralrats der Juden in Deutschland:

www.zentralratdjuden.de/de/topic/35.kulturprogramm.html
 
Das Stern Trio in Münster
Das Stern Trio in Münster

Das Stern Trio, bestehend aus Maria Azova (Violine), Ithay Khen (Cello) und Adi Bar (Piano), ist am 10. November in Münster zu Gast.

Bevor sich die drei Musiker zum Trio zusammenfanden, machte sich jeder von ihnen bereits als Solist einen Namen. Das Trio präsentiert zwei Programme, mit denen sie seit 2011 touren: „Tanzen mit den Chassidim“ und „Reise nach Jerusalem“. Ersteres gibt einen Einblick in chassidisches Leben und Traditionen in unterschiedlichen Gemeinden des 19. und 20. Jahrhunderts und zeigt den Tanz als einen wichtigen Bestandteil jüdischen Lebens. Reise nach Jerusalem ist eine musikalische Reise durch die wichtigsten jüdischen Musikzentren Europas bis nach Israel. Das Programm beinhaltet sowohl Musik der Petersburger Schule (Engel, Krein, Achron), als auch in Deutschland komponierte Musik (Paul Ben Haim) und auch Musik, die in Israel komponiert wurde - von Max Brod auch als mediterrane Musik bezeichnet.

Sonntag, 10. November 2013, 17.00 Uhr

Jüdische Gemeinde Münster
Klosterstr. 8/9
48143 Münster  


  Weitere Informationen:

www.maria-azova.com

www.musikerportrait.com/adi-bar/

www.ithay-khen.de/

Weitere Informationen finden Sie auch unter dem Kulturprogramm des Zentralrats der Juden in Deutschland:

www.zentralratdjuden.de/de/topic/35.kulturprogramm.html
Svetlana Kundish und Asaf Levitin in Marburg
Svetlana Kundish und Asaf Levitin in Marburg

Am 3. November geben Svetlana Kundish (Sopran) und Assaf Levitin (Bariton) gemeinsam ein Konzert in Marburg.

Die beiden präsentieren ein Programm, das synagogale Gesänge mit jiddischen und hebräischen Liedern kombiniert. Die beiden jungen Sänger sind Ausnahme-Talente.
Svetlana Kundish wanderte als Kind aus der Ukraine nach Israel aus und weist bereits eine beachtliche internationale Karriere als Konzertsängerin auf.
Der gebürtige Israeli Assaf Levitin ist bereits auf Opernbühnen in der ganzen Welt zu Hause. Er trat außerdem bei zahlreichen renommierten Musikfestivals auf, zuletzt sang er Hauptpartien bei der Münchener Biennale und dem Israel Festival 2012. Beide Sänger studieren gegenwärtig die Kunst des Synagogengesangs am Kantorenseminar des Abraham Geiger Kollegs.

Sonntag, 3. November 2013, 18.00 Uhr

Jüdische Gemeinde Marburg
Liebigstr. 21 A
35037 Marburg

Informationen finden Sie unter dem Kulturprogramm des Zentralrats der Juden in Deutschland:

www.zentralratdjuden.de/de/topic/35.kulturprogramm.html
 
Jachzen Bachzen in Bad Kreuznach
Jachzen Bachzen in Bad Kreuznach

Am 3. November gibt die Band Jachzen Bachzen ein Konzert in Bad Kreuznach.

Jachzen Bachzen sind vier israelische Musiker, die sich vor einigen Jahren in Berlin zusammengefunden haben. Durch ihre unterschiedlichen musikalischen Hintergründe gelingt es ihnen, den Einfluss traditioneller Mittelmeer-Klänge aus Griechenland, der Türkei und Israel mit ihren jüdischen Wurzeln aus Europa und Nordafrika sowie Rock’n’rolls zu einem aufregenden neuen Stil zu kombinieren. Eine Facette israelischer Kultur, die mit dem Wort Yam tichoniut „Mittelmeer-Style“ zusammengefasst werden könnte.

Die Band besteht aus Lorena Bandora (Gesang), Ziggy Alcalai (Hammond Orgel), Liad Vanounou (Bouzouki), Omri Gondor (Schlagzeug)

Sonntag, 3. November 2013, 15.00 Uhr

Jüdische Kultusgemeinde Bad Kreuznach
Alzeyer Str. 63
55543 Bad Kreuznach

www.reverbnation.com/jachzenbachzen

Weitere Informationen finden Sie auch unter dem Kulturprogramm des Zentralrats der Juden in Deutschland:

www.zentralratdjuden.de/de/topic/35.kulturprogramm.html
Fünf israelische Choreographen beim „no ballet"-Wettbewerb
Fünf israelische Choreographen bei „no-ballet"

Bereits zum achten Mal findet der internationale Choreografie-Wettbewerb „no ballet" in Ludwigshafen statt. Vom 7. bis 9. November 2013 präsentieren 16 Choreographen ihre Arbeiten, darunter allein fünf Teilnehmer aus Israel:

Idan Yoav: „The Unfortunates"
Sagi Gross: „Pedestrian Fields"
Nadar Rosano: „Off-Line"
Nimrod Freed: „Holala"
Noa Shadur: „We do not torture people"

In den letzten sieben Jahren hat sich „no ballet" weltweit zur festen Größe in der internationalen Tanzszene entwickelt. Jeweils drei aufregende und spannende Tage lang erfüllen die TänzerInnen und ChoreographInnen das Theater im Pfalzbau mit Leben und bieten dem Publikum, den Juroren und den Medien Tanz auf höchstem Niveau. Das konzeptionelle Motto „no ballet“ soll signalisieren, dass es bei diesem internationalen Choreographie-Wettbewerb für zeitgenössischen Tanz! um das Schaffen einer unverwechselbaren eigenen Tanz- und Bewegungssprache aus dem Hier und Heute geht.

Aus einer Vielzahl internationaler Bewerbungen aus insgesamt über 50 Nationen hat die Jury für den Choreographie-Wettbewerb 16 Choreographen eingeladen. Erstaunlich, dass allein fünf davon aus Israel stammen. Dies unterstreicht einmal mehr, das hohe Niveau israelischer Tänzer und Choreographen.

Die Choreographien werden, in zwei Gruppen aufgeteilt, am Donnerstag, den 7. und am Freitag, den 8. November 2013, öffentlich und in Anwesenheit der Jury jeweils um 19:30 Uhr im Theater im Pfalzbau präsentiert.
Das Finale mit den jeweils vier besten Choreographien der beiden Vorabende sowie die anschließende Prämierung der Preisträger findet am Samstag, den 9. November 2013 um 19.30 Uhr, die Abschlussparty für alle Künstler, Juroren und Zuschauer ab 22.00 Uhr statt. Insgesamt werden Preise im Wert von 16 000 € vergeben.

„no ballet"- 8th International Choreography Competition Ludwigshafen 2013 vom 7. bis 9. November 2013

Theater im Pfalzbau
 Berliner Straße 30
67059 Ludwigshafen
www.no-ballet.com

(Foto: Noa Shadur, Kfir Bolotin)  
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