Januar 2013

<<

Januar 2013
An- und Abmelden *
Druckversion *
   
  Filmpremiere in Berlin: „Yossi“ von Eytan Fox  
  Nili Landesman: „Im Guten wie im Schlechten“  
  David Grossman: „Aus der Zeit fallen“  
  Mira Magén: „Wodka und Brot“  
  Benny Barbasch: „Der Mann, dem ein Olivenbäumchen aus dem Ohr wuchs“  
  Israelische Künstler beim 24. Internationalen Jazzfestival Münster  
  Konzertabend mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin  
  Voca People – Musik und Comedy von einem anderen Stern  
  TANZTAGE BERLIN 2013  
  Gaby Aldor: „Wie tanzt nun ein Kamel?“  
 
Filmpremiere in Berlin: „Yossi“ von Eytan Fox
Filmpremiere in Berlin: „Yossi“ von Eytan Fox

Am 24. Januar 2013 startet der Film „Yossi“ von Eytan Fox in den deutschen Kinos.  „Yossi" wird in über 17 Städten deutschlandweit zu sehen sein. Die Premierenveranstaltung findet am Freitag, den 18. Januar 2013, im CinemaxX Kino am Potsdamer Platz statt.

Der Film erzählt die Geschichte von Yossi Hoffman, einem angesehenen und engagierten Kardiologen, der durch seinen unerbittlichen Einsatz für seine Arbeit versucht, einem tragischen Ereignis in seiner Vergangenheit zu entfliehen. Seit dem Tod seines Geliebten Jagger lebt er allein und zurückgezogen. Als der Chefarzt ihm nahelegt, eine Auszeit zu nehmen, reist Yossi in die südliche Stadt Eilat. Umgeben von Meer und Sanddünen trifft er eine Gruppe junger israelischer Offiziere. Einer von ihnen ist Tom, ein gutaussehender, selbstsicherer und lebenslustiger Mann, der seine Homosexualität offen lebt. Die Begegnung mit Tom ermöglicht Yossi aus seiner selbstgewählten Isolation auszubrechen und in eine neue Welt einzutauchen. Eine Welt, die ganz anders ist, als alles, was Yossi bis jetzt geprägt hat.

Mit dem Sequel zu seinem bahnbrechenden Film über Liebe und Verlust  „YOSSI & JAGGER", erzählt Eytan Fox die Geschichte von seiner Hauptfigur von dem Punkt an weiter, wo sie zehn Jahre zuvor aufhörte.

Festivals und Auszeichnungen:
Nominiert für den Israeli Film Academy Award; Eröffnungsfilm - WETTBEWERB - 11. Tribeca Filmfestival New York; Eröffnungsfilm, 6. Iris Prize Film Festival 2012 - CARDIFF, Großbritannien; Hamburg - International Queer Filmfestival 2012

„Yossi“, Regie: Eytan Fox, Israel 2012, ca. 85 Minuten, deutsche Synchronfassung
Im Verleih des PRO-FUN MEDIA Filmverleih

https://www.facebook.com/YossiDerFilm
 
Nili Landesman: „Im Guten wie im Schlechten“
Nili Landesman: „Im Guten wie im Schlechten“

Im Oktober erschien im Eichborn Verlag das Buch „Im Guten wie im Schlechten“ von Nili Landesman .

Schlomit trennt sich nach fast fünfundzwanzig Jahren mit Anfang Vierzig abrupt von Josef, dem Vater ihrer Kinder, und leidet noch unter ihren Schuldgefühlen, als dieser überraschend stirbt. Das nun folgende Jahr der Trauer und der Aufarbeitung der gemeinsamen Vergangenheit lässt sie begreifen, dass sie allein zu Recht kommen wird.
Wir begegnen Kindern, die immer noch mit ihren Eltern kämpfen, obwohl sie selbst bereits Kinder haben. Die Erfahrung von Endgültigkeit macht Schlomit vielleicht nicht glücklicher, erlöst sie aber aus ihrem permanent um sich selbst Kreisen, das Weiterleben ist ihre Chance.
Die Geschichte einer Trennung vom Lebenspartner und von der Ideologie, die bis dahin das Leben prägte. Gleichzeitig schildert dieser ehrliche Roman die Wurzellosigkeit und die Träume, die im Israel von heute geträumt werden.

Nili Landesman wurde 1966 in einem Kibbuz im Norden Israels geboren. Sie lebt heute in Tel Aviv und hat mehrere Kolumnen, Drehbücher und Romane verfasst. „Im Guten wie im Schlechten“, ihr erstes Buch, das auf Deutsch erscheint, stand monatelang auf der israelischen Bestsellerliste. Nili Landesmans Sprache verzaubert und ist von atemberaubender Intensität.

Die Autorin wird ihr Buch im März auf der Buchmesse in Leipzig persönlich vorstellen. Informationen zu Zeit und Ort folgen.

Nili Landesman: „Im Guten wie im Schlechten“
Aus dem Hebräischen übertragen von Eldad Stobezki und Mirjam Pressler.
ISBN 978-3-8479-0508-0

Auch als E-Book erhältlich.

(Foto © Sharon Derhi)  
David Grossman: „Aus der Zeit fallen“
David Grossman: „Aus der Zeit fallen“

Im Januar bringt der Hanser Verlag das Buch „Aus der Zeit fallen“ von David Grossman heraus.

Ein Mann zieht klagend um die Stadt, auf der Suche nach seinem toten Sohn. Viele schließen sich ihm an, stimmen in seine Trauer ein, weil auch sie ein Kind verloren haben. Zusammen bilden sie einen vielstimmigen Chor, der all die Fragen stellt, die jeden beim Tod eines Angehörigen bewegen: Wo ist der Verstorbene jetzt? Was bin ich ihm schuldig geblieben? Werde ich ihn je wiedersehen? Bis die Trauernden erkennen, „dass Leben in seiner ganzen Fülle nur dort, an dieser Grenzlinie besteht“.

Einige Jahre nach dem Tod seines Sohns im Libanonkrieg legt einer der berühmtesten Autoren aus Israel sein bisher persönlichstes Buch vor - Totenklage und Hymnus auf das Leben zugleich.

David Grossman wurde 1954 in Jerusalem geboren und gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern der israelischen Gegenwartsliteratur. 2008 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis und 2010 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei Hanser erschienen zuletzt Diesen Krieg kann keiner gewinnen (2003), Das Gedächtnis der Haut (2004), Die Kraft zur Korrektur (2008), Eine Frau flieht vor einer Nachricht (Roman, 2009) und Die Umarmung (2012).

David Grossman: „Aus der Zeit fallen“b
Aus dem Hebräischen übersetzt von Anne Birkenhauer.
Erscheinungsdatum: 28. Januar 2013.
ISBN 978-3-446-24126-8

(Foto: David Grossman © Peter-Andreas Hassiepen)
Mira Magén: „Wodka und Brot“
Mira Magén: „Wodka und Brot“

Bei dtv ist im Oktober das Buch, „Wodka und Brot“ von Mira Magén erschienen.

Eines Morgens, beim Frühstück, beschließt Gideon, Urlaub vom Leben zu nehmen. Amia sitzt da und sieht ihn an, und er entschuldigt sich nicht. Nadav, der kleine Sohn, sieht dem Vater beim hastigen Packen zu, dann gibt es eine Umarmung, „die die Vergangenheit einschloss, und einen Kuss, der vor der Zukunft erschrak", auf die Wange, und Gideon ist weg. Amia sieht nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihre Freiheit bedroht. Doch in einem einfachen Haus, an einem Ort, „wo die Dächer niedrig waren und der Himmel hoch", wartet ein neues Leben auf sie - mit dem alten Herrn Levi, der „kleinen russischen Hure“ Madonna und Wodka, dem Hund.

Mira Magén, Anfang der fünfziger Jahre in Kfar Saba (Israel) geboren, blieb der orthodoxen, ostjüdisch geprägten Welt ihrer Kindheit bis heute verbunden, die Stationen ihrer Biographie verraten jedoch eine Revolte: Studium der Psychologie und Soziologie, Ehe und Kinder, alle fünf Jahre ein anderer Beruf - Lehrerin, Sekretärin, Krankenschwester und schließlich Schriftstellerin. Magén zählt neben Zeruya Shalev zu den bedeutendsten Autorinnen ihres Landes. Ihr Werk, das Romane und Erzählungen umfasst, wurde u.a. mit dem Preis des Premierministers 2005 ausgezeichnet. Mira Magén lebt in Jerusalem und hält viel beachtete Poetik-Vorlesungen an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Mira Magén: „Wodka und Brot“
Aus dem Hebräischen übersetzt von Mirjam Pressler. Deutsche Erstausgabe, 400 Seiten.
ISBN:  978-3-423-24923-2

(Foto © Privat)
Benny Barbasch
Benny Barbasch: „Der Mann, dem ein Olivenbäumchen aus dem Ohr wuchs“

Im August erschien im Berlin Verlag das neue Buch von Benny Barbasch, „Der Mann, dem ein Olivenbäumchen aus dem Ohr wuchs“.

Keine Diät, die der Vater nicht versucht hätte. Die Apfeldiät, die Traubendiät, die Auberginen-, Gurken-, Reisdiät, Blumenkohl, gedünstet, gebacken, als Rohkoströschen. Nichts hilft, der Vater bleibt übergewichtig. Als er dann, bei der Olivendiät angelangt, einen Kern verschluckt und ihm ein zartes Bäumchen aus dem Ohr zu sprießen beginnt, ist eine Geschichte in Gang gesetzt, deren Volten immer fantastischer werden. Ein Arzt für alternative Medizin empfiehlt ein zweites Bäumchen zu pflanzen, um Symmetrie und Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen, Al Gore eilt herbei, um das innovative ökologisch-symbiotische Phänomen in Augenschein zu nehmen, und dann schlägt das Bäumchen, und mit ihm der Vater, Wurzeln...

Benny Barbasch wurde 1951 in Beersheba geboren, heute lebt er in Tel Aviv. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke und Drehbücher, u. a. zu dem Film „Jenseits der Mauern“ seines Bruders Uri Barbasch, der 1984 den Kritikerpreis auf dem Filmfest von Venedig gewann.

Benny Barbasch, „Der Mann, dem ein Olivenbäumchen aus dem Ohr wuchs“.
Aus dem Hebräischen übersetzt von Beate Esther von Schwarze.
ISBN-13: 9783 8270 0954 8  
Israelische Künstler beim 24. Internationalen Jazzfestival Münster
Israelische Künstler beim 24. Internationalen Jazzfestival Münster

Die 24. Ausgabe des Internationalen Jazzfestivals in Münster vom 4. bis 6. Januar eröffnet im neuen Jahr erneut den Festivalreigen in Deutschland und Europa. Auf dem Programm: 18 Konzerte mit aktuellem und überraschenden Jazz aus Europa, Israel, den USA und Südamerika.

Am Samstag, den 5. Januar 2013, ist Reut Regev im Großen Haus des Theaters Münster zu Gast: „Regev vereint die Ausdruckskraft der Avantgarde und die technische Präzision des Bop mit der Weitsichtigkeit einer Musikerin auf der Höhe ihrer Zeit...“ schreibt Troy Collins in „All About Jazz" über ihre Musik. Etwas später gibt Yaron Herman ein Solo-Konzert am Ferrari-roten Steinway-Flügel. Auch er wird von der Jazzwelt bereits als herausragender, talentierter Pianist gefeiert.

Am Sonntag, den 6. Januar 2013, steht das Shauli Einav Quintet auf der Bühne. Franz X.A. Zipperer, „Jazzthetik", schreibt über Shauli Einav: „Sein stetes Ringen um einen unvergleichlichen Klang zeitigt Kompositionen, die in ihrer farblichen Komplexität unglaublich klar bleiben, ob sie in filigraner, transparenter Zartheit schweben oder in israelischer Folkloremanier zum Tänzchen bitten. Bildstarke Stücke, Improvisationskunststückchen, die weder betörende Melodien verleugnen noch raffinierte Konstruktionen vermissen lassen. Wer wie Shauli Einav Traditionen so gekonnt aufbricht und mit der eigenen musikalischen Lebenserfahrung versieht, an den wird man sich erinnern.“

Samstag, 5. Januar 2013, ca. 17.30 Uhr
 
Reut Regev R*Time (IL/USA)
Mit: Reut Regev (Posaune), Mark Peterson (Bass), Igal Foni (Schlagzeug)


Samstag, 5. Januar 2013, ca. 22.15 Uhr

Yaron Herman Piano Solo (IL)


Sonntag, 6. Januar 2013, ca. 19.00 Uhr

Shauli Einav Quintet (IL/CH/USA/F)
Mit: Shauli Einav (Saxophon), Andreas Tschopp (Posaune), Yonathan Avishai (Piano), Or Bareket (Bass), Louis Moutin (Schlagzeug)

Theater Münster, Großes Haus
Neubrückenstr. 63
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5909 100
http://www.jazzfestival-muenster.de
Konzertabend mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin, Asaf Maoz und Tehila Nini Goldstein
Konzertabend mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin

Am Montag, den 21. Januar 2013, gibt das Deutsche Kammerorchester Berlin unter der Leitung von Asaf Maoz einen Konzertabend mit Werken jüdisch-israelischer Komponisten. Eingerahmt wird das Konzert durch zwei Vertreter der Romantik.
Leó Weiner, auch als „Ungarns Mendelssohn“ gepriesen, öffnet sein Werk der ungarischen Volksmusik und verleiht ihm damit Feuer und Überschwang. Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb seine Sinfonie für Streicher D-Dur Nr. 8 im Alter von 13 Jahren. Stellvertretend für seine insgesamt 12 Streichersinfonien legt sie Zeugnis von der aufkeimenden schöpferischen Kraft des jungen Musikers ab. In allen vier Werken der zeitgenössischen Komponisten Yehezkel Braun (*1922), Yosef Bardanashvili (*1948), Michael Wolpe (*1960) und des in Berlin lebenden Gilad Hochmann (*1982) spiegeln sich – trotz oder gerade aufgrund ihrer stilistischen Vielfalt – die Landschaft und Mentalität Israels wider.

Asaf Maoz, langjähriges DKO-Mitglied, übernimmt an diesem Abend die musikalische Leitung. Asaf Maoz wurde 1979 in Israel geboren und studierte Violine an der Rubin Academy of Music in Tel-Aviv und an der Hochschule für Musik in Rostock. Als Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ und der „Fundación Barenboim-Said“, arbeitet er heute als Konzertmeister und Stimmführer der 2. Violinen an der Komischen Oper Berlin, im Tel Aviv Soloists Ensemble, dem Verbier Festival Chamber Orchestra und dem Capital Dance Orchestra. Seit 2000 ist er Mitglied im West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim.

Die in New York geborene und in Israel aufgewachsene Sopranistin Tehila Nini Goldstein ist leidenschaftliche Kammermusikerin. Ihr besonderes Interesse gilt zudem dem Liedgesang. Ihr Repertoire umfasst neben klassischer Oper auch Barock- und zeitgenössische, insbesondere israelische Musik. Sie studierte an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv sowie in Berlin und New York. Als Solistin war sie mit dem New Yorker National Opera Center Symphony Orchestra, dem Haifa Symphony Orchestra, dem Israel Symphony Orchestra und dem Israel Chamber Orchestra zu hören. Sie gastierte zudem im Londoner Barbican Center, an der Berliner Philharmonie, der Cité de la Musique Paris, am Auditorio Nacional Madrid und an der Alice Tully Hall New York. 2009 debütierte sie in der Carnegie Hall mit der Uraufführung des ihr gewidmeten Werkes des Komponisten Matti Kovler.

Montag, 21. Januar 2013, 20.00 Uhr
Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin

Öffentliche Generalprobe am Sonntag, 20. Januar 2013, 11.00 Uhr, Villa Oppenheim / Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Asaf Maoz, Violine und Leitung
Tehila Nini Goldstein, Sopran

Matthieu Gauci-Ancelin, Flöte
Juliane Grepling, Horn

Deutsches Kammerorchester Berlin

Leó Weiner - Divertimento Nr. 2 op. 24
Michael Wolpe – „To the sea and back“
Yehezkel Braun – „Or Gadol“ („Magna Lux“)
Yosef Bardanashvili - „Oda for Sara“
Gilad Hochman - Concertino for string orchestra and flute obbligato
Felix Mendelssohn Bartholdy - Sinfonie für Streicher D-Dur Nr. 8

Kartenbestellungen unter: Tel.:  030 / 3260 8612 oder per E-Mail: tickets@dko-berlin.de
Weitere Informationen unter: www.dko-berlin.de    
Voca People – Musik und Comedy von einem anderen Stern
Voca People – Musik und Comedy von einem anderen Stern

Die Voca People sind bis März auf Tour in Deutschland. Sie präsentieren eine lustige und unterhaltsame Show aus Musik und Comedy: Professioneller A-Capella-Gesang, legendäre Beat-Box-Kunst und überirdischer Humor - weltweit sorgten Voca People damit bereits für grenzenlose Euphorie.Nun ist die Show endlich auch in Deutschland zu sehen.

Die beiden Gründer von Voca People sind Lior Kalfo und Shay Fishman.

Lior Kalfo wurde in Israel geboren. 1995 wirkte er als Ko-Autor und Darsteller in einer von Israels beliebtesten TV-Comedy Serien, „The Comedy Store" mit, die auch einige international bedeutende Preise gewann. 1999 arbeitete Lior Kalfo als Ko-Autor an „Aladdin" und spielte während der in Israel sehr erfolgreichen Spielzeit gleichzeitig die Hauptrolle des Musicals. Mit dem 3D-Schwarzlichttheater „Wow“ gab Lior im Alter von 28 Jahren sein internationales Regiedebut in Prag. 2003 gründete er das israelische Schwarzlichttheater Fun-Tazi.
Parallel zu seinem TV-Engagement investierte er drei Jahre in die Entwicklung des Theaterspektakels Glow! Die nach den Matrix-Comics konzipierte Show feierte ihre Premiere im August 2008 in Belgien.

The Voca People wurden aus einer weiteren verrückten Idee geboren, die Lior beinahe vier Jahre lang mit sich herumtrug, ehe die ersten Proben im Februar 2009 beginnen konnten. Mit den Voca People hat Lior eine einzigartige Show kreiert, die Theaterelemente mit Comedy und herausragender stimmlicher Virtuosität zu einem einzigartigen musikalischen Theatererlebnis verbindet.
Lior lebt derzeit gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Binyamina, Israel und treibt seine Schauspiel- und schöpferisch-kreative Karriere hier und an vielen anderen Orten der Welt beständig voran.

Shai Fishman ist Komponist, Arrangeur und Musikproduzent. Seit 2004 hat Shai die Musik für 15 israelische Filme geschrieben, dirigiert und produziert sowie Musik für alle großen Theater des Landes komponiert. Er wirkte als Lehrer und „Musical Director" an der Yoram Levinstein School of Acting sowie an der Beit Zvi High School of Performing Arts in Israel. Hierbei betätigte er sich als Stimm-Coach, unterrichtete Stücküberlieferung und Aufführungspraxis, Gehörbildung und Solfeggio, die Solmisationslehre. Von 1996 bis 2004 war Shai Produzent und „Musical Director" für „HaSchenim Shel Chich" (Chich's Neighbors) und als Arrangeur und musikalischer Leiter für die Musicalproduktionen A Chorus Line, Bye Bye Birdy, Little Shop of Horrors, Grease, Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat,West Side Story, Fame, Cabaret, und Kazablan verantwortlich. Derzeit lebt er in Los Angeles und ist Gründer sowie Vorstandsmitglied der Fish-i Studios und Komponist für Film, Theater, Fernsehen und Multimedia-Produktionen. Shai spielt sieben verschiedene Instrumente.

Weiterführende Informationen unter:
http://www.voca-people.de/home.html

Video:

Voca People

Termine:

20. - 23. Dezember 2012  Düsseldorf
25. - 26. Dezember 2012  Kassel
27. - 30. Dezember 2012  Dortmund
3. – 6. Januar 2013      Essen
8. – 9. Januar 2013      Wiesbaden
11. – 13. Januar 2013    Münster
15. – 16. Januar 2013    Wetzlar
17. – 19. Januar 2013    Frankfurt
22. – 23. Januar 2013    Bremen
24. – 27. Januar 2013    Hamburg
29. Januar – 3. Februar 2013   Berlin
 
TANZTAGE BERLIN 2013
TANZTAGE BERLIN 2013

Vom 4. bis 14. Januar 2013 findet in Berlin das Festival Tanztage statt. Im Rahmen des Festivals präsentieren Shani Granot und Nevo Romano am 8. Januar die Performance „An Hour with all Eaters“.

Shani Granot, geboren 1978, trat 1996 dem jungen Ensemble der Batsheva Dance Company bei. Von 1998 bis 2002 studierte sie bei P.A.R.T.S. Seit 2003 arbeitet sie u.a. mit Cristian Duarte, Keren Levi sowie Arkadi Zaides und choreografiert eigene Stücke. 2002 erhielt sie den Bonnie Bird Choregraphy Fund Award. Shani ist Mitglied der Künstlerinitiative Sollelot.

Nevo Romano, geboren 1982, ist Geiger, Tänzer, Performance Künstler. Nevo studierte an der Buchmann-Mehta School of Music, der School of Visual Theater Jerusalem. An der Adama Dance School unterrichtete er Technik und Improvisation. Von 2008 bis 2010 war Nevo Tänzer bei Liat Dror und Nir Ben Gal. 2011 entstand das Solo Rules & Mischiefs, dass er zusammen mit Nava Frenkel ko-kreierte und performt.

Dienstag, 8. Januar 2013, 19.00 Uhr

Shani Granot & Nevo Romano: „An Hour With All-Eaters”
Gastspiel der Nachwuchsplattform HaZira Performance Art Arena, Dauer: 60 min
Choreografie / Tanz / Performance: Shani Granot, Nevo Romano

Für die TANZTAGE BERLIN sind ChoreografInnen entscheidend, die das Potential haben, auch in Zukunft wichtige Impulse für die Berliner Tanzszene zu geben. In der kommenden Ausgabe des Festivals gehören dazu KünstlerInnen, für die der Körper und alle körperlichen Aktivitäten zum rigorosen Konzept der Choreografie werden. Andere arbeiten an poetischen Tänzen in Verbindung mit bildender Kunst, Musik, Sound und Sprache, oder lassen sich von aktuellen politischen Themen und der Tanzgeschichte inspirieren.

Sophiensäle
Sophienstr. 18
10178 Berlin
Tel.: 030 / 283 52 66
www.tanztage.de

(Foto © Doron Kadlec)
 
Gaby Aldor: „Wie tanzt nun ein Kamel?“
Gaby Aldor: „Wie tanzt nun ein Kamel?“

Vor kurzem erschien das Buch „Wie tanzt nun ein Kamel“ von Gaby Aldor im Mandelbaum Verlag.

Im Juni 1920, an einem heißen Sommertag, ging Jacques Ornstein, Bewunderer Theodor Herzls und vormals Offizier im 1.Weltkrieg, in Jaffa von Bord und schrieb seiner Familie: „Kommt, das ist das Paradies“.
So begann die Geschichte der drei Tänzerinnen, Margalit und ihrer Zwillingstöchter Jehudit und Shoshana, die 1921 aus Wien kommend ins „gelobte Land“ einwanderten. Sie begründeten dort den modernen Tanz. Es ist auch die Geschichte von Jacques, einem der ersten Bauhaus-Architekten im damaligen Palästina. Er errichtete, nebst vielen anderen Bauwerken, das erste Theatergebäude Tel Avivs.

Freier Tanz, Ausdruckstanz und expressionistischer Tanz blühten zu dieser Zeit gerade in Deutschland. Margalit, die aus einer gutbürgerlichen Familie stammt - ihr Vater Alois Oppenheimer war Optiker und k.u.k. Hoflieferant - war Teil dieser kulturellen Revolution. Sie hatte Körperkultur, Architektur und Medizin studiert und gründete 1922 die erste Schule für Tanz und rhythmische Gymnastik in Tel Aviv, dessen Stadtbild damals noch von Sand und Kamelen geprägt war. Die Töchter gehen Ende der 20er Jahre nach Berlin und Wien, um dort bei Gertrud Bodenwieser, Rosalia Chladek oder Max Terpis - den Größen des Ausdruckstanzes - zu studieren. In Palästina werden die Zwillinge bei ihren Auftritten als Stars gefeiert. Ihre Arbeiten sind wegweisend für den vom europäischen Avantgarde-Tanz beeinflussten, modernen Tanz in Israel.

Dies ist auch eine Geschichte über die Selbstverwirklichung als Frauen und Künstlerinnen, in einem neuen Land, dessen demokratischen Geist sie mit beflügelten.

Gaby Aldor, Enkelin Margalits und Tochter von Shoshana Ornstein, schreibt diese literarische Familienbiographie, die durch zahlreiche Fotografien (darunter manch bekannte Fotografen wie Alfons Himmelreich und Helmar Lersky) ergänzt wurde. Gaby Aldor ist Regisseurin, Choreografin, Dozentin, Schauspielerin und Kritikerin. Sie ist Co-Leiterin des Arab-Hebrew Theatre of Jaffa, das sie mitbegründete.

Gaby Aldor: „Wie tanzt nun ein Kamel?“ Die Geschichte der Ornstein-Familie und die Erfindung des modernen israelischen Tanztheaters.
ISBN: 978385476-368-0

www.mandelbaum.de

(Foto: „Vor dem Spiegel", 1938 © Gaby Aldor)  
Anschrift
Auguste-Viktoria-Str. 74-76, 14193 Berlin
Web
www.israel.de
Telefon
Kulturabteilung: (0)30 – 8904 5412
E-Mail
Kulturabteilung:
culture-assistant@berlin.mfa.gov.il
Anmelden*   Abmelden* Facebook
www.israel.de