Donnerstag, 12.12.2013
 
 
Jerusalem in Weiß
 
In Israel reden alle übers Wetter. Nach den extremen Regenfällen der letzten Tage in weiten Teilen des Landes, die zum Teil zu heftigen Überschwemmungen und Schäden führten, fiel in der Nacht auf Donnerstag der erste Schnee auf Jerusalem.

Der Schnee sorgt nicht nur für schöne Fotomotive, sondern stellt auch die Stadtverwaltung und das öffentliche Leben vor Herausforderungen. Die Straßenbahn fährt weiter nach Plan, die Schulen blieben heute in Jerusalem ebenso wie in Haifa aber geschlossen.

Auf dem höchsten Punkt des Landes, dem Berg Hermon, liegt der Schnee schon etwas länger. Die Gebirgseinheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte rechnet in den kommenden Tagen zudem mit heftigen Stürmen im Norden, was einen zusätzlichen logistischen Aufwand bei der Sicherung der Nordgrenze Israels bedeutet.

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1 € – 4.8300 NIS (+0.158%)
1 CHF – 3.9570 NIS (+0.269%)
1 £ – 5.7500 NIS (+0.239%)
1 $ – 3.5070 NIS (+0.114%)

(Bank Israel, 12.12.13)



Schnee und Regen

Jerusalem: 1/3°C
Tel Aviv: 6/11°C
Haifa: 3/8°C
Be‘er Sheva: 3/9°C
Ein Gedi: 11/16°C
Eilat: 9/15°C




Treffen des israelisch-russischen Wirtschaftsausschusses

Nach dem Treffen des israelisch-russischen Wirtschaftsausschusses zeigten sich beide Seiten zufrieden mit dem Handel zwischen den Ländern.
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Water-Gen spielt wichtige Rolle bei humanitärem Einsatz der ZAHAL auf den Philippinen

Am 13. November schickte Israel ein Team bestehend aus 150 Helfern auf den Inselstaat.   weiter
Abstimmung über israelische Mitgliedschaft in CERN

Das Leitungsgremium der CERN stimmt heute über eine künftige Vollmitgliedschaft Israels ab.   weiter
„Die Geschichte eines grünen Israels“

Eine neue Wanderausstellung erzählt die 112-jährige Geschichte des Jüdischen Nationalfonds und seine Bedeutung für Israel.   weiter
 
 


Jerusalem in Weiß

In Israel reden alle übers Wetter. Nach den extremen Regenfällen der letzten Tage in weiten Teilen des Landes, die zum Teil zu heftigen Überschwemmungen und Schäden führten, fiel in der Nacht auf Donnerstag der erste Schnee auf Jerusalem.


Schneetreiben in Jerusalem heute Morgen (Foto: Facebook-Seite von Präsident Peres)

Der Schnee sorgt nicht nur für schöne Fotomotive, sondern stellt auch die Stadtverwaltung und das öffentliche Leben vor Herausforderungen. Die Straßenbahn fährt weiter nach Plan, die Schulen blieben heute in Jerusalem ebenso wie in Haifa aber geschlossen. 


Soldaten im Schnee auf dem Hermon (Foto: ZAHAL)

Auf dem höchsten Punkt des Landes, dem Berg Hermon, liegt der Schnee schon etwas länger. Die Gebirgseinheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte rechnet in den kommenden Tagen zudem mit heftigen Stürmen im Norden, was einen zusätzlichen logistischen Aufwand bei der Sicherung der Nordgrenze Israels bedeutet.

(Botschaft des Staates Israel, 12.12.13)

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Treffen des israelisch-russischen Wirtschaftsausschusses
Nach dem Arbeitstreffen des israelisch-russischen Wirtschaftsausschusses am Montag zeigten sich beide Seiten zufrieden mit dem Handelsumfang zwischen den Ländern.

Es war bereits das 11. Treffen des Ausschusses, der aufseiten der israelischen Delegation von Außenminister Avigdor Lieberman und auf russischer Seite vom stellvertretenden Premierminister Arkady Dvorkovich geleitet wurde.


Außenminister Lieberman und der stellvertretende russische Premierminister Dvorkovich (Foto: Botschaft des Staates Israel in Moskau)

Der Handelsumfang zwischen Russland und Israel überstieg im Jahr 2013 die
Grenze von drei Milliarden US-Dollar, wobei in den Bereichen Luftfahrt und Tourismus besonders signifikante Anstiege verzeichnet wurden: 17% Prozent mehr russische Touristen reisten nach Israel, in die Gegenrichtung stieg die Zahl um 13%. Der Gütertransport von Israel nach Russland stieg in diesem Zeitraum um 30%, von Russland nach Israel um 12%.

Zudem wurde ein Kreditrahmen zwischen der israelischen Exportversicherungsgesellschaft ASHRA und der entsprechenden russischen Gesellschaft vereinbart. Zwischen der israelischen LR Gruppe, die in Osteuropa operiert, und der tschetschenischen Regierung wurde ein Abkommen über ein groß angelegtes landwirtschaftliches Molkereiprojekt und eine Rahmenvereinbarung für den Energiebereich abgeschlossen. Über die Einrichtung einer Freihandelszone zwischen beiden Ländern soll im Jahr 2014 abschließend entschieden werden.

Der Wirtschaftsausschuss unter Leitung des Außenministers ist das höchste ministeriale Forum für die Beziehungen zwischen Israel und Russland. In den letzten vier Jahren traf sich der Ausschuss jährlich, abwechselnd in Jerusalem und Moskau.

(Außenministerium des Staates Israel, 12.12.13)
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Water-Gen spielt wichtige Rolle bei humanitärem Einsatz der ZAHAL auf den Philippinen
Am 13. November schickte Israel im Zuge der Verwüstungen, die der Taifun Haiyan auf den Philippinen hinterlassen hatte, ein Team bestehend aus 150 Helfern auf den Inselstaat. Ärzte- und Bergungsteams der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) wurden eingesetzt, der Bevölkerung vor Ort zu helfen. Dabei sind sie mit einem mobilen Behandlungszentrum ausgestattet, mithilfe dessen bislang bis zu 2700 Verwundete behandelt und fast 60 Menschenleben gerettet werden konnten.

Auf Anfrage des kommandierenden Obersts stellte die israelische Firma Water-Gen dem Rettungsteam der IDF ihr System „Spring” bereit, das dazu entwickelt wurde, aus jeglichem auffindbaren Wasser genießbares Trinkwasser herauszufiltern – selbst wenn es chemisch oder biologisch kontaminiert sein sollte.

Water-Gens Spezialgebiet ist die Trinkwassergewinnung aus der Feuchtigkeit der Umgebungsluft. Hierzu entwickelte das Unternehmen Generatoren, die aus einem Wärmetauscher bestehen, der bis zu 365 Liter Wasser pro Tag bereitstellen kann.

Das Produktportfolio der Firma beinhaltet auch jene batteriebetriebenen Wasseraufbereitungsanlagen, die den Zugang zu Trinkwasser in isolierten, abgeschnittenen oder, wie im Fall des Taifuns, durch Naturkatastrophen verwüstete Regionen ermöglichen sollen.

Lesen Sie weiter auf der Seite des Israel Trade Center: http://bit.ly/itrade35

(Israel Trade Center, 11.12.13)
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Abstimmung über israelische Mitgliedschaft in CERN
Das Leitungsgremium der CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, stimmt heute über eine künftige Vollmitgliedschaft Israels ab. Eine Zustimmung des Gremiums, das sich aus Vertretern aller 20 Mitgliedsstaaten zusammensetzt, wird allgemein erwartet. Israel wäre das erste nicht-europäische Land, das den Status eines Vollmitglieds erhält.


Blick in den Tunnel des Large Hadron Collider des CERN (Foto: Julian Herzog/wiki)

In beobachtender Funktion ist Israel bereits seit 1991 und seit 2011 als assoziiertes Mitglied in der Organisation vertreten. Die mögliche Aufwertung hätte große Bedeutung: zwar waren israelische Forscher auch bisher schon an Experimenten im Teilchenbeschleuniger in Genf beteiligt und trugen beispielsweise zur Entdeckung des Higgs-Boson im vergangenen Jahr bei. Nur als vollwertiges Mitglied könnte Israel jedoch über die Festlegung der Forschungsprioritäten mitbestimmen und hätte noch besseren Zugang zu Forschungseinrichtungen. Die Mitgliedschaft hat auch ihre Kosten: etwa 10 Millionen Euro müsste der Staat Israel aufwenden, etwa viermal so viel wie bislang.

Professor Eilam Gross, Physiker am Weizmann-Institut und Mitglied des CERN-Teams, das Higgs-Boson entdeckte, betont neben der wissenschaftlichen auch die politische Bedeutung der Mitgliedschaft: „Für einen Staat wie Israel ist es eine große Sache, seine Flagge über einer europäischen Forschungseinrichtung wehen zu sehen. Gerade angesichts der unfreundlichen Atmosphäre heutzutage würde das einen enormen Schub nach vorn geben. Die Wissenschaft sollte Grenzen überwinden und ich halte es für sehr wichtig, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft uns nicht zurückweist. Der Weg zum Frieden führt über die Wissenschaft.“

(Haaretz, 12.12.13)
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„Die Geschichte eines grünen Israels“

Eine neue Wanderausstellung erzählt die 112-jährige Geschichte des Jüdischen Nationalfonds JNF-KKL und seine Bedeutung für Israel. Die Ausstellung ist derzeit im Landtag Nordrhein-Westfalens zu sehen, wo sie am 28. November von Landtagspräsidentin Carina Gödecke vor 300 Gäste eröffnet wurde.

In Bildern und erklärenden Texten werden auf elf Tafeln die Geschichte und das Wirken der Umweltorganisation wiedergespiegelt. Die Chronik beginnt mit der Gründung des Fonds zwecks Bodenkauf in Palästina, greift die Staatsgründung Israels auf und informiert schließlich über die aktuellen Projekte aus den Bereichen “Grün“ (Aufforstung und Parks), “Blau“ (Wasserprojekte) und “Braun“ (Landentwicklung).


Eine Tafel der Ausstellung zum Thema "Wasser" (Foto: JNF-KKL)

An ihrem derzeitigen Standort im Landtag kann die Ausstellung noch bis zum 19.12.2013 von 9 bis 17 Uhr nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 0211/8842129 oder per Email veranstaltungen@landtag.nrw.de besichtigt werden.
Geplant ist, dass die Wanderausstellung bis zum Jubiläumsjahr 2015, wenn 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel begangen werden, an 10-15 weiteren Standorten zu sehen ist.

Interessierte Unterstützer und Aussteller erhalten auf der Seite des JNF weitere Informationen:
http://www.jnf-kkl.de/d/wanderausstellung.htm

Ein Video mit Eindrücken von der Eröffnung im November finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=nv3yskEir_o

(JNF, Botschaft des Staates Israel, 12.12.13)

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