Donnerstag, 15.11.2012
 
 
Raketenhagel hält an: Drei Tote
 

Der Raketenhagel auf Südisrael hält an: Bei einem Angriff aus dem Gazastreifen sind heute Morgen in Kiryat Malachi drei israelische Zivilisten getötet worden, als eine Rakete ein Wohnhaus traf.

Zwei weitere Menschen wurden bei dem Angriff schwer verletzt.

Seit Mittwochvormittag sind bereits mehr als 100 Raketen auf israelischem Gebiet eingeschlagen.

Mehr als 50 weitere Raketen wurden vom Raketenabwehrsystem Iron Dome abgefangen.

Kurz vor Redaktionsschluss wurde gemeldet, dass nun auch für die Stadt Rishon le-Zion im Landesinneren „Alarmstufe Rot“ ausgegeben wurde.

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Operation Wolkensäule gestartet

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(Bank Israel, 15.11.12)



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Interviews mit Botschafter Yakov Hadas-Handelsman zur aktuellen Lage

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman hat in verschiedenen deutschen Medien Interviews zur gegenwärtigen Lage in Israel und im Gazastreifen gegeben.

Er erkärte, die israelische Regierung kämpfe darum, ihrer Bevölkerung ein normales Leben zu ermöglichen.

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Stellungnahme der Botschaft zur „Strategischen Partnerschaft“ zwischen SPD und Fatah

Es ist sehr bedauerlich, dass in der Erklärung das wichtigste Element fehlt.  weiter
Botschafter Hadas-Handelsman auf der Medica

 

Den Beitrag hierzu finden Sie auf dem Blog des Trade Centers.

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Raketenhagel hält an: Drei Tote

Der Raketenhagel auf Südisrael hält an: Bei einem Angriff aus dem Gazastreifen sind heute Morgen in Kiryat Malachi drei israelische Zivilisten getötet worden, als eine Rakete ein Wohnhaus traf.


Raketenbeschuss in Kiryat Malachi heute Morgen (Foto: Reuters)

Zwei weitere Menschen wurden bei dem Angriff schwer verletzt. 

Seit Mittwochvormittag sind bereits mehr als 100 Raketen auf israelischem Gebiet eingeschlagen.


Menschen fliehen in die Luftschutzkeller, Kiryat Malachi heute Morgen (Foto: GPO)

Mehr als 50 weitere Raketen wurden vom Raketenabwehrsystem Iron Dome abgefangen.

Am Mittwochnachmittag hatten die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte die Operation Wolkensäule begonnen, nachdem in den vier Tagen zuvor mehr als 120 Raketen auf israelischem Gebiet detoniert waren.

Kurz vor Redaktionsschluss wurde gemeldet, dass nun auch für die Stadt Rishon le-Zion im Landesinneren „Alarmstufe Rot“ ausgegeben wurde.

(Außenministerium des Staates Israel, 15.11.12)

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Operation Wolkensäule gestartet

Angesichts des anhaltenden massiven Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) am Mittwoch die Operation Wolkensäule begonnen.

Am Mittwochnachmittag wurde der Anführer des militärischen Arms der Hamas, Ahmed al-Dschabari, getötet. Al-Dschabari war für alle Terroraktionen der Hamas verantwortlich, die im letzten Jahrzehnt vom Gazastreifen aus ausgeführt wurden.


Auto al-Dschabaris nach dem Angriff (Foto: Reuters)

Der Sprecher von ZAHAL sagte unmittelbar nach dem Beginn der Operation im israelischen Fernsehen:

„Al-Dschabari hatte sehr viel israelisches Blut an seinen Händen. Die Terrororganisationen [...] im Gaza-Streifen sind in jüngster Zeit immer stärker geworden und haben ihre Raketenangriffe auf Israels Süden intensiviert.

Während der jüngsten Welle mit hunderten Raketen aus dem Gaza-Streifen auf israelische Dörfer und Städte hat sich ZAHAL stark zurückgehalten.

Wir haben nun mit einer breit angelegten Militäroperation gegen Langstreckenraketen (40 km Reichweite) begonnen, um die Kapazitäten der Hamas und des Islamischen Dschihad zu schwächen. Die Operation ist zeitlich nicht begrenzt, und wir werden unsere Abschreckungskraft gegenüber den Terrororganisationen wieder herstellen, die die israelische Bevölkerung in den letzten Tagen als Geisel genommen haben.“

Parallel zu dem Schlag gegen al-Dschabari flog die Luftwaffe Angriffe gegen Stellungen zum Raketenabschuss der Hamas. Es gelang ZAHAL dabei, die Möglichkeiten der Hamas zum Abschuss von Langstreckenraketen mit ca. 40 km Reichweite ernsthaft zu schädigen. Außerdem wurden unterirdische Waffenfabriken getroffen.

Präsident Shimon Peres erläuterte im Telefonat mit US-Präsident Barack Obama die Militäroperation Wolkensäule wie folgt:

"Der Militärchef der Hamas wurde heute getötet. Er war ein Extremist und verantwortlich für alle Angriffe und Mordanschläge vom Gazastreifen aus gegen Israel. Es ist nicht unsere Absicht, Öl ins Feuer zu gießen, aber sie feuern seit Tagen, […] Tag und Nacht, Raketen auf Israel. Mütter und ihre Kinder können nicht schlafen. Ich war heute dort bei den Kindern. Irgendwann ist das Maß dessen voll, was Israel tolerieren kann."

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu wendete sich an die israelischen Bürger:

„Ich lobe die Soldaten und Kommandeure der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) unter Generalstabschef Benny Gantz, der die Operation leitet. Ich möchte auch den Allgemeinen Sicherheitsdienst (SHABAK) und seinen Direktor Yoram Cohen erwähnen, die maßgeblich zu dem bisherigen Erfolg der Operation beigetragen haben.

Ich danke den Bürgern Israels für ihre standhafte Unterstützung dieser Operation. Ich danke den Einwohnern von Südisrael, die an der Front leben und Stärke beweisen.

Die Hamas und die übrigen Terrororganisationen haben sich dazu entschieden, ihre Angriffe auf die Bürger Israels in den vergangenen Tagen auszuweiten. Wir akzeptieren keine Situation, in der israelische Bürger von Raketenterror bedroht sind. Kein Land würde das akzeptieren, Israel wird es nicht akzeptieren.

Heute haben wir strategische Ziele der Hamas gezielt getroffen. Wir haben ihr Vermögen, Raketen auf das Zentrum Israels abzuschießen, erheblich geschwächt, und wir arbeiten nun daran, den Beschuss des Südens zu erschweren.

Die Terrororganisationen Hamas, Islamischer Dschihad und andere greifen vorsätzlich unsere Bürger an, während sie sich absichtlich hinter ihren eigenen Bürgern verstecken. Andererseits versuchen wir, so weit wie möglich zu vermeiden, Zivilisten zu treffen – und das ist der fundamentale Unterschied zwischen ihnen und uns. 

Dies zeigt auch der große Unterschied zwischen unseren Zielen, und nicht nur in unseren Methoden. Sie wollen uns von der Erdoberfläche ausradieren und haben keine Skrupel, Unschuldige und Zivilisten zu treffen.

Heute haben wir eine unmissverständliche Nachricht an die Hamas und die anderen Terrororganisationen gesendet und wenn nötig, wird ZAHAL die Operation ausweiten. Wir werden alles Nötige tun, um unsere Bürger zu schützen.“

(Außenministerium des Staates Israel, 15.11.12)

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Interviews mit Botschafter Yakov Hadas-Handelsman zur aktuellen Lage

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman hat in verschiedenen deutschen Medien Interviews zur gegenwärtigen Lage in Israel und im Gazastreifen gegeben.


Botschafter Hadas-Handelsman (Foto: Galit Hinon)

Im Deutschlandfunk sagte er am Mittwochabend zur Operation Wolkensäule: „Es handelt sich um etwas sehr Grundsätzliches und einfaches, dass die israelischen Leute ihr ganz normales Leben auf einem normalen Weg führen können. Wenn das geht, dann wird es ruhig und stabil in der ganzen Gegend sein. Aber wenn es nicht so geht, dann werden wir uns und unsere Leute verteidigen. Das ist unsere Pflicht. Es ist nicht nur unser Recht, aber mehr als Recht ist das unsere Pflicht.

Und wir reagieren! Das heißt, es ist nicht so, dass Israel morgens Früh die Entscheidung getroffen hat, Hamas anzugreifen. Wir reagieren. Schauen Sie, seit fast einer Woche wurden mehrere Raketen, mehr als 200 Raketen, auf Israel abgeschossen. Ist das duldbar? - Nein! […]

[E]s geht um diese Pflicht, die israelischen Staatsbürger zu verteidigen, damit sie ihr normales Leben führen können wie in Deutschland, wie in Amerika, wie in Großbritannien, wie in der ganzen Welt eigentlich.“

Das vollständige Interview mit Botschafter Hadas-Handelsman finden Sie (als Text und Audio-Datei) hier: http://bit.ly/DFBotschafter

Der Botschafter im Weserkurier: http://bit.ly/WKBotschafter

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Stellungnahme der Botschaft zur „Strategischen Partnerschaft“ zwischen SPD und Fatah

Es ist sehr bedauerlich, dass in der Erklärung der SPD zu einer „strategischen Partnerschaft“ mit der palästinensischen Fatah-Organisation das wichtigste Element fehlt: Eine klare Ansage, dass Frieden im Nahen Osten nur durch direkte Verhandlungen erzielt werden kann.

Die von Mahmud Abbas geführte Palästinensische Autonomiebehörde lehnt es in den vergangenen vier Jahren permanent ab, sich an direkten Verhandlungen ohne Vorbedingungen mit Israel zu beteiligen, obwohl Israel Gesten guten Willens gezeigt hat.

Sich von direkten Verhandlungen abzuwenden und den Weg unilateraler Handlungen zu gehen, verbessert nicht die Chance auf Frieden im Nahen Osten. 

(Botschaft des Staates Israel, 14.11.12)

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Botschafter Hadas-Handelsman auf der Medica

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman hat die Düsseldorfer Medizinmesse Medica besucht und dort den israelischen Gemeinschaftsstand eröffnet.


Nathan Tsror (Ministerium für Industrie, Handel und Arbeit),
Hemdat Sagi (Israel Trade Center), Botschafter Hadas-Handelsmann
und Angela Rabinovich (Israel Export Institute)


Vierzig israelische Unternehmen stellen auf dem weltgrößten Branchentreffen des Medizin- und Medizintechnikbereichs die Innovationskraft und den Erfindungsreichtum des kleinen Landes zur Schau.

Den Beitrag hierzu finden Sie auf dem Blog des Trade Centers unter http://bit.ly/itrade11

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