Donnerstag, 22.10.2009

 

 

Netanyahu appelliert an Abbas: „Führen Sie Ihr Volk zum Frieden!“

 


Foto: Reuters

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Dienstag auf der 2. Präsidentenkonferenz in Jerusalem dazu aufgerufen, scheinbar Unmögliches möglich zu machen. Dabei bezog er sich nicht nur auf Alternativen zu fossilen Brennstoffen, sondern auch auf den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.

„Seit 62 Jahren machen wir das Unmögliche möglich – Tag für Tag. Wir haben ein geschundenes und verfolgtes Volk versammelt, das ein Drittel seiner Söhne und Töchter verlor.


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Netanyahu trifft Solana

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(Bank of Israel, 22.10.09)


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Ein geschickter Sieg für den Iran


Ron Ben-Yishai zum Vertragsentwurf zwischen den Großmächten und dem Iran
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Rakete in Südisrael


Am Mittwochabend haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen wieder eine Kassam-Rakete auf den Süden Israel abgefeuert. <b...  weiter

„The Story of Israel – 2009“ – Ausstellung in der Humboldt-Universität


In der Humboldt-Universität zu Berlin ist am Mittwochabend eine einzigartige Fotoausstellung eröffnet worden. Unter dem Motto „The Story of Israel – 2009’ wurden die wichtigsten Aufnahmen preisgekrönter Fotografen zusammengetragen, die Israels Geschichte eindrucksvoll erfahrbar machen.

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Netanyahu appelliert an Abbas: „Führen Sie Ihr Volk zum Frieden!“

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Dienstag auf der 2. Präsidentenkonferenz in Jerusalem dazu aufgerufen, scheinbar Unmögliches möglich zu machen. Dabei bezog er sich nicht nur auf Alternativen zu fossilen Brennstoffen, sondern auch auf den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.

„Seit 62 Jahren machen wir das Unmögliche möglich – Tag für Tag. Wir haben ein geschundenes und verfolgtes Volk versammelt, das ein Drittel seiner Söhne und Töchter verlor. Wir haben die Kraft zur Selbstverteidigung wiederhergestellt, die wir verloren hatten; wir standen abermals groß da; wir haben eine antike Sprache wiederbelebt; wir haben die Wildnis zum Blühen gebracht, wir haben neue Einwanderer aufgenommen; und wir haben einen großartigen Staat gegründet, der in vielen Bereichen, vor allem den auf Wissen basierenden, an der Weltspitze steht.

Wir taten noch etwas anderes, was man für unmöglich erachtete: wir bahnten den Weg zum Frieden. Zuerst haben wir Frieden mit Ägypten geschlossen und später mit Jordanien. Wir sind unermüdlich in unseren Bemühungen um einen Frieden mit den Palästinensern, und wir werden auch mit ihnen Erfolg haben. Gegenwärtig denken viele Leute, dass dies ein unmögliches Unterfangen ist. Ich teile diese Sichtweise nicht. Ich glaube, dass Frieden mit unseren palästinensischen Nachbarn möglich ist. Er macht jedoch auf beiden Seiten Führungsstärke und Mut erforderlich.

Daher appelliere ich an Abu Mazen (Mahmoud Abbas), den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde:

Führen Sie Ihr Volk zum Frieden?

Sagen Sie Ihrem Volk, dass es Zeit ist, diesen Konflikt für ein und alle Mal zu beenden!

Sagen Sie Ihrem Volk, dass es für unsere beiden Völker an der Zeit ist, Seite an Seite in Frieden und Sicherheit zu leben.

Ich verlange von Ihnen nichts, was ich nicht von mit selbst verlange.
Vor einigen Monaten hielt ich eine Rede, in der ich dem israelischen Volk die Wahrheit über den Frieden sagte – über die Notwendigkeit des Friedens und den Weg zum Frieden. Nun ist es Zeit, dass Sie Ihrem Volk die Wahrheit über den Frieden sagen – über die Notwendigkeit des Friedens und den wahren Weg zum Frieden. Ich hielt meine Rede an der Bar-Ilan-Universität. Sie können Ihre an einer Ihrer Universitäten oder Institutionen Ihrer Wahl halten. Wichtig ist, dass sie es tun.

Wir sind bereit, so bald wie möglich über den Frieden zu verhandeln, schon Morgen. Aber wir können nicht im Privaten über den Frieden verhandeln – die Wahrheit über den Frieden muss mit dem israelischen und dem palästinensischen Volk geteilt werden.“

Die vollständige Rede gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/Speech_PM_Netanyahu_President_Conference_20-Oct-2009.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 20.10.09)

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Netanyahu trifft Solana

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Dienstag den  Hohen Vertreter für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, Javier Solana, sowie den Sondervertreter für den Nahostfriedensprozess Marc Otte empfangen. Das Treffen fand in einer sehr positiven Atmosphäre statt.


Solana bei der Präsdentenkonferenz (Foto: Reuters)

Solana bekräftigte, dass die Beziehungen der EU mit Israel so stark seien wie mit keinem anderen nichteuropäischen Land. Beide Seiten unterbreiteten ihre Einschätzungen hinsichtlich der diplomatischen Front, und Ministerpräsident Netanyahu verlieh abermals seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Palästinenser bald wieder die Verhandlungen aufnehmen mögen.

Auch die Frage des iranischen Atomprogramms wurde besprochen. Beide Seiten werden in Bezug auf die gegenwärtigen Verhandlungen  mit den Iranern in engem Kontakt bleiben.

(Außenministerium des Staates Israel, 21.10.09)

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Ein geschickter Sieg für den Iran

Von Ron Ben-Yishai

Der vom Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei, gefeierte Vertragsentwurf zwischen den Großmächten und dem Iran ist nicht mehr als eine Bestätigung des Vorschlags, den der iranische Vertreter Saeed Jalili in der ersten Gesprächsrunde mit den fünf permanenten Sicherheitsratsmitgliedern und Deutschland gemacht hat.

Der Vorschlag stellt einen geschickten iranischen Schachzug dar: Der Übereinkunft gemäß wird Teheran rund 1400 Kilogramm von dem in seiner Anreicherungsanlage in Natanz produzierten niedrig angereicherten Uran (d.h. 3,5%) im Austausch für die prinzipielle westliche Anerkennung seines Rechts auf Urananreicherung auf seinem eigenen Territorium opfern.

Wir sollten uns außerdem der Tatsache bewusst sein, dass es lediglich 75% der – soweit die IAEA weiß - bereits angereicherten Uranmenge sind, die der Iran aufgeben soll.

Der von ElBaradei präsentierte Vertragsentwurf befasst sich nicht mit den Kernthemen und den wirklich bedeutenden Fragen, auf die sich der Dialog konzentriert hat. Die wichtigste Frage in dieser Hinsicht ist die folgende: Ist der Iran bereit, eine umfassende UN-Überwachung im ganzen Land zu akzeptieren, einschließlich unangekündigter Inspektionen?

Eine andere Frage, die in Dunkel gehüllt bleibt, ist, ob Teheran letztlich eine Antwort liefern wird auf die Indizien der IAEA, dass es Atomwaffen entwickelt.

Tatsächlich feiert der IAEA-Chef einen Vertragsentwurf, der nicht mehr als ein „erster Gang“ auf dem Tisch vor den Großmächten und Iran ist. Er rühmt ein Dokument, dass für Mahmoud Ahmadinejads Regime eine beträchtliche diplomatische Errungenschaft darstellt, nur um zu zeigen, dass sein versöhnlicher Ansatz gegenüber dem Iran gerechtfertigt war und er am Ende seiner Amtszeit eine Erfolgsgeschichte verzeichnen kann, die den Friedensnobelpreis rechtfertigt, den er einst erhielt.

(Yedioth Ahrnonot, 21.10.09)

Die im Newsletter veröffentlichten Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der israelischen Regierung wieder.

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Rakete in Südisrael



Am Mittwochabend haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen wieder eine Kassam-Rakete auf den Süden Israel abgefeuert. Sie landete auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche nahe einem Kibbutz, richtete aber wohl weder Sach- noch Personenschaden an.

Die israelische Luftwaffe flog in Reaktion darauf einen Angriff auf Schmuggeltunnel und ein Waffenlager im Gaza-Streifen.

(Yedioth Ahronot, 21.10.09)

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„The Story of Israel – 2009“ – Ausstellung in der Humboldt-Universität

In der Humboldt-Universität zu Berlin ist am Mittwochabend eine einzigartige Fotoausstellung eröffnet worden. Unter dem Motto „The Story of Israel – 2009’ wurden die wichtigsten Aufnahmen preisgekrönter Fotografen zusammengetragen, die Israels Geschichte eindrucksvoll erfahrbar machen.

Die Ausstellung wurde von der Humboldt-Universität, der Hebräischen Universität Jerusalem, der Jacobi Foundation und der Botschaft des Staates Israel gemeinsam organisiert.


Uwe Jens Nagel (links) mit Botschafter Ben-Zeev

Zur gestrigen Eröffnung sprachen neben dem Vizepräsident der Humboldt-Universität für Studium und Internationales, Prof. Dr. Dr. h.c. Uwe Jens Nagel, auch Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, sowie Dorit Brandwein-Stürmer als Repräsentantin der Hebräischen Universität.


Prof. Elior (Foto: Margit Schmidt)

Im Anschluss hielt Prof. Rachel Elior (Jerusalem) einen beeindruckenden Vortrag zur Geschichte und gegenwärtigen Bedeutung der Schriftrollen vom Toten Meer.

Die Ausstellung im Foyer der Universität (Unter den Linden, 10117 Berlin) wird noch bis Ende November zu sehen sein.

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Wir vergessen dich nicht

Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1215 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.

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