Mittwoch, 02.09.2009
 
 
Lieberman reist nach Afrika
 

Golda Meir u. Jomo Kenyatta bei der Eröffnung von Israels Botschaft in Nairobi (Dezember 1963)
Israels Außenminister Avigdor Lieberman ist heute zu einer einwöchigen Afrika-Reise aufgebrochen. Sie wird ihn nach Äthiopien, Kenia, Ghana, Nigeria und Uganda führen. 20 Geschäftleute aus unterschiedlichen Wirtschafts-bereichen und Vertreter des Außen-, Finanz- und Verteidigungsministeriums begleiten den Minister.


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Shalom trifft palästinensischen Wirtschaftsminister



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1 € - 5.4132 NIS (-0.341%)
1 CHF - 3.5679 NIS (-0.458%)
1 £ - 6.1797 NIS (+0.268%)
1 $ - 3.8070 NIS (+0.290%)

(Bank of Israel, 02.09.09)


Stabile Temperaturen.

Jerusalem: 18/27 °C
Tel Aviv: 24/30 °C
Haifa: 25/30 °C
Be’er Sheva: 20/33 °C
Ein Gedi: 28/38 °C
Eilat: 26/38 °C


Peres setzt auf Sanktionen gegen Iran

Israels Präsident Shimon Peres hat sich im Interview mit Fox News zum iranischen Atomprogramm geäußert.

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Ashkenazi trifft Blair

Der Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Gabi Ashkenazi, hat am Montag in Tel Aviv Tony Blair empfangen

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Theaterkooperation zwischen Tel Aviv und Heidelberg

Das Tel Aviver Theater Beit Lessin und das Theater der Stadt Heidelberg haben mit der Arbeit an ihrem vor einigen Monaten vereinbarten Kooperationsprojekt „Familienbande“ begonnen. Eine Delegation vom Neckar um Intendant Peter Spuhler und Schauspieldirektor Jan Linders ist nun in Tel Aviv eingetroffen.

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Lieberman reist nach Afrika
Israels Außenminister Avigdor Lieberman ist heute zu einer einwöchigen Afrika-Reise aufgebrochen. Sie wird ihn nach Äthiopien, Kenia, Ghana, Nigeria und Uganda führen. 20 Geschäftleute aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und Vertreter des Außen-, Finanz- und Verteidigungsministeriums begleiten den Minister.

Im Vorfeld seiner Reise betonte Lieberman: „Der Besuch Afrikas ist sehr wichtig für die Stärkung und Verbesserung von Israels Stellung innerhalb der internationalen Gemeinschaft, und er wird zur Förderung von Israels Interessen in internationalen Foren dienen. Der Besuch wird auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den afrikanischen Staaten und Israel stärken.“

Er unterstrich, dass es sich bei dem Besuch um ein Element seines Plans zur Eröffnung neuer Wege in Israels Außenpolitik handele: „Viele Jahre lang haben sich israelische Politiker von ganzen Regionen auf der Welt ferngehalten. Während meines Südamerikabesuchs wurde ich von der großen Bedeutung überzeugt, die die Gastländer solchen Besuchen zuweisen, und von ihrem beträchtlichen Beitrag zu den Beziehungen zwischen Staaten.“

Außer der wirtschaftlichen Zusammenarbeit wird es bei der Reise Liebermanns auch um den Iran und seine Bemühungen gehen, in Afrika Fuß zu fassen.

Als erste Station wird Lieberman heute Äthiopien besuchen, wo er sich mit dem Ministerpräsident und dem Außenminister treffen wird. Außerdem wird er ein äthiopisch-israelisches Wirtschaftsforum eröffnen.

(Außenministerium des Staates Israel, 02.09.09)
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Shalom trifft palästinensischen Wirtschaftsminister
Israels Minister für regionale Entwicklung Silvan Shalom hat sich heute in Jerusalem mit dem Wirtschaftsminister der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Bassem Khoury, getroffen. Es war dies das erste offizielle Treffen zwischen einem israelischen und einem palästinensischen Minister seit dem Amtsantritt der Regierung Netanyahu.

Ziel des Treffens war es, die bürokratischen Verbindungen zwischen beiden Seiten zu besprechen, wobei es auch um Visa für Geschäftsleute, den Export von Milchprodukten vom Westjordanland nach Israel und die medizinische Behandlung von Palästinensern in Israel ging. Auch das Gewerbegebiet in Jenin und andere Projekte standen zur Debatte.

Shaloms Ziel ist der weitere Abbau bürokratischer Hürden, basierend auf dem Konzept eines wirtschaftlichen Friedens zwischen beiden Seiten.

„Ich bin froh, dass die Palästinenser begriffen haben, dass ein Boykott von Treffen mit Israel und seiner Regierung vor allem anderen ihnen selbst schadet“, sagte Shalom vor dem Treffen. „Ich habe bereits in der Vergangenheit betont, dass unser Ziel das Erreichen eines wirtschaftlichen Friedens ist, und dieser hält und nicht vom politischen Dialog ab, sondern unterstützt ihn.“

Shalom und Khoury vereinbarten, sich künftig alle vier bis sechs Wochen einmal zu treffen. Verbindungsteams beider Ministerien sollen auf täglicher Basis zsuammenarbeiten.

(Yedioth Ahronot, 02.09.09)
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Peres setzt auf Sanktionen gegen Iran
Israels Präsident Shimon Peres hat sich im Interview mit Fox News zum iranischen Atomprogramm geäußert. Dabei unterstrich er den militärischen Charakter desselben und seine Bedrohlichkeit für die ganze Welt.



„Wir brauchen nicht auf den Bericht der IAEA [Internationalen Atomenergiebehörde] zu warten, um etwas über den Charakter von Ahmadinejad zu erfahren. Und wir wissen, dass sie hart am arbeiten sind, sie verhüllen, und sie bluffen. Man kann sich nicht auf sie verlassen. Und wenn sie so weitermachen, wird womöglich der gesamte Nahe Osten atomar werden, und wir werden an einen Punkt kommen, an dem es kein Zurück mehr gibt.“

Auf die Frage, was die westlichen Alliierten tun sollten, um den Iran davon abzuhalten, eine Atombombe zu bekommen, entgegnete Peres:

„Nun, ganz klar, wirtschaftlicher Druck. Ganz klar, diplomatische Sanktionen. Und wissen Sie, es gibt ein Missing Link beim Bemühen des Westens und sogar der Russen, und das ist, den Raketen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn wenn die Iraner sagen, dass sie keine Atombombe entwickeln – und das werden sie erklären -, wozu brauchen sie dann Raketen mit so einer langen Reichweite, Raketen, die Atombomben tragen können?“

„Ich denke, Israel muss sehr vorsichtig sein, dass es nicht den Eindruck erzeugt, der Iran sei nur für Israel eine Gefahr. Der Iran ist eine Weltgefahr, und Israel sollte diese Gefahr nicht monopolisieren. Die Zeit ist, auf der iranischen Seite, sehr knapp. Andererseits müssen wir sehr sorgfältig abwägen, bevor wir irgendeine andere Aktion ergreifen.“

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/Interview_President_Peres_Fox_News_31-Aug-2009.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 31.08.09)
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Ashkenazi trifft Blair
Der Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Gabi Ashkenazi, hat am Montag in Tel Aviv Tony Blair empfangen, um mit dem Sondergesandten des Nahostquartetts über die Lage in der Region zu sprechen.


Foto: IDF

Ashkenazi legte Blair die zentralen Punkte in Bezug auf die operativen Einsätze der israelischen Armee im Westjordanland dar. Dabei unterrichtete er ihn auch über die jüngsten Erleichterungsmaßnahmen für die Palästinenser und ihre positiven Auswirkungen auf die dortige Wirtschaft.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 01.09.09)
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Theaterkooperation zwischen Tel Aviv und Heidelberg
Das Tel Aviver Theater Beit Lessin und das Theater der Stadt Heidelberg haben mit der Arbeit an ihrem vor einigen Monaten vereinbarten Kooperationsprojekt „Familienbande“ begonnen. Eine Delegation vom Neckar um Intendant Peter Spuhler und Schauspieldirektor Jan Linders ist nun in Tel Aviv eingetroffen.

Im Rahmen der Familienbande werden die beiden Bühnen über zwei Jahre hinweg insgesamt sechs Theaterstücke zusammen produzieren, die das Alltagsleben in Deutschland und Israel und das gemeinsame Schicksal der Völker zum Thema haben.

Die ersten Produktionen werden Anfang nächsten Jahres in Tel Aviv und Heidelberg zu sehen sein.

(Yedioth Ahronot, 01.09.09)


Foto: Theater Heidelberg

Der Kooperationsvertrag zwischen Beit Lessin und dem Heidelberger Stadttheater wurde bereits im Mai unterzeichnet.

Weitere Informationen hierzu: http://www.theaterheidelberg.de/servlet/PB/menu/1174901/index.html
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Events

Ausstellungen erhältlich


Die Botschaft des Staates Israel in Berlin bietet den Verleih rund eines Dutzends von Ausstellungen über Israel an. Derzeit sind etwa die folgenden beiden Ausstellungen verfügbar:

Der Ursprung

Die Ausstellung präsentiert die Geburtsorte des Monotheismus: In 30 eindrucksvollen Aufnahmen werden bedeutende Stätten von Judentum, Christentum und Islam im Heiligen Land aus ungewohnten Blickwinkeln vorgestellt. Darunter sind Westmauer, Grabeskirche und Felsendom in Jerusalem, Kapernaum, Berg der Seligpreisungen und Verkündigungskirche in Nazareth.

Jerusalem aus der Luft

 Die Ausstellung „Jerusalem – from the Air“ zeigt Jerusalem aus der Vogelperspektive. Auf 25 Luftaufnahmen erhält der Betrachter einen faszinierenden Überblick über Alt- und Neustadt, über bekannte und weniger bekannte Plätze in der Hauptstadt des Staates Israel. Zu den beeindruckenden Aufnahmen gehören Fotos von Klagemauer, Knesset, Grabeskirche, Mea Shearim, Yad Vashem und dem modernen Stadtzentrum Jerusalems.



Informationen zum Verleih sind in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit erhältlich: 030-89045-422 oder -425; pubsec@berlin.mfa.gov.il
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1164 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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