Montag, 03.08.2009
 
 
Maßnahmen zur Verbesserung der palästinensischen Lebensqualität
 

Foto: IDF
Israel fährt kontinuierlich damit fort, Schritte zu unternehmen, um die Lebensqualität der Palästinenser im Westjordanland und im Gaza-Streifen sowie die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Gebieten verbessern.




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Das Erbe des Muftis

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(Bank of Israel, 03.08.09)


An der Küste sehr schwül.

Jerusalem: 22/30°C
Tel Aviv: 25/31°C
Haifa: 26/32°C
Be’er Sheva: 24/376°C
Ein Gedi: 30/42°C
Eilat: 29/42°C


Times: Iran bereit zum Atombombenbau

Die Londoner Times hat in ihrer heutigen Ausgabe einen alarmierenden Befund veröffentlicht. Demnach verfügt der Iran bereits über die technischen Voraussetzungen, um einen atomaren Sprengstoff herzustellen und zu zünden. Man warte lediglich auf die Anweisung von Ayatollah Ali Khamenei

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Bestürzung nach Anschlag auf Homosexuelle

Der mörderische Anschlag auf ein Beratungszentrum für Homosexuelle in Tel Aviv, bei dem am Samstag zwei junge Israelis getötet und zehn weitere verletzt wurden, hat im ganzen Land große Bestürzung hervorgerufen. Politiker aller Parteien verurteilten die Tat auf das Schärfste und riefen zur Toleranz auf.

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Maßnahmen zur Verbesserung der palästinensischen Lebensqualität
Israel fährt kontinuierlich damit fort, Schritte zu unternehmen, um die Lebensqualität der Palästinenser im Westjordanland und im Gaza-Streifen sowie die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Gebieten verbessern.

Humanitäre Hilfe für Gaza

Am 20. Juli wurde am Übergang Kerem Shalom eine Sonderlieferung von 17 Lastwagenlieferungen mit Equipment für den Betrieb des Kraftwerks in Gaza abgefertigt, darunter ein spezieller Motor, der zuvor in Israel repariert worden war, elektrische Pole und Kabel. Außerdem enthielt die Lieferung Materialien für den Bau einer von der Weltbank finanzierten Kläranlage im nördlichen Gaza-Streifen.

Darüber hinaus wurden in der Woche vom 19. bis 25. Juli 417 Lastwagenladungen (9342 Tonnen) humanitäre Hilfsgüter in den Gaza-Streifen geliefert. Lediglich am 24. Juli blieb der Übergang Kerem Shalom aufgrund mangelnder Nachfrage nach Gütern geschlossen, was darauf hindeutet, dass kein Mangel an Grundstoffen besteht. Über den Terminal Nahal Oz flossen 2.109 Millionen Liter Diesel für das Kraftwerk und 1075 Tonnen Kochgas für Privathaushalte in das Gebiet. 343 Bewohner des Gaza-Streifens sind aus medizinischen und humanitären Gründen über den Übergang Erez nach Israel eingereist.

Seit dem Ende der Militäroperation in Gaza (18. Januar 2009) sind insgesamt bereits 417,356 Tonnen Hilfsgüter und mehr als 57,143 Millionen Liter Treibstoff in den Küstenstreifen geliefert worden.

Verlängerung der Öffnungszeiten an der Allenby-Brücke

Israels Entscheidung, die Betriebszeiten des Grenzübergangs zwischen Israel und Jordanien an der Allenby-Brücke zu verlängern, wird am Mittwoch (5. August) in die Tat umgesetzt. Der Übergang wird während einer Testphase von drei Monaten von acht Uhr morgens bis Mitternacht geöffnet sein. Dies ist sowohl mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) als auch mit Jordanien vereinbart worden.

Die Verlängerung der Betriebszeiten wird allen Erwartungen nach den Im- und Export steigern und dadurch zu vermehrter Wirtschaftsaktivität im Westjordanland beitragen.

Millionen-Überweisung an die PA und nach Gaza

Israel hat seine monatlichen Überweisungen von Steuereinkünften an die Palästinensische Autonomiebehörde fortgesetzt. Anfang Juli wurden mehr als 46 Millionen Euro transferiert. Der Betrag setzt sich aus Steuereinkünften abzüglich von Schulden der Palästinenser für Wasser und Strom zusammen.

Vor etwa zehn Tagen wurden der PA zusätzliche 18 Millionen Euro überwiesen. Außerdem ist die Überweisung von 9.3 Millionen in den Gaza-Streifen erleichtert worden. Damit sollen Gehälter von dortigen PA-Angestellten bezahlt werden.


Diese und andere israelische Maßnahmen sind sowohl von dem US-Nahostsondergesandten George Mitchell als auch vom Sondergesandten des Nahostquartetts Tony Blair gewürdigt worden.

(Außenministerium des Staates Israel, 02.08.09)
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Das Erbe des Muftis
Der renommierte Harvard-Jurist Alan Dershowitz hat in einem Artikel für das US-amerikanische Hudson Institute die historische Verbindung des palästinensischen Großmufti Haj Amin al-Husseini zum Nationalsozialismus aufgezeigt. Hierin erkennt er eine Traditionslinie der Terrororganisation Hamas.

„Die Wahrheit ist, dass die palästinensische Führung mit Unterstützung der palästinensischen Massen eine bedeutende Rolle bei Hitlers Holocaust gespielt hat.

Der offizielle Führer der Palästinenser, Haj Amin al-Husseini, verbrachte die Kriegsjahre in Berlin bei Hitler, dem er als Berater zur ‚Judenfrage’ diente. Er nahm an einer Tour durch Auschwitz teil und brachte seine Unterstützung des Massenmords an den europäischen Juden zum Ausdruck. Auch versuchte er, ‚die Probleme des jüdischen Elements in Palästina und anderen arabischen Ländern’ durch die Anwendung ‚derselben Methode wie in den Achsenländern’ zu ’lösen’. Er wollte sich nicht damit abfinden, dass die jüdischen Bewohner Palästinas – von denen viele Nachfahren von sephardischen Juden waren, die dort seit Jahrhunderten, sogar Jahrtausenden lebten – als Minderheit in einem muslimischen Staat verbleiben würden. Wie Hitler wollte er ‚jeden einzelnen Juden’ loswerden. So schrieb Husseini in seinen Memoiren: „Unsere Grundbedingung für die Zusammenarbeit mit Deutschland war eine freie Hand zur Lösung des jüdischen Problems in einer Weise, die unseren nationalen und rassischen Bestrebungen und den von Deutschland für den Umgang mit seinen Juden entworfenen wissenschaftlichen Methoden entsprach. Die Antwort, die ich erhielt, lautete: ‚Die Juden gehören Ihnen.’“


  Der Mufti bei Hitler

Der Mufti plante offensichtlich, im Falle eines deutschen Sieges nach Palästina zurückzukehren und nahe Nablus ein Vernichtungslager im Stil von Auschwitz zu bauen. Husseini stachelte seine Pro-Nazi-Anhänger mit den folgenden Wort auf: ‚Erwacht, oh Söhne Arabiens. Kämpft für eure heiligen Rechte. Schlachtet die Juden, wo immer ihr sie findet. Ihr vergossenes Blut erfreut Allah, unsere Geschichte und Religion. Das wird unsere Ehre retten.’“

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://www.hudsonny.org/2009/07/will-hamass-new-culture-war-acknowledge-its-historic-ties-to-nazism.php

(Hudson New York, 25.07.09)
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Times: Iran bereit zum Atombombenbau
Die Londoner Times hat in ihrer heutigen Ausgabe einen alarmierenden Befund veröffentlicht. Demnach verfügt der Iran bereits über die technischen Voraussetzungen, um einen atomaren Sprengstoff herzustellen und zu zünden. Man warte lediglich auf die Anweisung von Ayatollah Ali Khamenei, bevor man mit der Herstellung der ersten iranischen Atombombe beginne. Dies berichtet die Zeitung unter Berufung auf westliche Geheimdienstquellen.

Laut den Quellen der Times hat der Iran sein Forschungsprogramm zur Produktion von waffenfähigem Uran bereits im Sommer 2003 abgeschlossen und ist nun in der Lage, innerhalb eines Jahres eine Atombombe zu bauen. Die damalige Einstellung des Programms sei nicht – wie die US-Geheimdiensteinschätzung von vor zwei Jahren konstatierte – aufgrund der amerikanischen Invasion im Irak erfolgt, sondern weil es seine Ziele zu diesem Zeitpunkt bereits erreicht habe.

Den Artikel aus der Times gibt es unter dem folgenden Link: http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article6736785.ece

(The Times, 03.08.09)
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Bestürzung nach Anschlag auf Homosexuelle
Der mörderische Anschlag auf ein Beratungszentrum für Homosexuelle in Tel Aviv, bei dem am Samstag zwei junge Israelis getötet und zehn weitere verletzt wurden, hat im ganzen Land große Bestürzung hervorgerufen. Politiker aller Parteien verurteilten die Tat auf das Schärfste und riefen zur Toleranz auf.

Bei den beiden Todesopfern handelt es sich um den 26jährigen Nir Katz aus Givatayim und die 16jährige Liz Trubeshi aus Holon. Der Täter wurde noch nicht gefasst.

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sagte am Sonntag auf der allwöchentlichen Kabinettssitzung: „Ich habe am Morgen mit dem Minister für innere Sicherheit gesprochen und ihn aufgefordert, alles zu tun, damit der Mörder vor Gericht kommt und die volle Kraft des Gesetzes gegen ihn zur Anwendung kommt.“ Er fügte hinzu: „Ich bekunde den Familien der Opfer mein Beileid und wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um allen Bürgern Israels zu sagen: Wir sind ein demokratisches Land, ein Land der Toleranz, ein gesetzestreuer Staat, und wir werden jede Person unabhängig von seinen oder ihren Überzeugungen achten.“

Auch Präsident Shimon Peres und andere Mitglieder der Regierung verurteilten den Anschlag. Oppositionsführerin Tzipi Livni nahm am Sonntag auf einer Protestkundgebung in Tel Aviv teil, wo sie erklärte: „Ich bin hierher gekommen, um meine Unterstützung für diejenigen zu zeigen, die in der stolzen Gay Community leben und über ihre Toten trauern. Ich hoffe, dass dieser fürchterliche Tag euch auch Stärke verleiht und einen Wendpunkt markiert. Dieser Tag sollte Kindern die Kraft geben, ihren Eltern zu sagen ‚Ich bin schwul’. Dieser Tag sollte Eltern die Kraft geben, ihre Kinder für das zu lieben, was sie sind. Dieser Tag sollte der israelischen Gesellschaft die Kraft geben, einen Wandel herbei zu führen, so dass sie stolz auf ihre Gay Community sein wird.“

Auch das israelische Oberrabbinat verlieh seinem Entsetzen über die Tat Ausdruck und nannte sie ein „unvorstellbares, abscheuliches Verbrechen“.

(Yedioth Ahronot, 02.08.09)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1137 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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