Freitag, 20.02.2009
 
 
Iranische Urananreicherung alarmiert Experten
 
Der Iran hat wesentlich mehr Uran angereichert als bisher angenommen. UN-Vertreter teilten am Donnerstag mit, dass die Islamische Republik über mehr als eine Tonne verfüge, was bei weiterer Aufreinigung für eine Atombombe genüge.

„Es ist schlimmer, als wir dachten“, sagte Gary Milhollin, Direktor des Wisconsin Project in Nuclear Arms Control in einem Interview.

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Raketen- und Mörserangriffe aus Gaza

Yom Fixe mit Ilan Mor

am 23.02. in Berlin


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1 $ - 4.1600 NIS (+0.897%)

(Bank of Israel, 20.02.09)



Wieder Regen.

Jerusalem: 4-11°C
Tel Aviv: 10-17°C
Haifa: 10-17°C
Be’er Sheva: 10-18°C
Ein Gedi: 12-22°C
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Neue Perspektiven für die Dattelernte

Die israelischen Dattelzüchter können aufatmen. Wissenschaftlern ist es gelungen, das Wachstum von Dattelpalmen zu hemmen und dadurch ihre Bewirtschaftung rentabler zu machen.

In zahlreichen Kibbutzim ist das natürliche Wachstum der Palmen von bis zu einem Meter pro Jahr zu einem schwerwiegenden Problem geworden.

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100 Jahre Tel Aviv - Eröffnungsveranstaltungen

Israels kulturelle und wirtschaftliche Metropole Tel Aviv feiert dieses Jahr ihr hundertjähriges Bestehen.

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Israel-Preis für Amihai Mazar

Amihai Mazar erhält den diesjährigen Israel-Preis für Archäologie.

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Iranische Urananreicherung alarmiert Experten
Der Iran hat wesentlich mehr Uran angereichert als bisher angenommen. UN-Vertreter teilten am Donnerstag mit, dass die Islamische Republik über mehr als eine Tonne verfüge, was bei weiterer Aufreinigung für eine Atombombe genüge.

Laut einem neuen Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben deren Inspektoren um ein Drittel mehr niedrig angereichertes Uran im Iran gefunden, das bisher unterschlagen worden war. Unabhängige Nuklearexperten verliehen ihrer Überraschung darüber Ausdruck und kritisierten, dass die Atominspektoren nur einmal im Jahr die nuklearen Fortschritte im Iran überprüfen.

„Es ist schlimmer, als wir dachten“, sagte Gary Milhollin, Direktor des Wisconsin Project in Nuclear Arms Control in einem Interview. „Es ist alarmierend, dass die tatsächliche Produktion um ein Drittel unterschätzt worden sind.“

Der neue Bericht könnte sich auf den Umgang der neuen US-Regierung mit dem Iran auswirken. Zwar hat Präsident Barack Obama angekündigt, direkte Gespräche mit dem Iran über sein Atomprogramm führen zu wollen; dieser Prozess würde jedoch Monate dauern, während derer der Iran eifrig mit seiner Urananreicherung fortfahren könnte.

(The New York Times, 20.02.09)

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Raketen- und Mörserangriffe aus Gaza

Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen setzen ihre Attacken auf grenznahe Gemeinden im Süden Israels verstärkt fort. Während bereits gestern Abend zwei Kassam-Raketen nahe den Kleinstädten Sderot und Netivot im westlichen Negev niedergingen, wurde auch heute Morgen wieder eine Rakete abgefeuert. Diese landete jedoch noch innerhalb des Gaza-Streifens.

Außerdem war der Kreis Eshkol einem heftigen Mörserfeuer ausgesetzt. Etwa zehn Mörsergranaten wurden von palästinensischen Terroristen über den Sicherheitszaun nach Israel geschossen.

Bei den Vorfällen kam es bisher weder zu Sach- noch zu Personenschaden.

(Yedioth Ahronot, 20.02.09)

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Neue Perspektiven für die Dattelernte
Die israelischen Dattelzüchter können aufatmen. Wissenschaftlern ist es gelungen, das Wachstum von Dattelpalmen zu hemmen und dadurch ihre Bewirtschaftung rentabler zu machen.

In zahlreichen Kibbutzim ist das natürliche Wachstum der Palmen von bis zu einem Meter pro Jahr zu einem schwerwiegenden Problem geworden. Ab einer bestimmten Höhe ist es oft nicht mehr möglich, mit den vorhandenen Erntekränen an die Baumkronen zu gelangen, weswegen überaus teure Neuanschaffungen nötig werden. Auch das Sicherheitsrisiko ist zu einem Faktor geworden, nachdem in der Vergangenheit bereits wiederholt Erntearbeiter verletzt worden oder gar tödlich verunglückt sind.

Die bisher angewandte Methode zur Lösung dieses Problems ist freilich auch nicht eben befriedigend: Meist ist man gezwungen gewesen, die hohen, aber unerklimmbaren Palmen auszureißen, obwohl sie noch reichlich Früchte trugen.

Im Rahmen einer vom israelischen Landwirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie wurde nun eine Möglichkeit entdeckt, die Wachstumsrate der Dattelpalmen durch den Einsatz wachstumshemmender Substanzen um bis zu 50% zu senken. Somit lassen sich zehn bis 15 Jahre länger Datteln ernten.

Datteln sind mittlerweile zu einem Hauptproduktionszweig der israelischen Landwirtschaft geworden und werden auf einer Nutzfläche von ca. 40 000 km² angebaut. Das Exportvolumen beläuft sich gegenwärtig auf mehr als 43 Millionen Euro jährlich.

(Haaretz, 19.02.09)

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100 Jahre Tel Aviv - Eröffnungsveranstaltungen
Israels kulturelle und wirtschaftliche Metropole Tel Aviv feiert dieses Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten werden im April mit den folgenden Veranstaltungen eröffnet:

Konferenz zum Hundertsten (1./2. April)
Die hochkarätige internationale Konferenz ist der Vision der Stadt für die kommenden hundert Jahre gewidmet. Renommierte Referenten aus aller Welt, Experten aus Israel sowie hochrangige Vertreter der Universitäten und Medien werden zentrale Fragen der urbanen Vision und Strategie diskutieren (Entwicklung vs. Konservierung, Umgang mit für Weltstädte charakteristischen urbanen Schwierigkeiten).
Parallel zu der Konferenz wird eine Ausstellung von Studenten von zwölf angesehenen Universitäten weltweit gezeigt, die sich mit zukünftigen Planungsfragen Tel Avivs befasst: Von der Gartenstadt zur Öko-Stadt, Tel Aviv-Yafo 2059.
Die Konferenz zum Hundertsten findet im Tel Aviv Performing Arts Center statt.

Offizielle Eröffnungszeremonie (2. April)
Das Jubiläumsjahr wird auf festliche Weise mit einer aufregenden Zeremonie im historischen Herzen der Stadt – dem Platz in der Bialik-Straße – eröffnet. Der Event zollt dem kulturellen Erbe der ersten hebräischen Stadt Tribut.

Geburtstagsparty für die Stadt (3. April)
Am Freitagnachmittag wird die ganze Stadt auf die Straße gehen, um in wahrhaft Tel Aviver Art zu feiern. Dekorationen und Fahnen an den Stadteinfahrten und Hauptverkehrsstraßen, Schauspieler an den Kreuzungen, historische Aufnahmen auf den Boulevards, „Hundert-Jahr-Gerichte“ in den Restaurants – und wie sollte es ohne Kuchen gehen?

Feierliches Gebet (4. April)
Zum 50järhigen Stadtjubiläum widmete Oberrabbiner Untermann der Stadt ein besonderes Gebet. Nun wird Rabbiner Israel Meir Lau das Gebet erneuern und die betende Öffentlichkeit in der Großen Synagoge zu einem feierlichen Gebet für das Wohlergehen der ersten hebräischen Stadt anleiten.
Das Gebet wird um 8.30 Uhr morgens stattfinden.

Große Eröffnungsfeier (4. April, Shabbat-Ausgang)
Bei der Hauptveranstaltung der Eröffnungswoche am Rabin-Platz wird der Geschichte, der Kultur und dem besonderen Charakter der Tel Aviver auf multimediale Weise Tribut gezollt. Das Israelische Philharmonie-Orchester begleitet bekannte Sänger bei neuen Versionen klassischer Tel Aviver Lieder. Tänzer, Schauspieler und Künstler runden das Programm ab.
Alles ist offen, und alles ist möglich in Tel Aviv.

Weitere Informationen zu Tel Avivs Hundertjahrfeier: http://www.tlv100.co.il/EN/Pages/EngHome.aspx

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Israel-Preis für Amihai Mazar
Amihai Mazar erhält den diesjährigen Israel-Preis für Archäologie. Das teilte Erziehungsministerin Yuli Tamir am Mittwoch mit.

Der 67jährige hat einen Lehrstuhl für die Archäologie des Landes Israel an der Hebräischen Universität Jerusalem inne und gilt als hingebungsvoller und anregender Lehrer. Durch seine Schule sind schon Generationen israelischer Archäologen hindurchgegangen. Sein Buch über die Archäologie des Landes Israel zwischen 10 000 und 586 v. Chr. gilt international als Standardwerk.

Bei der Diskussion um den Wahrheitsgehalt biblischer Aussagen hat Professor Mazar einen Mittelweg eingeschlagen. Er lehnt die völlige Negation biblischer Zeugnisse in Bezug auf die Königreiche Juda und Israel ab, nimmt sie aber auch nicht beim Wort.

(Haaretz, 19.02.09)

Informationen zu Person und Werk Mazars gibt es unter dem folgenden Link: http://archaeology.huji.ac.il/depart/biblical/amihaim/amihaim.asp

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Events
Yom Fixe mit Ilan Mor

Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor, wird am Montag (23.02) im Rahmen eines „Yom Fixe“ der Arbeitsgemeinschaft Berlin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zur Situation in Israel nach den Wahlen sprechen.

Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr in der Jüdischen Gemeinde (Fasanenstr., Berlin-Charlottenburg) statt. Um Anmeldung in der DIG-Geschäftsstelle wird gebeten: schalom@digberlin.de


Mor (im Vordergrund) mit dem Berliner DIG-Vorsitzenden Jochen Feilcke

Ein Vortrag Mors am vergangenen Mittwoch im Osnabrücker Rathaus hat sich regen Zulaufs erfreut.

Ein Artikel dazu in der Neuen Osnabrücker Zeitung findet sich unter dem folgenden Link: http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/21750137.html

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 971 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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