Mittwoch, 10.12.2008
 
 
EU-Außenminister wollen Dialog mit Israel intensivieren
 

Der Europäische Rat
Die 27 Außenminister der Europäischen Union haben am Montag einstimmig beschlossen, ihren Dialog mit Israel zu intensivieren.

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni sieht darin eine bedeutende Errungenschaft für die israelische Außenpolitik, die ein neues Kapitel in den diplomatischen Beziehungen mit den EU-Staaten eröffne



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Israel repräsentiert westliche Staaten vor UN-Vollversammlung
Mehrheit der Israelis für palästinensischen Staat

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(Bank of Israel, 10.12.08)



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Irans Vizepräsident verdammt Israel

Der iranische Vizepräsident, Esfandyar Rahim Mashaei, hat Israel zur Wurzel allen Übels auf der Welt erklärt

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Rakete im westlichen Negev

Der Raketenterror aus Gaza geht weiter.

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Israel empfängt deutschen Weihnachtsmann

Es war ein ungewöhnlicher Staatsbesuch, den das israelische Tourismusministerium in der vergangenen Woche koordinierte: Ein Weihnachtsmann aus Deutschland hatte sich angekündigt.

Der deutsche Weihnachtsmann mit dem bürgerlichen Namen Wolfgang Liebe war für eine Woche in Begleitung eines Fernsehteams nach Israel gereist

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EU-Außenminister wollen Dialog mit Israel intensivieren
Die 27 Außenminister der Europäischen Union haben am Montag einstimmig beschlossen, ihren Dialog mit Israel zu intensivieren. Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni sieht darin eine bedeutende Errungenschaft für die israelische Außenpolitik, die ein neues Kapitel in den diplomatischen Beziehungen mit den EU-Staaten eröffne und gleichzeitig die anwachsende Zusammenarbeit beider Seiten auf der Grundlage von gemeinsamen Werten und ähnlicher Weltanschauungen widerspiegele.

Livni hatte den EU-Staaten vor eineinhalb Jahren vorgeschlagen, die Beziehungen unter praktischem Aspekt zu überdenken. Seitdem haben intensive Verhandlungen zwischen beiden Seiten stattgefunden. Der jüngste Schritt wird Israel eine tiefere Integration in die sich wandelnde globale Konstellation und das Auftreten als gleichberechtigter Partner angesichts der Herausforderungen ermöglichen, denen sich die internationale Gemeinschaft gegenwärtig gegenübersieht: der Wirtschaftskrise, dem globalem Terrorismus, der Bedrohung durch den Extremismus, der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und dem Umweltschutz.

Die Beziehungen mit der Europäischen Union sind eine zentrale Säule der israelischen Außenpolitik. In den vergangenen Jahren haben Dutzende von EU-Außenministern und Regierungsoberhäuptern Israel besucht. Die EU ist Israels wichtigster Handelspartner, und die existierenden Beziehungen werden nun einen zusätzlichen Antrieb erhalten.

Der diplomatische Aspekt des Intensivierungsprozesses ist weitreichend und wird die besonderen Beziehungen widerspiegeln, die sich in den vergangenen Jahren zwischen Israel und der EU entwickelt haben. Zu den neuen Elementen zählen regelmäßige Treffen sowie ein erweiterter Dialog zu den Fragen des Friedensprozesses, der militärischen Zusammenarbeit, der Terrorismusbekämpfung, der Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklungshilfe (MASHAV), des organisierten Verbrechens, des Antisemitismus und der Menschenrechte. Außerdem sind die europäische Hilfe bei der Integration Israels in die UN-Institutionen, eine mögliche Beteiligung israelischer Experten bei den europäischen Friedenstruppen und der Ausbau der parlamentarischen Beziehungen zu nennen.

Israel beabsichtigt, den intensivierten Dialog dazu zu benutzen, Europa davon zu überzeugen, den Druck auf die Hamas zu erhöhen und Aktionen gegen die iranische Bedrohung zu ergreifen.

Die EU-Richtlinien zur Stärkung des Dialogs mit Israel finden sich im Anhang des folgenden Links: http://www.consilium.europa.eu/ueDocs/cms_Data/docs/pressData/en/gena/
104571.pdf


(Außenministerium des Staates Israel, 09.12.08)

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Israel repräsentiert westliche Staaten vor UN-Vollversammlung
Israel übernimmt heute eine ehrenvolle internationale Aufgabe, und dies ausgerechnet in einer Arena, die ihm ansonsten nicht sonderlich freundlich gegenübersteht. So vertritt Israels UN-Botschafterin, Prof. Gabriela Shalev, auf der Feierstunde der UN-Vollversammlung anlässlich des 60. Jahrestags der Menschenrechtscharta die „Western Europeans and Others Group“ (WEOG) und wird in ihrem Namen eine der zentralen Reden der Festveranstaltung halten.

Die „Western Europeans and Others Group“ ist einer der einflussreichen und führenden Regional-Blöcke innerhalb der UNO. Zu dieser Gruppe gehören neben den westeuropäischen Staaten die USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Japan. Israel wurde auf eine Initiative der USA hin vor einigen Jahren mit der Gruppe assoziiert, und Israels UN-Botschafter nimmt in diesem Monat den Vorsitz wahr.

(Haaretz, 10.12.08)

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Mehrheit der Israelis für palästinensischen Staat
Eine solide Mehrheit der jüdisch-israelischen Bevölkerung ist für die Gründung eines palästinensischen Staates. Laut dem von Ynet veröffentlichten ‚Krieg-und-Frieden-Index’ sprechen sich 58% dafür aus, während 61% zumindest den Anspruch der Palästinenser auf einen eigenen Staat für gerechtfertigt halten. Der gegenteiligen Ansicht sind lediglich 36 bzw. 35%.

Eine kaum weniger klare Mehrheit der Befragten (53%) ist überdies der Meinung, dass Israel es sich im Rahmen eines Friedensabkommens erlauben kann, einem unabhängigen palästinensischen Staat zuzustimmen.

Gleichzeitig halten 63% die Aussage für zutreffend, dass die meisten Palästinenser die Existenz des Staates Israel in Wirklichkeit nicht akzeptieren und ihn – trotz der Friedensverhandlungen der PLO-Führung - zerstören würden, wenn sie nur könnten.

(Yedioth Ahronot, 07.12.08)

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Irans Vizepräsident verdammt Israel
Der iranische Vizepräsident, Esfandyar Rahim Mashaei, hat Israel zur Wurzel allen Übels auf der Welt erklärt und damit den Vernichtungsdrohungen von Präsident Mahmoud Ahmadinejad neuen Nachdruck verschafft.

Bei einem Treffen mit dem sudanischen Präsidenten Omar Hassan Ahmad al-Bashir in Mekka verkündete Mashaei: „Das korrupte und kriminelle zionistische Regime schadet nicht nur der arabischen und islamischen Welt, sondern der Menschheit als Ganzes.“ Er fügte dabei hinzu: „Um die Menschheit aus ihren unterschiedlichen Krisen zu erretten, gibt es keinen anderen Weg als die Begrenzung des zionistischen Einflusses auf die Menschheit, denn die Wurzel und der Ursprung der meisten gegenwärtigen Krisen der Welt haben mit dem Zionismus zu tun.“

Die jüngsten Äußerungen Mashaeis, der für das kulturelle Erbe und die Organisation des Tourismus in der Islamischen Republik verantwortlich ist, sind auch insofern von Bedeutung, als er sich vor einigen Monaten starke Kritik wegen der Aussage eingehandelt hat, dass der Iran auch ein Freund des amerikanischen und israelischen Volkes sei.

Mashaei gilt als enger Verbündeter Ahmadinejads; Anfang des Jahres heiratete er eine Tochter des Präsidenten.

(Yedioth Ahronot, 09.12.08)

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Rakete im westlichen Negev

Der Raketenterror aus Gaza geht weiter. Auch heute Morgen haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen wieder eine Kassam-Rakete auf israelisches Territorium abgefeuert. Sie landete nahe einem Kibbutz im Kreis Sha’ar Hanegev und richtete weder Sach- noch Personenschaden an.

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert und seine Stellvertreterin, Außenministerin Tzipi Livni, haben für heute ein Sondertreffen zur Lage in Südisrael anberaumt. Livni meinte dazu: „Es ist mir egal, wer der Absender auf der Rakete ist, wie ich es sehe, ist die Hamas verantwortlich für den Artilleriebeschuss aus Gaza.“

(Yedioth Ahronot, 10.12.08)

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Israel empfängt deutschen Weihnachtsmann
Es war ein ungewöhnlicher Staatsbesuch, den das israelische Tourismusministerium in der vergangenen Woche koordinierte: Ein Weihnachtsmann aus Deutschland hatte sich angekündigt.

Der deutsche Weihnachtsmann mit dem bürgerlichen Namen Wolfgang Liebe war für eine Woche in Begleitung eines Fernsehteams nach Israel gereist, um dort die heiligen Stätten des Christentums zu besuchen. Bei seiner Spendenreise um die Welt hatte Liebe zuvor Papst Benedikt getroffen und von ihm den Segen für einen Besuch in Israel zu Ehren der 60-jährigen Unabhängigkeit erhalten. Er wurde in Jerusalem von einem Vertreter des Ministeriums in Empfang genommen (Bild).

Der weihnachtliche Gast reiht sich ein in einen immer größer werdenden Touristenstrom aus Deutschland. Zwischen Januar und Februar dieses Jahres haben 120 000 Deutsche einen Urlaub in Israel verbracht. Bis Weihnachten werden noch etwa 30 000 mehr erwartet. Das israelische Tourismusministerium wird im kommenden Jahr mehr als 6 Millionen € in den deutschen Israel-Tourismus investieren.

(Tourismusministerium des Staates Israel, Dezember 2008)

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 899 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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