Dienstag, 25.11.2008
 
 
Olmert und Bush bekräftigen die Vision der Zweistaaten-Lösung
 

Bild: GPO

Ministerpräsident Ehud Olmert und Präsident George W. Bush trafen gestern in Washington zusammen und betonten, dass die Zweistaatenlösung nach wie vor die bevorzugte Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt sei.


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Israel öffnet Grenze zum Gazastreifen für humanitäre Hilfe

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(Bank of Israel, 25.11.08)


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UK-Außenminister Miliband: Teheran ist eine direkte Gefahr
Großbritanniens Chef-Außenpolitiker sagte am Montag, das iranische Atomprogramm stelle eine unmittelbare Gefahr für den Nahen Osten und den Rest der Welt dar.

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Neue Funde im Herodium
Archäologen der Hebräischen Universität Jerusalem haben bei Ausgrabungen im Herodium neue Indizien dafür gefunden, dass sich dort tatsächlich das Grab von König Herodes befunden hat.

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Olmert und Bush bekräftigen die Vision der Zweistaaten-Lösung
Ministerpräsident Ehud Olmert und Präsident George W. Bush trafen gestern in Washington zusammen und betonten, dass die Zweistaatenlösung nach wie vor die bevorzugte Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt sei.

„Wir glauben fest daran, dass Israel davon profitieren wird, einen palästinensischen Staat, eine Demokratie, an seiner Grenze zu haben, der auf Frieden hinarbeitet“, so Olmert. Bush lobte insbesondere das Engagement Olmerts zur Aufrechterhaltung der Zweistaaten-Vision.
Da das Zusammentreffen den Charakter einer Verabschiedung hatte, da die Amtszeiten beider zuende gehen, sprachen sie sich gegenseitig Dank für ihre Freundschaft und Unterstützung aus. „Sie haben den Annapolis-Prozess in Gang gebracht und ich bin stolz darauf, daran Teil gehabt zu haben“, sagte Olmert. „Er wird mit ihrer Leitung, Unterstützung und Inspiration fortgeführt werden. Dies ist sehr wichtig, denn, wie sie sagen, ist eine Zweistaaten-Lösung die einzige Lösung für den Konflikt.“

Olmert traf auch mit Außenministerin Condoleezza Rice und Offiziellen der Sicherheitsbehörden zusammen und bekräftigte seine Sorge über die westlichen Bemühungen um einen Dialog mit der Hamas, obwohl die Terrororganisation sich den Bedingungen des Nahostquartetts verweigere.


(ynetnews, 25.11.2008)

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Israel öffnet Grenze zum Gazastreifen für humanitäre Hilfe
Israel hat seine Grenzübergänge zum Gazastreifen am Montag teilweise geöffnet, um die Lieferung von humanitärer Hilfe zu ermöglichen. Dies folgte auf einen Rückgang der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen im Laufe der vergangenen Tage.

Die Grenzübergänge waren zuvor für 19 Tage beinahe komplett geschlossen worden, nachdem eine fünf Monate andauernde Waffenruhe gebrochen worden war. Lediglich ein Konvoi mit 33 Lkw, die wichtige humanitäre Lieferungen transportierten, erreichte den Gazastreifen in der vergangenen Woche.

Die israelische Maßnahme erfolgte einen Tag nachdem die Hamas laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma’an erklärt hatte, militante Gruppen hätten eine Vereinbarung mit Israel ausgehandelt, derzugfolge die Waffenruhe fortgesetzt werden solle, falls die Übergänge geöffnet würden.

Es blieb unklar, ob die Entscheidung Israels in Verbindung mit der angeblichen Abmachung stand.

Israelische Verteidigungsoffizielle tagten am Montag, um eine Lockerung der Blockade für den Fall, dass keine weiteren Raketen in Israel landeten, zu diskutieren. Sie vereinbarten, dass 44 Lkw mit Grundversorgungsmitteln den Gazastreifen durch den Grenzübergang Kerem Shalom beliefern dürfen.

Darüberhinaus hat Israel die Lieferung von Diesel in den Gazastreifen wieder aufgenommen. Der Chef des Tankstellenverbandes des Gazastreifens, Mahmoud Khazandar, erklärte, die Lieferung von Industrietreibstoff sei am Montag nach einer dreiwöchigen Pause wieder aufgenommen worden.

Die jüngste Verletzung des Waffenstillstandes durch palästinensische Kämpfer geschah laut Radio Israel am Sonntag Abend, als zwei Kassam-Raketen auf die westliche Negev abgefeuert wurden. Die Raketen verursachten weder Personen- noch Sachschäden.

Verteidigungsminister Ehud Barak teilte Radio Israel am Montag mit, falls die Hamas eine Waffenruhe wünsche, sei Israel bereit, sich an diese zu halten. Er ergänzte jedoch, dass die israelischen Verteidigungskräfte zum Handeln bereit seien, falls die Hamas die Waffenruhe nicht einhalte.

(Haaretz, 24.11.2008)

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UK-Außenminister Miliband: Teheran ist eine direkte Gefahr
Großbritanniens Chef-Außenpolitiker sagte am Montag, das iranische Atomprogramm stelle eine unmittelbare Gefahr für den Nahen Osten und den Rest der Welt dar.

Die Anmerkungen des britischen Außenministers erfolgten wenige Tage nachdem die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mitgeteilt hatte, ihre Untersuchung des iranischen Atomprogramms stecke fest.

„Ein nuklearer Iran stellt einen entscheidenden Rückschlag für all jene dar, die friedliche Lösungen für die Probleme der Region suchen“, sagte Miliband bei einer Konferenz zu Nuklearenergie in der Golfregion, die in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, stattfand.

Großbritannien, die USA und viele weitere westliche Staaten beschuldigen den Iran, sein Nuklearprogramm als Deckmantel für die Waffenentwicklung zu benutzen. Dieser Vorwurf wird von Teheran zurückgewiesen.

Der Iran wies Milibands Kommentare zurück und erklärte, sein Feind Israel sei die größte Bedrohung im Nahen Osten.

„Falls eine Meinungsumfrage in Großbritannien durchgeführt werden würde, würde eine Mehrzahl der Bürger bestätigen, dass das zionistische Regime Israel die Hauptgefahr für die Region ist“, zitierte Irans offizielle Nachrichtenagentur den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Hasan Qashqavi.

Miliband sagte, die Wahl für den Iran sei eindeutig: „Der Iran kann kooperieren und die Anreicherung stoppen oder sich weiter auf seinem gegenwärtigen Pfad in Richtung Konfrontation und Isolation bewegen.“

Der britische Außenminister sagte, Golfstaaten hätten dem Iran „ernsthafte Anreize zur Kooperation“ angeboten, falls er die Anreicherung von Uran aussetzen sollte. Durch Anreicherung von Uran kann nuklearer Treibstoff oder spaltbares Material für Bomben erzeugt werden.

Golfstaaten, die meisten von ihnen mehrheitlich dem sunnitischen Islam angehörig, sind angesichts des steigenden Einflusses des schiitischen Iran im Nahen Osten und der atomaren Absichten des Landes wachsam.

Die IAEA erklärte in der vergangenen Woche in einem Bericht, die iranische Hinhaltetaktik bedeute, dass die Agentur keine glaubwürdigen Zusicherungen bezüglich des Charakters des iranischen Atomprogramms machen könne.
 
(ynetnews, 24.11.2008)

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Neue Funde im Herodium
Archäologen der Hebräischen Universität Jerusalem haben bei Ausgrabungen im Herodium neue Indizien dafür gefunden, dass sich dort tatsächlich das Grab von König Herodes befunden hat.

Herodes regierte zwischen 37 und 4 v. Chr. als von den Römern ernannter König von Judäa und machte sich nicht zuletzt als Bauherr monumentaler Anlagen - wie dem Wiederaufbau des Tempels, der Festung Massada, der Küstenstadt Caesarea und eben der Palastanlage Herodium - einen Namen.

Der Forschungsgruppe unter Leitung von Prof. Ehud Netzer ist es gelungen, das Mausoleum im Herodium als zweistöckige Anlage mit einem konkav-konischen Dach und einer Gesamthöhe von etwa 25 Metern zu bestimmen – was ganz dem Geschmack des Königs entspricht. Außerdem wurden zwei weitere Sarkophage entdeckt, die offensichtlich Familienangehörige von Herodes in sich bargen.

Prof. Netzer ist davon überzeugt, dass Herodes den Standort für sein Mausoleum mit dem Blick auf Jerusalem und Umgebung selbst ausgewählt hat und damit seine Bautätigkeiten krönen wollte. Der Archäologe hofft nun, dass durch die neuen Funde mehr Israelis und Touristen an die Stätte gelockt werden und das gesamte Gebiet zu einem Nationalpark gemacht wird.

Das Israel-Museum wird den Funden im Herodium im übernächsten Jahr eine Sonderausstellung widmen.

(Hebräische Universität Jerusalem, 19.11.08)

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(Bank of Israel, 25.11.08)

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Jerusalem: 11/22°C
Tel Aviv: 14/28°C
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 884 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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