Mittwoch, 10.09.2008
 
 
Die Hamas und andere Terrororganisationen rüsten auf
 
Seit Inkrafttreten des Waffenstillstands (19. Juni 2008) hat der Raketen- und Mörserbeschuss auf Wohnorte im westlichen Negev fast gänzlich aufgehört. Ebenso wurden die IDF-Operationen im Gazastreifen eingestellt.

Die eingetretene Ruhe, die nur gelegentlich durch aggressive Terrorakte gestört wird, wird jedoch von der Hamas und anderen Terrororganisationen (Palästinensischer Islamischer Dschihad PIJ, Kommittees für den Volkswiderstand) ausgenutzt, um den militärischen Aufbau zu verstärken und voranzutreiben, der bereits vor der Waffenruhe angefangen hat.

Der militärische Aufbau hält während der Waffenruhe unvermindert an, wobei die Einstellung der IDF-Operationen im Gazastreifen ausgenutzt wird.



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Hebräisch Lernen in Israel


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1 € - 5.0782 NIS (-0.159 %)
1 CHF- 3.1882 NIS (-0.274 %)
1 £ - 6.3240 NIS (-0.152 %)
1 $ - 3.5980 NIS (+0.167 %)

(Bank of Israel, 10.09.08)


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Tel Aviv: 24-30°C
Haifa: 26-31°C
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Ein Gedi: 29-38°C
Eilat: 26-38°C


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Knesset: 10 Jahre Steuerbefreiung für Neu- und Rückeinwanderer
Neueinwanderer sowie rückkehrende Israelis sollen nach einem einstimmig verabschiedeten Beschluss der Knesset rückwirkend bis Januar 2007 eine Steuererleichterung für 10 Jahre auf Einkommen erhalten, die sie im Ausland erwirtschaftet haben.

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Israel spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Teilchenbeschleunigers
Drei der fast 40 israelischen Professoren, Doktoranten, Studenten und Technikern, die an den Vorbereitungen der heutigen Inbetriebnahme des gigantisch...  weiter
Teva feiert Erfolg von Parkinson-Medikament
Tevas Parkinson-Medikament Azilect verlangsamt das Fortschreiten der neurodegenerativen Krankheit. 
 

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Die Hamas und andere Terrororganisationen rüsten auf
Seit Inkrafttreten des Waffenstillstands (19. Juni 2008) hat der Raketen- und Mörserbeschuss auf Wohnorte im westlichen Negev fast gänzlich aufgehört. Ebenso wurden die IDF-Operationen im Gazastreifen eingestellt.

Die eingetretene Ruhe, die nur gelegentlich durch aggressive Terrorakte gestört wird, wird jedoch von der Hamas und anderen Terrororganisationen (Palästinensischer Islamischer Dschihad PIJ, Kommittees für den Volkswiderstand) ausgenutzt, um den militärischen Aufbau zu verstärken und voranzutreiben, der bereits vor der Waffenruhe angefangen hat.

Der militärische Aufbau hält während der Waffenruhe unvermindert an, wobei die Einstellung der IDF-Operationen im Gazastreifen ausgenutzt wird.


Der militärische Aufbau während der Waffenruhe basiert auf drei Hauptelementen:

a. Intensive Trainingseinheiten: Laut Angaben der Terrororganisationen zielen die Trainingsübungen hauptsächlich darauf ab, einen möglichen Angriff Israels im Gazastreifen zu kontern. Dennoch wurden gleichzeitig Übungen zur Verbesserung der operativen Fertigkeiten und Angriffstaktiken durchgeführt, wie beispielsweise Infiltrierung in IDF-Posten, Schießübungen und Entführungen.

b. Waffenschmuggel: Hauptsächlich durch das komplexe unterirdische Tunnelsystem in der Region um Rafiah findet seit Beginn der Waffenruhe der Schmuggel statt, ungefähr im gleichen Umfang wie vor der Waffenruhe. Ägypten versucht den Schmuggel zu unterbinden, doch bis jetzt gab es keinen bedeutenden Rückgang im Umfang. Der Schmuggel ermöglicht die Einfuhr von Standardwaffen und Munition in den Gazastreifen sowie von Waffen, welche die Organisationen vorher noch nicht besaßen.

c. Erweiterung und Entwicklung von Waffen aus Eigenproduktion und Fortsetzung des Ausbaus des unterirdischen Tunnelsystems.

Das Intelligence and Terrorism Information Center at the Israel Intelligence Heritage and Commemoration Center (IICC) hat hierzu eine Hinterpublikation veröffentlicht: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/146291.pdf


Sommerlager als Terror-Trainingscamps

Die Hamas und andere Terrornetzwerke organisieren jedes Jahr Sommerlager für palästinensische Jugendliche vom Kindergarten- bis zum Studentenalter. In diesen Lagern werden sie mit radikal-islamistischer Ideologie und der organisationseigenen Kultur des Terrors ("des Widerstands") indoktriniert.
Manche Sommerlager bieten eine Militärausbildung, um zukünftige Einsatzkräfte für die Terrororganisationen auszubilden.

Das gehört zu einem ständigen Prozess, der im Kindergarten beginnt und die Jugendlichen bis zum Universitätsalter begleitet und das Ziel verfolgt, die Kinder mindestens in Anhänger und, wenn möglich, in Aktivisten der verschiedenen Terrororganisationen zu verwandeln.

Für die wirtschaftlich sehr schwachen Bewohner des Gazastreifens bieten diese fast kostenlosen Sommerlager eine angenehme und beliebte Art und Weise, die Kinder während der Sommerferien zu beschäftigen.

Unter dem folgenden Link findet sich auch zu diesem Thema eine Hinterpublikation auf Deutsch, veröffentlicht vom Intelligence and Terrorism Information Center at the Israel Intelligence Heritage and Commemoration Center (IICC):

Die Sommerlager der Hamas:
http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/German/pdf/hamas_g004.pdf

Die Sommerlager der Hizbollah:
http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/German/pdf/hezbollah_g004.pdf

 

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Knesset: 10 Jahre Steuerbefreiung für Neu- und Rückeinwanderer
Neueinwanderer sowie rückkehrende Israelis sollen nach einem einstimmig verabschiedeten Beschluss der Knesset rückwirkend bis Januar 2007 eine Steuererleichterung für 10 Jahre auf Einkommen erhalten, die sie im Ausland erwirtschaftet haben.
Dieses neue Gesetz, das vom Integrationsministerium gemeinsam mit der Steuerbehörde entworfen wurde, soll als Anreiz für mehr Diasporajuden und im Ausland lebende Israelis dienen, nach Israel zu kommen.

„Normaler Weise sind Gesetze von dem Tag an gültig, an dem sie verabschiedet werden. Doch diesmal wurde eine Ausnahme gemacht“, so die Ministeriumssprecherin Meital Noi. Steuerexperten befürchteten, dass dieser Plan, der Teil der Aktivitäten anlässlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit Israels ist, auf massiven Widerstand gestoßen wäre, wenn er nicht rückwirkend sei. Bereits viele Familien sind im Rahmen der „60 Jahre Israel“-Aktivitäten nach Israel gekommen. Ohne die Rückwirksamkeit würden sie von dem Gesetzt nicht profitieren.

(Haaretz, 10.09.2008)

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Israel spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Teilchenbeschleunigers
Drei der fast 40 israelischen Professoren, Doktoranten, Studenten und Technikern, die an den Vorbereitungen der heutigen Inbetriebnahme des gigantischen Teilchenbeschleunigers, Large Hadron Collider (LHC), teilgenommen haben, arbeiten seit längerer Zeit im Europäischen Zentrum für Teilchenphysik (CERN) an der französisch-schweizerischen Grenze.

Diese drei Wissenschaftler sind Prof. Giora Mikenberg vom Weizmann-Institut in Rehovot, Prof. Erez Etzion von der Tel Aviv Universität und Prof. Shlomit Tarem vom Technion – Israel Institute of Technology. Sie nehmen an einer der bedeutendsten und größten Kooperationen teil, die jemals auf dem Gebiet der Physik durchgeführt worden sind. Eingeschlossen sind hierbei 6.500 Wissenschaftler aus 80 Ländern, die Hälfte aller Teilchenphysiker weltweit.

Die gewaltige Maschine lässt kleine Elementarteilchen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit aufeinander prallen, so dass Wissenschaftler außergewöhnliche Energien, winzige schwarze Löcher und andere Phänomene, die während der Millionstel Sekunde nach dem Urknall auftraten, beobachten können. Der Urknall wird als die Mutter aller Explosionen angesehen, in der alles, was wir kennen, erschaffen wurde.

Resultate werden in der ersten Wochen, Monaten, oder vielleicht Jahren noch nicht zwingend erwartet. Aber die endgültige Hoffnung beruht darauf, mit den gewonnenen Erkenntnissen die Grundlagen der Teilchenphysik erklären zu können und Aufschluss über Grundenergien und Bausteine der Natur zu geben.
Der Teilchenbeschleuniger ist eine weltweite wissenschaftliche Kooperation.

Offiziell hat Israel in diesem Projekt einen Beobachterstatus, tatsächlich wird es als vollwertiges Mitglied betrachtet. Israelische Ingenieure haben einen großen Teil des letzten Jahrzehnts damit verbracht, eine präzise, schnelle optische Kommunikation zwischen den Anlagen und der gigantischen Computer-Farm zu entwickeln.

Prof. Shlomit Tarem steht dem Atlas-Projekt vor, das schwere, kurzlebige Partikel lokalisieren soll, die bei der Kollision von Protonen im Tunnel erzeugt werden. Prof. Taren: „Atlas wird den aktuellen Wissensstand bestätigen oder verwerfen und es wird nach möglichen Nachweisen für Alternativen suchen.“

Das Projekt führte zu einer Reihe von unerwarteten Kooperationen. Israelische Wissenschaftler arbeiteten mit Ingenieuren der Pakistanischen Atombehörde zusammen, ebenso wie mit iranischen und libanesischen Kollegen. Eine besonders berührende Zusammenarbeit entwickelte sich mit der jungen palästinensischen Wissenschaftlerin Varva Benora von der Birzeit-Universität in Bethlehem. Am Ende der Arbeiten feierten israelische, libanesische und palästinensische Wissenschaftler gemeinsam und hängten ihre Fahnen nebeneinander.

Statt die Individualität der einzelnen israelischen Wissenschaftler zu betonen, hat man sich von Beginn an entschieden deren spezielle Fähigkeiten im Bau eines der Atlas-Detektoren zu bündeln. Der Detektor wurde vorwiegend am Weizmann-Institut, in Teilen auch in Japan und China gebaut. Die Kontrolle des Detektors wurde in speziellen Laboratorien am Technion und an der Tel Aviv Universität vorgenommen. Die Besetzung des Kontrollraums in Genf, in dem alle Informationen an einem am Technion entwickelten Kontroll- und Monitoring-System zusammen fließen, erfolgt u.a. durch die israelischen Professoren.

Im Atlas-Projekt gibt es acht so genannte Räder, vier auf jeder Seite der Maschine. Jedes Rad hat einen Durchmesser von 20m und hunderte von Detektoren, die auf ihm befestigt sind. Von den insgesamt 2.700 kleinen Detektoren darf kein einziger ein Myom, das bei einem künstlichen Urknall erzeugt wird, bei seinen Aufzeichnungen verpassen. Die israelischen Detektoren nehmen eine Fläche von 6.600 m² ein und sind mit tausenden Metern hauchdünner Drähte verbunden. Sollte ein Myom passieren, so muss es innerhalb von 25 Nanosekunden lokalisiert werden. Für die vorangehenden Tauglichkeitsprüfungen hatte man ein mit Myonen aus kosmischer Strahlung beschicktes Speziallabor am Technion hergestellt. Erst nachdem eine 95%ige Sicherheit bei der Lokalisierung der Myome garantiert werden konnte, durfte alles in die Schweiz verschifft und in Genf eingebaut werden.

(Technion, ynet, 10.09.08)

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Teva feiert Erfolg von Parkinson-Medikament
Tevas Parkinson-Medikament Azilect verlangsamt das Fortschreiten der neurodegenerativen Krankheit. Dies hat das israelische Pharmaunternehmen nun im Anschluss an die letzte klinische Testphase mitgeteilt. Alle Ziele seien dabei erreicht worden.

Azilect, in seiner generischen Form als Rasagilin bekannt, ist ein genuines Produkt von Teva. Dass es die Symptome der Parkinson-Krankheit erfolgreich behandelt, war bereits früher bewiesen worden. Dem israelischen Arzneimittelhersteller ging es zuletzt darum, die offizielle Kennzeichnung seiner Anwendungen durch US-amerikanische und europäische Regulierungsbehörden auszuweiten.

Nach der klinischen Versuchsreihe „Adagio“ steht nun fest, dass Azilect das weltweit einzige Medikament ist, das nicht nur die Symptome von Parkinson behandelt, sondern auch die Krankheit selbst eindämmt. An der Adagio-Studie haben 1175 Patienten in 14 Ländern teilgenommen.

Der Absatz von Azilect hat sich im zweiten Quartal von 2008 auf 42 Millionen $ belaufen, was einen Anstieg von 50% bedeutet. Teva hofft nun, dass die Verkäufe im kommenden Jahr mindestens eine Milliarde $ erreichen.

(Haaretz, 27.08.08)

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Events
Hebräisch Lernen in Israel

Ein neues Programm für Erwachsene (20-60 Jahre), die Hebräisch in Israel lernen möchten, wird von der Organisation „Kibbutzimer“ für diesen Herbst angeboten.

Der 8-wöchige Kurs findet im Kibbutz Mashabei Sadeh inmitten des Negev statt, wo das Leben in Israel und die Region in ihrer historischen und natürlichen Reichhaltigkeit hautnah erlebt werden können.

Dieser neue Kurs findet vom 26. Oktober bis 19. Dezember statt.
Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.kibbutzimer.co.il/

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Wechselkurse
1 € - 5.0782 NIS (-0.159 %)
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(Bank of Israel, 10.09.08)

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Wetter
Jerusalem: 19-30°C
Tel Aviv: 24-30°C
Haifa: 26-31°C
Be’er Sheva: 20-34°C
Ein Gedi: 29-38°C
Eilat: 26-38°C
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 808 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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