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| Räumung illegaler
Außenposten im Westjordanland |
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Israel wird in den kommenden Tagen drei bis vier illegale
Außenposten im Westjordanland räumen. Dies ist der erste Schritt des
Prozesses der Räumung von insgesamt 26 Außenposten, die seit März
2001 auf privatem palästinensischem Land errichtet worden sind.
Hierzu hat sich Israel gegenüber den USA im Rahmen der ersten Phase
der ‚Roadmap’ verpflichtet. Die Räumung der ersten Außenposten wird im Einverständnis mit den
Siedlern vollzogen. Dem gingen lange Verhandlungen voraus, die
Verteidigungsminister Ehud Barak und sein Berater für
Siedlungsangelegenheiten, Eitan Broshi, in den zurückliegenden
Monaten mit dem Siedlerrat von Judäa und Samaria geführt haben.
Die zu evakuierenden Bewohner der Außenposten sollen in größere
Siedlungsblöcke umgesiedelt werden, insoweit dies nicht den
Anweisungen von Ministerpräsident Ehud Olmert zum Einfrieren des
Sieldungsausbaus im Westjordanland zuwiderläuft. Kompensation werden
sie nicht erhalten.
„Wir haben nicht die Absicht, ein Problem zu lösen und ein neues
zu schaffen. Daher werden die Außenposten nur in Siedlungen
überführt, über die ein Konsens besteht“, teilte eine
Sicherheitsquelle mit.
(Haaretz, 06.03.08) |
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| Olmert erwägt
Verhandlungen mit Syrien |
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Israels Ministerpräsident Ehud Olmert ist überzeugt, dass
Verhandlungen mit Syrien ernsthaft erwogen werden sollten, wenn sie
dazu führen, dass die Involvierung des Landes in den
Terrorismus neutralisiert werde und das Land aus der ‚Achse des
Bösen’ ausscheide. Die syrische Führung kenne seinen diesbezüglichen
Standpunkt. Olmert äußerte dies in der Sitzung des Außen- und
Sicherheitspolitischen Ausschusses der Knesset am vergangen Montag,
die hauptsächlich dem Geschehen an der Südfront gewidmet war. Ein
Mitglied des Ausschuss meinte, dass die Worte des
Ministerpräsidenten „nicht einfach so dahingesagt“ seien. Auch ein
hochrangiger Experte für das israelisch-syrische Verhältnis von der
Allgemeinen Sicherheitsbehörde (SHABAK) sagte, dass dies
insofern „ein zusätzlicher Schritt nach vorne“ sei, als Olmert
bereits in der Vergangenheit über den Außen- und
Sicherheitspolitischen Ausschuss Botschaften an Damaskus übermittelt
habe.
Vor vier Monaten hatte Olmert am Vorabend der Annapolis-Konferenz
vor dem Ausschuss gesagt, dass „die Teilnahme Syriens am Gipfel
unter bestimmten Bedingungen auch zu einer Erneuerung der
Verhandlungen führen“ könnte und Israel die Sache auf jeden Fall
prüfen sollte. Kein verantwortungsbewusster Mensch in Israel würde
ernsthaft denken, dass Verhandlungen mit Syrien nicht sehr viele
Vorteile für Israel versprechen würden, so Olmert damals.
(Haaretz, 06.03.08) |
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| Israel sucht
ägyptische Kooperation gegen die Hamas |
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Israel wird in nächster Zeit umfangreiche politische Schritte in
Richtung Ägypten gehen, um die Sicherheitslage an der Grenze
zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten zu regeln. Dabei soll vor
allem signifikant dem Waffenschmuggel begegnet und damit ein
weiteres Erstarken der Hamas verhindert werden. Das nationale
Sicherheitskabinett hat gestern das Außen- und das
Verteidigungsministerium dazu aufgerufen, die Kontakte mit der
Arabischen Republik in dieser Angelegenheit zu intensivieren. Plänen des israelischen Außenministeriums zufolge sollen sich die
Kontakte mit Ägypten vor allem auf die Schaffung neuer Regelungen an
der Philadelphi Route im Grenzgebiet zwischen Gaza und Ägypten
konzentrieren; die israelisch-ägyptische Grenze soll weitgehend
ausgespart bleiben.
Die Intensität der Kontakte zwischen Israel und Ägypten ist in
letzter Zeit wieder gestiegen, nachdem sie für einige Wochen
nachgelassen hatte. Der Generaldirektor des israelischen
Außenministeriums, Aharon Abramovitch, und Tal Becker, ein Berater
von Ministerin Livni, haben in der vergangenen Woche Kairo besucht
und wurden dort von Außenminister Ahmed Abi-Rik empfangen. Dabei
zeigte sich die ägyptische Seite dem Problem des Waffenschmuggels
gegenüber aufgeschlossener als früher.
(Haaretz, 06.03.08) |
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| Israelischer Soldat
getötet |
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Ein Soldat der israelischen Armee ist heute an der Grenze zum
Gaza-Streifen durch einen Sprengsatz getötet worden, den
palästinensische Terroristen nahe seinem Jeep gezündet hatten. Zwei
weitere Soldaten wurden leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich
nahe der Kreuzung Kissufim. Sowohl die Hamas als auch der Islamische Jihad nahmen den
Anschlag für sich in Anspruch.
(Yedioth Ahronot, 06.03.08) |
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| Raketenkrieg gegen
Israel |
 Weiterhin hageln unaufhörlich Kassam-Raketen über dem westlichen
Negev nieder. Bis zum Nachmittag feuerten palästinensische
Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen sieben Raketen auf die
Kleinstadt Sderot und Umgebung ab. Eine davon schlug direkt in einem
Wohnhaus ein und richtete beträchtlichen Schaden an. Den Bewohnern
des Hauses war es gerade noch rechtzeitig gelungen, in den
Schutzraum zu flüchten. Die übrigen Raketen landeten auf offenem
Gelände außerhalb der Stadt.
Die Verantwortung für den Beschuss hat der Islamische Jihad
übernommen.
(Yedioth Ahronot, 06.03.08) |
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| Made in Israel –
Highlights der israelischen Wirtschaft |
IV. Die Bauindustrie
Für seine Kompetenz in
Bereichen wie Elektrotechnik, Gesundheit und Landwirtschaft ist
Israel weltweit angesehen. Weniger bekannt ist seine große
Leistungsfähigkeit in der Baubranche. Israelische Unternehmen bieten
alles - von der Infrastrukturentwicklung zur Fensterausstattung, von
klassischen Steinböden und Oberflächen bis hin zu Akustikdecken.Jedes Land baut Wohnhäuser, Bürogebäude und Industrieanlagen.
Aber wenige Länder haben mit zweistelligen Wellen von Einwanderern
umgehen müssen, die sofort Wohnungen und Arbeit brauchten. Wenige
Länder haben Israels Klima- und Bodenverhältnisse, die sich von
rauer Wüste bis zu subtropischen und gemäßigten Zonen erstrecken,
von der sandigen Küstenebene und tief liegendem Marschland bis zu
kalkigem Hochland. Diese physikalischen Faktoren haben es in
Verbindung mit dem raschem demographischem Wandel mit sich gebracht,
dass die israelische Bauindustrie und ihre Architekten, Ingenieure
und Unternehmer Innovation und Effizienz die höchste Priorität
eingeräumt haben, während sie gleichzeitig den ästhetischen
Bedürfnissen einer zunehmend wohlhabenden und feinsinnigen
Bevölkerung verpflichtet sind.
Innerhalb von 60 Jahren ist Israels Bevölkerung um das
Zehnfache gestiegen, von 700 000 auf 7 Millionen Menschen. Vor allem
in den Anfangsjahren war der Bevölkerungszuwachs besonders
drastisch. Die Neueinwanderer wurden schnell von Aufnahmelagern in
neue Apartmenthäuser umgesiedelt. Nach und nach wichen diese
subsidierten Projekte größeren und komfortableren Privatwohnungen,
während schlichte Geschäfts- und Industriegebäude von
Einkaufspassagen, Bürotürmen und Gewerbegebieten ersetzt wurden. In
den vergangenen Jahren sind Bauprojekte im Umfang von 7.5 Millionen
qm in Angriff genommen worden, von denen zwei Drittel auf Wohnraum
fallen.
Eine typische und häufig nachgeahmte Innovation des israelischen
Baugewerbes ist der passive solare Wasserboiler auf Hausdächern, dem
in einem Land, das praktisch bar jeder fossilen Brennstoffe ist,
eine lebenswichtige Bedeutung zukommt.
Vor 100 Jahren wurde noch im traditionellen Baustil gebaut, der
allmählich von eklektischen Einflüssen überlagert wurde. Mit der
Ankunft zahlreicher jüdischer Architekten aus Deutschland übernahm
der Bauhaus-Stil die Führung, dessen funktionaler Ansatz den
Bedürfnissen einer schnell wachsenden Bevölkerung insbesondere
entsprach. Tel Avivs Stadtzentrum ist die weltweit größte Fundgrube
für Häuser im Bauhaus-Stil. Inzwischen ist sie zum
UNESCO-Weltkulturerbe erhoben worden.
 Dunkelblum-Haus
in Tel Aviv (Foto: Stadt Tel Aviv)
In Jerusalem müssen gemäß einem alten Gesetz noch immer alle
Gebäude mit dem örtlichen Kalkstein eingekleidet werden. Der
blassgelbe Kalkstein hat Jerusalem nicht nur mit dem viel
bewunderten Goldglanz ausgestattet, sondern das Land auch mit
Generationen altem Know-how im Steinbau gesegnet, vom Abbau bis zur
Anwendung. Dieser Sachverstand findet seinen Niederschlag auch in
den Böden israelischer Häuser und Wohnungen, die beinahe alle aus
Keramik, Marmor oder Stein.
Hunderte lokaler Unternehmen stellen inzwischen Bauprodukte für
den Export her. Ihr jährlicher internationaler Umsatz liegt bei etwa
3 Milliarden Dollar. Dies ist für ein Land mit einer Bevölkerung von
nur sieben Millionen Menschen und einem Bruttoinlandsprodukt von 140
Milliarden eine beträchtliche Summe.
Dabei verfügt Israels Bauindustrie über den Standortvorteil, den
die dynamischen Forschungs- und Entwicklungsprogramme, die
fortgeschrittenen Technologien und die Stärke des Landes in
computergestützter Gestaltung und Herstellung mit sich bringen. Alle
israelischen Hersteller, die in westliche Länder exportieren,
genügen den UL- und CE-Standards. Viele verfügen darüber hinaus über
ISO- oder GMP-Gütesiegel.
Ausführliche Informationen zur israelischen Bauindustrie finden
sich unter dem folgenden Link: http://www.export.gov.il/Eng/SubIndex.asp?CategoryID=180
(The Israel Export & Internationale Cooperation Institute,
2007) |
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| Mehr Amerikaner
pro-israelisch |
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Die US-Amerikaner stehen dem Staat Israel mehrheitlich positiv
gegenüber. Laut einer aktuellen Umfrage der Organisation Gallup
liegt der Anteil der pro-israelischen Amerikaner bei ganzen 71%, was
im Gegensatz zum Vorjahr einen Anstieg von 8% bedeutet.
Damit ist ein Beliebtheitsrekord erreicht, der nur noch vom Jahr
1991 übertroffen wird, in dem 79% der Amerikaner den Staat Israel
unterstützten. Dies war zum nicht geringen Teil auf die
Zurückhaltung zurückzuführen, die Israel sich trotz der
Scud-Raketenangriffe aus dem Irak während des Golfkriegs
auferlegte.
Republikaner sind mit 84% deutlich pro-israelischer als
Demokraten (64%).
 US-Präsident
Bush und Israels Präsident Peres
In der Liste der in den USA beliebtesten Staaten rangiert Israel
auf Platz 5. Damit liegt es zwar hinter Kanada, Großbritannien,
Deutschland und Japan, aber noch vor Indien und Frankreich, die auf
dem sechsten und siebten Platz folgen. Am anderen Ende der Skala
liegen der Irak, diem Palästinensische Autonomiebehörde, der Iran
und Nordkorea.
Israels Botschafter in Washington, Salai Meridor, sieht in den
Angaben „ein weiteres Zeichen der starken Verbundenheit, die Israel
und das amerikanische Volk miteinander teilen“. Die Freundschaft sei
heutzutage besonders wichtig, da beide Länder sich im Krieg gegen
den Terror befinden.
(Yedioth Ahronot, 06.03.08) |
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| Events |
Woche der Brüderlichkeit 2008
Die diesjährige Woche der Brüderlichkeit, die der Deutsche
Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische
Zusammenarbeit seit 1952 jeden März veranstalten, steht unter dem
Motto „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist (David Ben
Gurion) 60 Jahre Staat Israel“.
Das vielfältige Programm und weitere Informationen finden
sich unter dem folgenden Link: http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/_downloads/Rahmenprogramm_WdB_2008.pdf
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| Wir vergessen euch
nicht |
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Ehud Goldwasser, vor 603 Tagen in den Libanon
entführt Eldad Regev, vor 603 Tagen in den Libanon
entführt
Gilad Shalit, vor 620 Tagen in den Gazastreifen
entführt
Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den
entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre
Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren
entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in
einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.
Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem
folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null |
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Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und
Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates
Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und
Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de. Für den Inhalt
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