Mittwoch, 06.02.2008
 
 
Kassam-Rakete verletzt zwei Kleinkinder
 

Zerstörtes Wohnhaus in Sderot (Foto: Rafael Ben-Ari/ Chameleons Eye)
Die ständigen Raketenangriffe palästinensischer Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den Süden Israels haben sich erneut intensiviert.

Zwei Kinder im Alter von zweieinhalb und vier Jahren wurden heute leicht verletzt, als eine Kassam-Rakete ihren Kindergarten in einem Kibbutz im Kreis Eshkol traf. Ein weiteres Kind musste wegen Schocks behandelt werden.

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Das Opfer von Dimona
US-Geheimdienstchef warnt vor iranischem Atomprogramm

Neuer Workshopkurs zum deutsch-israelischen Jugendaustausch


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(Bank of Israel, 06.02.08)



Mild und frühlingshaft.

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Livni trifft EU-Delegation

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni hat sich am Dienstag mit einer Delegation von 75 Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus 30 Ländern getroffen, die gegenwärtig Israel besucht. Dabei äußerte Livni sich u.a. zum Selbstmordanschlag von Dimona und der iranischen Bedrohung.

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Neue Zahlen belegen Fortdauer des Wirtschaftswachstums

Wie jüngst veröffentlichte Zahlen des Zentralamts für Statistik in Bezug auf den Zeitraum Oktober bis Dezember 2007 ergeben, verbessert sich das Niveau der israelischen Wirtschaft weiterhin mit Ausdauer.

Der Warenexport stieg im letzten Quartal des vergangenen Jahres um auf Jahresbasis umgerechnete 27.3%, der Import von Investitionsgütern um 20.1%.

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Kassam-Rakete verletzt zwei Kleinkinder
Die ständigen Raketenangriffe palästinensischer Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den Süden Israels haben sich erneut intensiviert. Zwei Kinder im Alter von zweieinhalb und vier Jahren wurden heute leicht verletzt, als eine Kassam-Rakete ihren Kindergarten in einem Kibbutz im Kreis Eshkol traf. Ein weiteres Kind musste wegen Schocks behandelt werden.

Zuvor waren heute bereits sechs Raketen auf israelischem Territorium gelandet. Eine davon ging außerhalb der Stadt Ashkelon nieder, die anderen fünf schlugen auf freiem Feld im westlichen Negev ein. Dabei wurde niemand verletzt, und auch über Sachschaden liegen keine Angaben vor.

Am gestrigen Dienstag hatten drei Kassam-Raketen Ashkelon erreicht, wofür
die Terrororganisation Hamas die Verantwortung übernahm. Zuvor waren 12 Raketen auf Sderot und umliegende Gemeinden abgeschossen worden, wobei ein 14-jähriges Mädchen mittelschwer und drei weitere Menschen leicht verletzt wurden.

(Yedioth Ahronot, 06.02.08)

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Das Opfer von Dimona
Bei dem Selbstmordanschlag palästinensischer Terroristen im Einkaufszentrum in Dimona am 4. Februar wurde die 73jährige Lyubov Razdolskaya getötet. Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag und lobte ihn als „heroische Tat“.

Lyubov Razdolskaya war am Montagmorgen gemeinsam mit ihrem Ehemann Edward Gedalin auf dem Weg zu einer Bank, die sich  im Einkaufszentrum der südisraelischen Stadt befindet. Als die beiden anhielten, um kurz in der Wintersonne zu verweilen, detonierte der Selbstmordattentäter seine Bombe. Razdolskaya starb auf der Stelle, ihr Ehemann befindet sich im Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva noch immer in kritischem Zustand.

Das Ehepaar wanderte 1990 aus Russland nach Israel ein und arbeitete bis zur Pensionierung im Jahr 2002 in der Abteilung für Physik an der Ben Gurion-Universität in Beer Sheva. Dieses Jahr wollten die beiden ihre goldene Hochzeit feiern. Prof. Reuven Shuker, der Leiter der physikalischen Abteilung, sagte, dass Razdolskaya und ihr Mann theoretische Physiker gewesen seien, die sich in der Erforschung von Elementarteilchen betätigt und zahlreiche wissenschaftliche Artikel veröffentlicht hätten. Ihr Sohn Michael Gedalin ist in die Fußstapfen seiner Eltern getreten und arbeitet ebenfalls als Professor für Physik in Beer Sheva.

Lyubov Razdolskaya wurde auf dem neuen Friedhof in Beer Sheva begraben. Sie hinterlässt ihren Ehemann, der noch immer um sein Leben kämpft, und zwei Söhne, Michael und Constantine.

(Außenministerium des Staates Israel, 04.02.08)

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US-Geheimdienstchef warnt vor iranischem Atomprogramm
Der Direktor des Nationalen Geheimdienstes in den USA, John Michael McConnell, hat dem Geheimdienstausschuss des Senats einen jährlichen Bericht über die gegenwärtigen Bedrohungen für die Vereinigten Staaten vorgestellt. Dabei betonte er die bleibende Gefahr, die das iranische Atomprogramm nach wie vor darstelle, und warnte davor, dass der Iran Ende nächstens Jahres rein technisch in der Lage sein würde, ausreichend hoch angereichertes Uran für eine Bombe herzustellen.

Nachdem es in der Nationalen Geheimdiensteinschätzung (NIE) vom vergangenen Dezember hieß, der Iran habe sein Programm zur Entwicklung von Atomwaffen Ende 2003 eingestellt, sagt McConnell nun, dass es unklar sei, ob die Islamische Republik im Laufe der vergangenen sechs Monate wieder mit der Herstellung von Atomwaffen begonnen habe.

Der Geheimdienstchef geht davon aus, dass der Iran und Syrien ihre Unterstützung für die Hisbollah, die Hamas und andere palästinensische Terrororganisationen noch steigern wird.

(Haaretz, 06.02.08)

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Livni trifft EU-Delegation
Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni hat sich am Dienstag mit einer Delegation von 75 Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus 30 Ländern getroffen, die gegenwärtig Israel besucht. Dabei äußerte Livni sich u.a. zum Selbstmordanschlag von Dimona und der iranischen Bedrohung.

„Gestern sind uns die Aktionen von Extremisten, die die Zivilbevölkerung in Israel ins Visier nehmen, einmal mehr schmerzlich vor Augen geführt worden. Die internationale Gemeinschaft, die den Friedensprozess unterstützt, muss gleichzeitig die Legitimierung von Terrororganisationen verhindern – vor allen anderen die Hamas.“

„Der Iran ist das größte Hindernis in der Region. Das Land leugnet den Holocaust, ruft zur Zerstörung Israels auf und untergräbt die Stabilität der Region, indem sie auf substantielle Weise Terroristen unterstützt – mit Waffen, Training und Geld. Der Iran reichert weiter Uran an, und die unvermeidliche Schlussfolgerung aller internationalen Geheimdienstberichte – ungeachtet ihrer Verpackung – besteht darin, dass er auf dem Weg zur Erlangung von Atomwaffen ist. Der Iran kann gestoppt werden, und effektive Sanktionen durch die internationale Gemeinschaft, einschließlich Europas, werden dabei eine substantielle Hilfe sein.“

(Außenministerium des Staates Israel, 05.02.08)

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Neue Zahlen belegen Fortdauer des Wirtschaftswachstums
Wie jüngst veröffentlichte Zahlen des Zentralamts für Statistik in Bezug auf den Zeitraum Oktober bis Dezember 2007 ergeben, verbessert sich das Niveau der israelischen Wirtschaft weiterhin mit Ausdauer.

Der Warenexport stieg im letzten Quartal des vergangenen Jahres um auf Jahresbasis umgerechnete 27.3%, der Import von Investitionsgütern um 20.1%.

Der Industrieexport stieg währenddessen um 26.5%, was vor allem auf den Rekordanstieg von 38.5% im High-Tech-Export und den ähnlich beeindruckenden Anstieg im Export der Misch-High-Tech-Industrie zurückzuführen ist.

Der Warenimport stieg um 15.2%. Das Handelsdefizit verringerte sich im Dezember auf 114.6 Millionen Dollar.

Die Industrieproduktionsindex stieg in den Monaten Oktober und November um auf Jahresbasis umgerechnete 7.2 %.

Der Industrieproduktion im Bereich traditioneller Mischtechnologie stieg um 12.5%, die im Bereich neuartiger Mischtechnologie  um 4.1%. Die Produktion in den traditionellen Industriezweigen stieg um lediglich 2.8%.

Die Einnahmen im Handels- und Dienstleistungssektor stiegen in den Monaten Oktober und November um auf Jahresbasis umgerechnete 2.1%.

Einstweilen bestehen keinerlei Anzeichen dafür, dass die positive Konjunktur der zurückliegenden vier Jahre sich ihrem Ende zuneigt.

(Außenministerium des Staates Israel, 03.02.08)

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Events
Neuer Workshopkurs des Instituts Neue Impulse e.V.

Das Institut Neue Impulse e.V. an der Fachhochschule Potsdam startet im März einen neuen Workshopkurs zum deutsch-israelischen Jugendaustausch für zukünftige Begegnungsgruppenleiter.

Weitere Informationen finden sich unter dem folgenden Link: http://www.institut-neue-impulse.de/index.html

Direkte Auskünfte erteilt Rudi-Karl Pahnke (030-42018198, rudipahnke@gmx.de)

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Wir vergessen euch nicht
Ehud Goldwasser, vor 574 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 574 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 591 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit eineinhalb Jahren entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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