Newsletter der Botschaft des Staates Israel - Berlin

   Mittwoch, 31. März 2004
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(1) IDF räumen Sieldungsaußenposten in der Westbank / Zusammenstöße mit Siedlern
(2) Ministerpräsident Abu Ala: Trennungsplan kann den Friedensprozess wiederbeleben
(3) Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung eröffnet erste Nebengeschäftsstelle in Hamburg
(4) Sharon Zuckermann und Inbal Ya’akobi mit „231, East 47th Street“ in Berlin
(5) Das Wetter in Israel
(6) Wechselkurse
(1) IDF räumen Sieldungsaußenposten in der Westbank / Zusammenstöße mit Siedlern
Die israelische Armee (IDF) hat am Nachmittag den illegalen Siedlungsaußenposten „Bat Ayin West-West“ in Gush Etzion zerstört. Dabei gab es keinen Widerstand. Der Vorposten bestand aus zwei Wohnwagen. Am Morgen kam es bei Kiryat Arba (Hebron) zu Zusammenstößen mit Hunderten Siedlern, als israelische Polizisten und Soldaten den Siedlungsaußenposten Hazon David abbauten. Siedler hatten den Vorposten wieder aufgebaut, nachdem Soldaten ihn schon einmal zerstört hatten. Gegen Mittag ließen die Unruhen nach. Zu dem Siedlungsteil gehörten mehrere Zelte und eine temporäre Synagoge. „Dies wird die letzte Räumung sein“, urteilten die Siedler in Hebron, „danach wird der Ministerpräsident von seinem Posten geräumt“. Später errichteten sie an dem selben Ort ein Zelt und einen Zaun. Eine Polizistin und ein 14jähriger Siedler wurden bei den Zusammenstößen leicht verletzt. Nach Angaben der Siedler soll der Junge von Polizisten geschlagen worden sein. Die Einsatzkräfte seien sehr brutal vorgegangen, beschuldigten die Siedler. Generalstabschef Moshe (Bugi) Ya’alon kündigte für die kommenden Tagen weitere Räumungen von Außenposten an. (Ma’ariv)

(2) Ministerpräsident Abu Ala: Trennungsplan kann den Friedensprozess wiederbeleben

Der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Qureia (Abu Ala) hat seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der israelische Rückzug aus dem Gazastreifen, der im Rahmen des Trennungsplans Ariel Sharons erwartet wird, frischen Wind in den Friedensprozess im Nahen Osten bringt. Abu Ala fügte hinzu, dass ein solcher Rückzug auch von einem Rückzug aus der Westbank begleitet werden müsse.

 

„Das israelische Angebot eines Rückzugs aus Gaza kann eine Chance auf Erneuerung des Prozesses darstellen und wir müssen alle gemeinsam behutsam mit dieser Chance umgehen“, sagte Abu Ala vor dem palästinensischen Legislativrat in Ramallah. Seit der Mitteilung Sharons, dass sich Israel aus dem Gazastreifen zurückziehen wird, fallen die Erklärungen Abu Alas äußerst positiv aus.

 

Während seiner Rede verurteilte der Ministerpräsident die Selbstmordanschläge in Israel aufs Schärfste und bezeichnete sie als ein Hindernis für den Frieden. Qureia rief das palästinensische Volk auf, sich mit Reaktionen auf den israelischen Angriff gegen Sheikh Ahmed Yassin zurückzuhalten. (Walla)


(3) Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung eröffnet erste Nebengeschäftsstelle in Hamburg

Die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung e.V. (DIW) hat ihre erste Nebengeschäftsstelle in Hamburg eröffnet. Der designierte Leiter der Geschäftsstelle ist der Schweriner Unternehmer und Clubmitglied der DIW Dr. Meinhard Sturm. Die Geschäftsstelle ist mit der Entwicklung regionaler Kooperationsprojekte, der Ausrichtung fachlicher Veranstaltungen und der Gewinnung neuer Mitglieder betraut. Damit macht die DIW einen weiteren wichtigen Schritt zum Ausbau regionaler und branchenspezifischer Strukturen, erklärte DIW-Hauptgeschäftsführer Grisha Alroi-Arloser. Dr. Meinhard Sturm stellte erste Projekte vor, die vorangebracht werden sollen, darunter die Themen Sicherheitstechnologien, Biomechanik und das Projekt Deutsche Blume. An der Eröffnung nahmen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Unternehmer aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern teil. Anwesend waren auch Israels Botschafter in Deutschland Shimon Stein, der Oberbürgermeister Schwerins Norbert Claussen und die Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Waltraut Rubien.

 

Die DIW bietet Beratung und praktische Hilfe, wenn es um deutsch-israelische Geschäftsanbahnungen geht. Über 150 führende Unternehmen aus beiden Ländern haben sich diesem Netzwerk angeschlossen. Die DIW bietet Ansiedlungsberatung, gezielte Suche nach Vertriebs-, Forschungs-, Investitions- und Strategiepartnern, Business Development Services, interkulturelle Trainingsseminare, branchenspezifische Workshops, und die Ausrichtung und Begleitung von Geschäftsreisen nach Israel an. DIW-Präsident ist Prof. Dr. Horst Teltschik, Kuratoriumsvorsitzender ist Israels Botschafter Shimon Stein. Dem Kuratorium gehören u.a. Rainer Brüderle, Friedrich Merz, Rezzo Schlauch, Paul Spiegel und Dr. Rainer Wend an. Kontakt: info@d-i-w.de (www.d-i-w.de)


(4) Sharon Zuckermann und Inbal Ya’akobi mit „231, East 47th Street“ in Berlin

“231, East 47th Street": die Adresse der legendären Factory des amerikanischen Künstlers Andy Warhol. Neben einer Vielzahl von Bildern und Filmen entstanden in der Factory auch Warhols schriftstellerische Werke From A to B and Back Again - The Philosophy of Andy Warhol sowie A: a novel. Beide Texte führen in einen zentralen Abschnitt der amerikanischen Pop-Art. Im Mittelpunkt der Arbeit steht Warhols Frage nach der Konstruktion der Identität von Menschen im framework medialer Inszenierungen durch Bild und Sprache.

 

Warhols humoristische, ironische und präzise Monologe und Dialoge sezieren eine Generation von New Yorkern, deren Anatomie in ihrer Aktualität nichts eingebüßt hat. Ihre Gespräche über Liebe, Arbeit, Sex und Erfolg führen sie im Bett, am Telefon, vor dem Spiegel und in der Badewanne.

 

In einem als Ausstellung angelegten Theaterraum findet der Zuschauer seinen Platz in unmittelbarer Nähe zu den Darstellern. Die Architektur der Installation umfasst mehrere kleine Räume, die durch Lichtregie voneinander getrennt oder zu einem Einheitsraum verbunden werden können; es gibt keinen szenischen Mittelpunkt, nur Blickachsen. Der Kabinettsituation im Museum vergleichbar, bietet sich dem Zuschauer die Möglichkeit, einzelne Szenen zu verfolgen, chorische Arrangements, lebende Figuren und Ikonen aus Warhols Werk zu betrachten. Der Raum gibt dem Zuschauer dabei die Freiheit, seinem Interesse buchstäblich zu folgen, ermöglicht ihm, Nähe oder Distanz zur betrachteten Szene selbst zu wählen.

 

Eine Installation für Schauspieler und Tänzer nach Motiven von Andy Warhol. Eine Veranstaltung im Rahmen der american season zur Ausstellung: Das MoMA in Berlin

 

Premiere: 02. April 2004, 20.00 Uhr im Festsaal

Vorstellungen: 02.-04. und 06.-11. April 2004, je 20.00 Uhr und 21.30 Uhr

 

Konzept und Inszenierung: Ulrich Rasche

Bühne: Monica Bonvicini

Choreographie: Sharon Zuckerman

Sounds: Ed Osborn

Kostüme: Axel Aust

Produktionsleitung: Mirjam Schaub

 

Mit: Nadja Berlinghoff, Davide Camplani, Jürgen Lehmann, Valentina Sauca, Kai Scheve, Luis Venancio, Tom Wlaschiha, Inbal Yacobi, Sharon Zuckerman

 

Für weitere Informationen und Kartenbestellungen:

030  27 89 00 30  oder  karten@sophiensaele.com

www.sophiensaele.com


(5) Das Wetter in Israel

Heiter bis wolkig, etwas kühler.

 

Jerusalem: 9-18°C

Tel-Aviv: 12-21°C

Haifa: 12-22°C

Be’er Sheva: 10-22°C

Am Toten Meer: 20-29°C

Eilat: 16-28°C

 

Die Vorhersage für morgen, Donnerstag, 1. April 2004, den 10. Nissan 5764:

Auflockernde Bewölkung, teils klar, wieder wärmer.


(6) Wechselkurse

1 € - 5,506 NIS (+0,15%)

1 £ - 8,236 NIS (-0,02%)

1 $ - 4,516 NIS (-0,42%)

(Bank of Israel, 30.03.04)


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