|
 |
|
|
Ausstellung
“Konzepte der Liebe” mit Keren Cytter im Kölnischen
Kunstverein |
| |
|
Vom 09. Februar bis zum 30. März
präsentiert Keren Cytter im Rahmen der Gruppenausstellung „Konzepte
der Liebe“ ihre Videoarbeit „Atmosphäre“ (2005) im Kölnischen
Kunstverein. Die Arbeit spielt mit filmischen Erzähl- und
Kameraperspektiven. In der Analyse eines Eifersuchtsdramas zwischen
zwei Freundinnen, die sich als eine scheiternde Liebe zwischen den
Freundinnen selbst lesen lässt, ist nie ganz klar, wer spricht und
wer zuschaut.
„Konzepte der Liebe“ ist ein Gruppenausstellungsprojekt, in
dem es in erster Linie um die Frage geht, wie wir eigentlich
zusammen leben. Die Ausstellung spürt künstlerische Diskurse,
Produktionen und Positionen auf, welche die Erfahrung des
„In-Liebe-Fallens“ als radikalisierende Bewegungsform thematisieren,
oder besser: mitdenken.
Keren
Cytter, die in den letzten Jahren mit komplexen Videoarbeiten
bekannt wurde, ist 1977 in Tel Aviv geboren. Sie lebt und arbeitet
in Berlin und Amsterdam. In ihren Videos analysiert sie nicht nur
die Struktur von Hollywoodfilmen und deren Effekte auf die
Inszenierung des Privatlebens, sondern kreist auch um das Thema
Liebe in allen möglichen gelebten Formen, also auch in
freundschaftlichen Beziehungen. Die Darsteller in ihren Filmen sind
stets aus dem Freundeskreis der Künstlerin und diese Beziehungen
werden durch Cytter auch thematisiert.
9. Februar
bis
30. März 2008
Eröffnung: 8. Februar 2008, 19.00 Uhr
Kölnischer Kunstverein
Die
Brücke, Hahnenstrasse 06
50667
Köln
Tel.:
0221 21 70 21
Fax:
0221 21 06 51
info@koelnischerkunstverein.de
www.koelnischerkunstverein.de
Öffnungszeiten:
Di. bis
Fr. 13.00 – 19.00 Uhr
Sa. und
So. 12.00 – 18.00 Uhr

 |
| |
|
„Midron“ – Eine
Ausstellung von Varda Getzow in Luckenwalde |
| |
|
Noch bis
zum 09. März 2008 ist in der Kunsthalle Vierseithof in Luckenwalde
die Ausstellung „Midron“ von Varda Getzow als Sonderausstellung des
Brandenburgischen Literaturbüros zu sehen.
Für ihre Rauminstallation aus
verschiedenen Materialien verwendete Varda Getzow unter anderem
2.000 Damenstrumpfhosen sowie Gartenstühle, Kissen und
Polstermaterial aus den Beständen des Hotels Vierseithof. Des
Weiteren sind Porzellanskulpturen ausgestellt, die von Getzow mit
Betonmasse, Draht, Schuhen und Strümpfen bearbeitet wurden. Mit
ihren Arbeiten knüpft Getzow an die Geschichte der Stadt Luckenwalde
mit ihrer Strumpfwirker-, Tuch- und Hutmachertradition an.
Varda
Getzow wurde in Yaffa in Israel geboren. Sie lebt und arbeitet in
Tel Aviv und Berlin. Ihre Arbeiten sind in Galerien und Museen in
Jerusalem, Berlin und London ausgestellt.
Die
Ausstellung wird begleitend zur Lesereihe „Israelische Autoren im
Land Brandenburg 2008“ gezeigt. Am 10. Februar um 11.30 Uhr liest
Ralph Giordano aus seiner Autobiographie „Erinnerungen eines
Davongekommenen“.
27.
Januar bis 09. März 2008
Kunsthalle Vierseithof
Am
Herrenhaus 2
14943
Luckenwalde
Tel.:
0331 / 280 41 03
Öffnungszeiten:
Mi. bis
So. 14.00 – 19.00 Uhr
Eintritt
frei
Weitere
Informationen zur Ausstellung sowie zur Lesereihe über das
Brandenburgische Literaturbüro:
www.literaturlandschaft.de
www.getzow.com

 |
| |
|
„Language &
Gender“ – Eine Ausstellung in der Galerie Artneuland,
Berlin |
| |
|
Bis zum
27. April 2008 zeigt die Berliner Galerie Artneuland im Rahmen der
Ausstellung „Language & Gender“ unter anderem auch Video- und
Fotoarbeiten der israelischen Künstler Anisa Ashkar, Hannan
Abu-Hussein, Dotan & Perry sowie Nurit Yarden.
In ihren Arbeiten gehen die
Künstlerinnen und Künstler der Frage nach dem Verhältnis von Sprache
und Geschlecht nach. Geschlechter reden miteinander und haben
dennoch ihre je eigene Sprache und Form der Kommunikation. Die
Sprache selbst gestaltet die Geschlechterrollen. Das gilt für alle
Kulturen, in besonders hohem Masse jedoch für die drei Religionen
des Buches – Judentum, Christentum und Islam, mit denen sich die
Ausstellung auseinandersetzt.
Ansisa
Ashkars Arbeit „Agria Matia“ stammt aus einem Zyklus, den die
Künstlerin in Anlehnung an die mythologische Gestalt der
griechischen Medusa, deren Kraft in ihren Haaren und Augen steckte,
erstellt hat. Anisa Ashkar ist in Akko geboren, wo sie heute auch
lebt und arbeitet.
Nurit
Yarden präsentiert unter Titeln wie „First Course, Artrichoke
Fricassee“ oder „Dessert, Chocolate Parfait“ verschiedene
Kochrezepte ihrer Mutter, die sie mit Ausschnitten von Körperteilen
zusammenbringt und damit die Frage provoziert, was denn eigentlich
serviert werden soll.
Hanan Abu-Hussein zeigt in seinem Video “Sugar” die Zeremonie
der Haarentfernung einer Braut vor der Hochzeit. Der in Um El-Fahem
geborene Hanan Abu-Hussein lebt und arbeitet in
Jerusalem.
Die
Jerusalemer Performance-Künstler Dotan & Perry (Lital Dotan and
Eyal Perry) stellen ihre Video-Arbeiten „Lullaby“ and „Embracement“
vor. Eyal Perry ist Preisträger des „Thomasis Award“ vom Israel
Museum (2006). Das Künstler-Duo hat seine Arbeiten auf
internationalen Video-Festivals in Chicago, Szczecin, Toronto,
Santiago de Chile u.a. präsentiert.
24. Januar bis 27.
April 2008
Galerie
Artneuland
Schumannstr. 18
10117
Berlin
Tel.:
030 / 2804 66 50
www.artneuland.com
Öffnungszeiten:
Di. bis
Fr. 11.00 – 19.00 Uhr
Sa. und
So. 11.00 – 18.00 Uhr
Weitere
Informationen zu den Künstlern:
http://www.perry-dotan.com
http://www.ashkaranisa.com

 |
| |
| |
|
 |
|
|
Israelische Beiträge
auf der Berlinale 2008 |
| |
|
Der Film „Restless“ von Amos Kollek läuft
im Internationalen Wettbewerb: "Restless", Regie: Amos Kollek Israel,
Deutschland, Kanada, Frankreich, Belgien 2007, 100 min.
"Moshe ist am Ende. Die vielen
kleinen Geschäfte, die er in New York betreibt, laufen nicht mehr.
Vor 20 Jahren war Moshe ein einigermaßen erfolgreicher
Schriftsteller in Israel. Zu seinem Leidwesen war die öffentliche
Resonanz auf seine Arbeit allerdings nicht so groß, wie er sie
verdient zu haben glaubte. Als dann auch noch sein Sohn zur Welt
kam, gewann das Gefühl, in eine Falle geraten zu sein, endgültig
Oberhand. Enttäuscht verließ er das Land und ging nach Amerika.
Tzach dient als Soldat in einer Elite-Einheit der israelischen
Armee. Er ist ein Draufgänger, der bewusst das Risiko sucht. Dann
stirbt eines Tages seine Mutter, und der junge Mann findet zwischen
ihren Papieren die Adresse des Vaters, den er nie gesehen hat. Tzach
entschließt sich, den Kontakt zu ihm aufzunehmen. Als Tzach sich bei
ihm meldet, verändert das radikal Moshes Leben. Seine gesamte
Existenz, die auf der Verleugnung der Vergangenheit beruht, gerät
dadurch ins Wanken."
In der Sektion Panorama, in der neue Filme
renommierter Regisseure neben Debütfilmen und Neuentdeckungen
präsentiert werden, läuft der Film „Lemon Tree“ von
Eran Riklis:
„Lemon Tree“, Regie: Eran
Riklis Israel/Deutschland/Frankreich, 106 min.,
Arabisch/Hebräisch/Englisch mit engl. UT
Die palästinensische Witwe Salma bewirtschaftet einen
Zitronenhain, der direkt an der Grenze zwischen Westjordanland und
Israel liegt. Ihr neuer Nachbar auf der anderen Seite ist der
israelische Verteidigungsminister Navon. Nach Meinung seiner
Sicherheitsleute ist Salmas Garten ein Sicherheitsrisiko und soll
abgeholzt werden. Salma wehrt sich mit allen Mitteln.
Im internationalen Forum des jungen Films laufen
zwei Produktionen aus Israel:
„Shahida“ (Brides of Allah), Regie: Natalie
Assouline Israel 2008, 80 min., Hebräisch/Arabisch mit
engl. UT
„Shahida“: Von den 141 Suizidattentaten, die in Israel seit dem
Jahr 2000 mehr als 500 Menschen getötet und Tausende verletzt haben,
wurden acht von Frauen durchgeführt. Im Sharon-Gefängnis in Tel Mond
sind Palästinenserinnen wegen ihrer Beteiligung an solchen
Attentaten inhaftiert. Natalie Assouline hat mit ihnen Gespräche
geführt, die um Märtyrertum und Selbstverteidigung kreisen, aber
auch das Selbstbild der Frauen und das Frauenbild des Koran
berühren.
„Flipping out“, Regie: Yoav
Shamir Israel/Kanada 2007, 83 min., Hebräisch/Englisch
mit engl. UT
„Flipping Out“: Nach den Erfahrungen ihrer dreijährigen
Pflichtzeit in der Armee zieht es junge Israelis in Scharen ins
Ausland, eine beträchtliche Anzahl von ihnen nach Indien. Yoav
Shamir besucht zwei der meist frequentierten "Exilorte", im Norden
Indiens und in Goa. Für die zum Teil unter permanentem
Drogeneinfluss stehenden Aussteiger hat sich dort eine Infrastruktur
aus vom israelischen Staat finanziertem Anti-Drogen-Zentrum und
religiösen Einrichtungen entwickelt.
Ausserdem läuft der Film "Sharon" von Dror Moreh
(Israel/Deutschland 2007) in der Sektion Panorama Dokumente
und der Film "Later" von Amos Gitai (2007) in der Sektion Berlinale
Special.
Weitere Informationen zum Berlinale Programm:
http://www.berlinale.de/

 |
| |
| |
|
 |
|
|
Assaf Gavron „Ein
schönes Attentat“ |
| |
|
Am 7. Februar 2008 erscheint das Buch „Ein schönes Attentat“ von
Assaf Gavron im Luchterhand Literaturverlag.
Eitan Einoch, erfolgreicher Yuppie
in einer Hightech-Firma in Tel Aviv, entgeht in kurzer Abfolge drei
Attentaten und wird zur nationalen Berühmtheit. Er hat überlebt,
aber sein Leben ist zerstört: Er wird von den Medien vereinnahmt,
verliert Job und Freundin und begibt sich auf die Suche nach den
Hintergründen für die Attentate. Dabei kreuzt sein Weg den eines
Palästinensers – jenes Mannes, der für die Anschläge verantwortlich
ist. Beide erzählen in diesem rasanten, tragikomischen Roman ihre
Geschichte.
Assaf Gavron wurde 1968 geboren, wuchs in Jerusalem auf und
studierte in London und Vancouver. Er hat drei Romane und einen Band
mit Erzählungen veröffentlicht und ist in Israel Bestsellerautor. Er
übersetzte u.a. Jonathan Safran Foer und J.D. Salinger ins
Hebräische, ist Sänger und Songwriter der israelischen Popband "The
Mouth and Foot" und war im Schreibteam des Computerspiels
"Peacemaker", das den Nahost-Konflikt simuliert. Einer seiner Romane
wird gerade verfilmt. Assaf Gavron lebt inzwischen in Tel Aviv.
Der Autor wird anlässlich der Leipziger Buchmesse vom 13. bis 16.
März 2008 nach Deutschland kommen.
Assaf Gavron „Ein schönes Attentat“ erscheint am 7. Februar
2008 Aus dem Hebräischen von Barbara Linner Luchterhand
Literaturverlag 352 Seiten, gebunden

 |
| |
|
Ella Milch-Sheriff /
Ingeborg Prior „Ein Lied für meinen Vater“ |
| |
|
Ende Februar erscheint die Autobiographie „Ein Lied für meinen
Vater“ von Ella Milch-Sheriff und Ingeborg Prior im Aufbau Verlag.
Das Buch erzählt die Lebensgeschichte der bekannten israelischen
Komponistin Ella Milch-Sheriff und spiegelt zugleich die Geschichte
einer ganzen Generation:
Ella ist Angehörige der zweiten
Holocaust-Generation. Ihre Eltern, der Gynäkologe Dr. Baruch Milch
und seine Frau Lusia, haben den Holocaust überlebt und in Israel
eine neue Heimat gefunden. Ellas Leben ist geprägt von der
zerstörerischen Beziehung zu ihrem Vater, dessen Grausamkeit sie
fürchtet. Schweigen und Strenge bestimmen den Alltag in der Familie.
Ella sieht ihre einzige Chance in der Flucht in die Musik, sie
spielt Klavier und beginnt bereits mit zwölf Jahren zu komponieren,
um der Welt ihrer Eltern, die von Tod und Trauer um die im Holocaust
ermordete Familie geprägt war, zu entrinnen. Erst schrittweise
begreift sie, dass der Grund für das gestörte Verhältnis zu ihrem
Vater in dessen Vergangenheit liegt. Das Buch spiegelt das Leben
zweier Generationen, denn in Ellas Lebenserzählung werden immer
wieder Auszüge aus dem Tagebuch ihres Vaters eingewoben. Zugleich
zeigt sich in dem Emanzipationsprozess, den Ella durchläuft, auch
die Geschichte des Staates Israel, der gegen das Trauma des
Holocaust eine neue Identität zu setzen sucht. So mündet dieses Buch
in die hoffnungsvolle Aussicht auf eine neue Generation in Israel,
die sich offen und konstruktiv mit der Vergangenheit
auseinandersetzt, ohne neuen Hass hervorzubringen.
Ella Milch-Sheriff wurde in Haifa geboren. Sie studierte
klassische Musik bei Tzvi Avni und machte ihren Abschluss in
Komposition an der Rubin Academy of Music der Universität Tel Aviv.
Darüber hinaus studierte sie Gesang und trat in Israel und Europa
auf. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Komponisten und Dirigenten Noam
Sheriff, in Tel Aviv. 2005 erhielt sie den „Israeli Prime-Minister
Prize” und den „Rosenblume Prize” für ihr Werk.
Ella Milch-Sheriff und die Koautorin Ingeborg Prior werden ab 10.
März 2008 auf Lesereise in Deutschland sein.
Ella Milch-Sheriff, Ingeborg Prior „Ein Lied für meinen Vater“,
erscheint Ende Februar 2008 Aufbau Verlag GmbH 220 Seiten,
gebunden

 |
| |
| |
|
 |
|
|
Ruben Seroussi und
das Ensemble Nikel in Hamburg |
| |
|
Der
israelische Komponist Ruben Seroussi und das Tel Aviver Ensemble
Nikel sind am 28. und 29. Februar 2007 mit zwei Workshops und einem
Konzert zu Gast in Hamburg.
Das Ensemble Nikel hat sich nach der
israelischen Malerin Lea Nikel benannt, deren farbige abstrakte
Bilder dem Ensemble als Inspiration dienen. Die Mitglieder des
Ensembles spielen als Solisten in führenden Orchestern des Landes
(Israeli Philharmonic Orchestra, Israeli Symphonic Orchestra, Israel
Contemporarty Players) und haben sich vollständig der Aufführung
zeitgenössischer Musik verschrieben.
Ruben
Seroussi wurde 1959 in Montevideo, Uruguay, geboren und begann dort
seine Studien in Gitarre und Musiktheorie. 1974 wanderte er nach
Israel ein und schloss sein Kompositionsstudium an der „Rubin
Academy of Music“ der Universität Tel Aviv ab, wo er unter anderem
bei Leon Shidlowsky, Mordechai Seter, Izchak Sadai und Abel Ehrlich
studierte. Seine Werke werden seit 1975 regelmäßig von bedeutenden
Ensembles sowohl in Israel als auch weltweit aufgeführt. Seroussi
erhielt bedeutende Auszeichnungen, wie beispielsweise den
Kompositionspreis des israelischen Musikpräsidenten im Jahr
1994.
28. Februar
2008
Multimediahörsaal
10.00 – 14.00 Uhr:
Saxophonworkshop mit Gan Lev
ELA 5
10.00 -
14.00 Uhr: E-Gitarre-Workshop mit Yaron Deutsch
Multimediahörsaal
17.00 –
18.30 Uhr: Vortrag von Ruben Seroussi über sein Werk
29. Februar 2008
Orchesterstudio
19.00
Uhr: Einführung in die zeitgenössische Musikszene Israels
20.00
Uhr: Konzert des Ensemble Nikel
Programm:
Pascal
Dusapin: In & Out für Kontrabass
Tristan
Murail: Vampyr! für E-Gitarre
Sivan
Cohen Elias: Riba für Saxophon und E-Gitarre
Georg
Hajdu: Riots für Saxophon, E-Gitarre und Kontrabass
Ruben
Seroussi: Nikel für Saxophon, E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier
Louis
Andriessen: Hout für Saxophon, E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier
Philippe
Hurel: Loops I für E-Gitarre
Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Harvestehuder Weg 12
20148
Hamburg
Tel.:
040 / 428 482 763
Fax: 040
/ 428 482 770
http://mmm.hfmt-hamburg.de

 |
| |
| | | |