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(1) Wer ist die HAMAS?
Die Hamas ist ein Zweig der Moslembruderschaft, die sich in den
Jahren 1976-77 in den Gebieten nach den Maßstäben der in den 1920er
Jahren in Ägypten gegründeten Bruderschaft entwickelt hat. 1978
wurde sie von Scheich Ahmad Yassin als gemeinnützige Organisation
unter dem Namen "Al-Mujama" eingetragen. In den ersten Jahren ihres
Bestehens konzentrierte sich die Organisation darauf, Menschen dafür
zu gewinnen, als gläubige Moslems zu leben, und darauf, Einfluss und
Macht in Bildungseinrichtungen, Universitäten und Moscheen zu
erlangen. Die Organisation in ihrer jetzigen Form wurde nach dem
Ausbruch der Intifada gegründet. Der Beginn der Intifada und die
Gründung des "Islamischen Jihad" – einer rivalisierenden
Organisation, die sich von der Moslem-Bruderschaft losgesagt hat und
für den Einsatz von Gewalt eintritt – waren der Antrieb für die
Hamas, ein Akronym für "Islamische Widerstandsbewegung", den
militanten Kampf zu beginnen. Unter dem Banner des Islam begann
die Bewegung ihre Aktivitäten, die nicht nur gegen die israelischen
Behörden in den Gebieten, sondern auch gegen Angehörige der Fatah,
der Hauptorganisation der PLO, gerichtet sind.
Ideologie Die Ideologie der Hamas verbindet
religiöse Grundsätze und panarabische Ideen mit Bestrebungen nach
einem palästinensischen Staatswesen. Die Hamas sieht Palästina als
islamischen "Waqf" (religiöses Land), das bis zum Ende der Tage in
moslemischer Hand bleiben muss. In der im August 1988
herausgegebenen "Charta" der Hamas steht zu lesen, dass "die
Befreiung des ganzen Palästina, vom Mittelmeer bis zum Jordan, das
erhabenste strategische Ziel" der Organisation ist. Auf der
Grundlage dieser politischen Leitlinie widersetzt sich die Hamas der
Idee einer palästinensischen Selbstverwaltung sowie dem
Friedensprozess insgesamt.
Finanzierung Die Hamas beschafft sich zum
Zweck der Finanzierung ihrer gesellschaftlichen und militärischen
Aktivitäten Mittel aus verschiedenen Quellen. Dazu gehören Spenden
und Mitgliedsbeiträge, die von ihren Anhängern in den Gebieten
kommen, Veranstaltungen zur Beschaffung von Geldern unter ihren
moslemischen und arabischen Anhängern in der arabischen und
westlichen Welt und direkte Finanzhilfen arabischer und islamischer
Länder wie Iran, Saudi-Arabien und anderer Golfstaaten.
Aktivitäten Von der fanatischen und
militanten Hamas-Ideologie motiviert, wird es von jedem Mitglied
dieser Organisation als persönliche Pflicht angesehen, sich am
bewaffneten Kampf gegen Israel zu beteiligen. Das im Oktober 1990
von der Hamas verteilte Flugblatt Nr. 65 ruft zum Mord an Juden und
zum Verbrennen ihres Eigentums auf: "Jeder Jude ist ein Siedler, und
es ist unsere Pflicht, ihn zu töten." Zu den Hauptaktivitäten der
Hamas gehören Angriffe auf israelische Zivilisten und militärische
Ziele mit Geschützfeuer, gegen Sicherheitskräfte und
IDF-Einrichtungen in den Gebieten gerichtete Bomben, auf israelische
Zivilisten und Militärfahrzeuge geworfene Feuerbomben sowie die
Ermordung verdächtiger Kollaborateure und das Verstecken von Waffen
in Moscheen und Häusern von Hamas-Aktivisten.
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 (2) Auszüge aus
der Charta der HAMAS
Die Ziele der HAMAS: "Die Islamische
Widerstandsbewegung ist eine ausschließlich palästinensische
Bewegung, die Allah die Glaubenstreue hält und deren Weg der Islam
bestimmt. Sie strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter
Palästinas zu entfalten." (Artikel 6)
Die Zerstörung Israels: "Israel existiert und
wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er
schon andere Länder vorher ausgelöscht hat." (Präambel)
Die moslemischen Ursprünge des Gebietes: "Das
Land Palästina ist ein Islamischer Waqf (Heiliger Besitz), der den
kommenden Generationen der Moslems bis zum Ende der Zeiten als
Vermächtnis gegeben wurde. Es darf weder darauf verzichtet werden,
noch darf etwas davon abgetrennt werden." (Artikel 11)
„Palästina ist ein islamisches Land ... Deshalb ist die Befreiung
Palästinas für jeden Moslem die höchste persönliche Pflicht, wo
immer er sich befindet." (Artikel 13)
Der Aufruf zum Jihad: "Der Jihad ist die
persönliche Pflicht jedes Moslems, seit die Feinde Teile des
moslemischen Landes geraubt haben. Angesichts des Raubes durch die
Juden ist es unvermeidlich, dass ein Banner des Jihad gehisst.
wird." (Artikel 15)
Ablehnung von
Friedensinitiativen: "Friedensinitiativen und so
genannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen
dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen
sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in
den islamischen Ländern zu bestimmen ... Für das Palästina-Problem
gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind
reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung." (Artikel 13)
Missbilligung des israelisch-ägyptischen
Friedensvertrages: "Ägypten wurde durch das
verräterische Camp-David-Abkommen aus dem gemeinsamen Kampf (gegen
den Zionismus) herausgelöst. Die Zionisten versuchen, die anderen
arabischen Staaten in ähnliche Abkommen hineinzuziehen ... Vom
gemeinsamen Kampf gegen den Zionismus abzulassen ist Hochverrat;
verflucht ist, wer eine solche Tat begeht." (Artikel 32)
Antisemitische Hetze: "Das jüngste Gericht
wird nicht kommen, solange Moslems nicht die Juden bekämpfen und sie
töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen
verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: 'Oh Moslem, ein
Jude versteckt sich hinter mir, komm' und töte ihn.“ (Artikel 7)
“Die Feinde haben lange Zeit Ränke geschmiedet ... und riesigen,
bedeutungsvollen, materiellen Reichtum angesammelt. Mit ihrem
Reichtum haben sie weltweit die Kontrolle über die Medien
übernommen, ... mit ihrem Geld haben sie in verschiedenen Teilen der
Welt Revolutionen gesteuert ... Sie standen hinter der Französischen
Revolution, der Russischen Revolution und den meisten anderen
Revolutionen ... Mit ihrem Geld bildeten sie geheime Organisationen,
z. B. die Freimaurer, die Rotary Clubs und die Lions Clubs, welche
über die ganze Welt ausgebreitet sind, um Gesellschaftssysteme zu
zerstören und zionistische Interessen wahrzunehmen ... Sie standen
hinter dem I. Weltkrieg und bildeten den Völkerbund, mit welchem sie
die Welt regierten. Sie standen hinter dem II. Weltkrieg, durch den
sie riesige finanzielle Gewinne erzielten ... Sie sind die
Drahtzieher eines jeden irgendwo in der Welt geführten Krieges."
(Artikel 22)
"Die zionistischen Intrigen werden kein Ende nehmen. Über
Palästina hinaus werden sie sich vom Nil bis zum Euphrat ausbreiten.
wenn sie sich das Gebiet einverleibt haben, auf das sie ihre Hand
gelegt haben, freuen sie sich auf die nächste Expansion. Ihr
Programm ist in den "Protokollen der Weisen von Zion" niedergelegt."
(Artikel 2)
"Der Hamas betrachtet sich selber als Speerspitze und Vorhut des
gemeinsamen Kampfes gegen den Welt-Zionismus ... Islamische Gruppen
in der ganzen arabischen Welt sollten das gleiche tun, da sie für
ihre zukünftige Aufgabe, den Kampf gegen die kriegstreiberischen
Juden, bestens gerüstet sind." (Artikel 32)
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 (3) Khaled
Mashal: Unterschiede in seinen Ansprachen an den Westen und an die
arabische Welt
Seit den Ergebnissen der palästinensischen Wahlen im Januar 2006
haben die Führer der Hamas versucht, in sehr moderaten Begriffen und
Aussagen zur internationalen Gemeinschaft zu sprechen. Aber die
Botschaft auf Arabisch an die muslimische Gemeinschaft ist
unverändert radikal gegenüber Israel, dem Westen und den
palästinensischen Verpflichtungen. Als Beispiel haben wir einen
Vergleich von den Aussagen des politischen Führers der Hamas, Khaled
Mashal, im Interview mit dem Spiegel (Ausgabe 6/2006) und einer Rede
in der al-Marabat Moschee in Damaskus, live am 3. Februar 2006 vom
arabischen Sender Al-Jazeera übertragen, erstellt.
1.) Zusammenarbeit - Beziehungen mit dem Westen / mit der
arabisch – islamischen Welt Frage (Spiegel): Zu den
Tatsachen gehört, dass Palästina von Finanzhilfen aus Europa
abhängt.
Antwort Mashal (Spiegel): Wir werden uns der Wirklichkeit
stellen. Das palästinensische Volk hat uns gewählt und keinerlei
Bedingungen auferlegt. Warum macht das die internationale
Gemeinschaft?
Frage (Spiegel): Europa stellt nun Bedingungen an die Hamas.
Sie soll Israel und die Oslo-Verträge anerkennen. Wie halten Sie es
damit, wollen Sie wieder von vorn anfangen?
Antwort Mashal (Spiegel): Nein, sicherlich nicht. Aber das
palästinensische Volk kannte, als es uns gewählt hat, die Ziele und
Strategien der Hamas. Deshalb muss die internationale Gemeinschaft
mit uns verhandeln. Die Welt respektiert das Prinzip der Demokratie,
und folglich muss sie auch die Ergebnisse der Demokratie
respektieren. Außerdem gibt es überall unterschiedliche politische
Führungen mit unterschiedlichen Überzeugungen, dennoch werden ihnen
keine Bedingungen auferlegt, damit die internationale Gemeinschaft
mit ihnen kooperieren kann. Die vertraglichen Vereinbarungen werden
wir als vollendete Tatsachen betrachten. Wir werden mit
Realitätssinn handeln, allerdings auch die Rechte des
palästinensischen Volkes nicht preisgeben.
Aussagen Mashal (al-Marabat Moschee): „Ich sage
Amerika, Europa und dem Westen, es ist in Eurem Interesse, die
Verhältnisse und die Politik gegenüber der arabischen und
islamischen Nation zu ändern. Beziehungen mit den Siegern und nicht
mit den Besiegten zu haben. Israel wird besiegt und die Araber
werden siegen. Die Muslime werden siegen. Palästina wird siegen.
Ändert sofort Eure Politik!“
Frage (Spiegel): Warum wollen Sie […] einen islamischen Staat
in ganz Palästina errichten?
Antwort Mashal (Spiegel): […] Man muss wissen, dass die Völker
dieser Region arabisch-islamische Kultur und Geschichte besitzen, so
wie Europa seine Wurzeln im Christentum hat. Der Islam ist eine
tolerante Religion, die anderen Religionen Anerkennung bezeugt. Die
christlichen Heiligtümern Jerusalem, Nazareth, Bethlehem und vielen
anderen Orten Palästinas werden von Christen und Muslimen
respektiert.
Frage (Spiegel): Dazu (Holocaust Anm. NL Red.) gibt es
umfangreiche, internationale anerkannte Forschungen.
Antwort Mashal (Spiegel): […] Die arabisch-islamischen Länder tun
anderen Religionen kein Leid an.
Aussagen Mashal (al-Marabat Moschee): „Wir
sagen dem Westen, Ihr werdet eine Niederlage in Palästina erleiden
und diese Niederlage hat bereits begonnen. Israel wird besiegt
werden und jeder, der Israel unterstützt und unterstützt hat, wird
auch besiegt werden. Amerika wird im Irak besiegt werden. Das Volk
Mohammeds wird in Palästina, im Irak und auf dem gesamten arabischen
und moslemischen Boden siegen. Morgen wird unsere Nation der
Herrscher der Welt sein! Morgen werden wir die Welt
anführen!“
Frage (Spiegel): Die Gefahr ist groß, dass Sie die
Subventionen für den Kampf gegen Israel verwenden.
Antwort Mashal (Spiegel): Sicherlich nicht. Europa, die USA und
die internationalen Geldgeber sollen Maßnahmen vorschlagen, damit
der Einsatz der Gelder überprüft werden kann […] Wenn die
internationale Gemeinschaft ihre Hilfen einstellt, bestraft sie das
palästinensische Volk und nicht die Hamas. Der Westen mag sich
seiner Verantwortung entledigen, aber nicht die arabisch-islamischen
Länder.
Aussagen Mashal (al-Marabat Moschee): „Viele
der Staaten im Westen, die den Terrorismus bekämpfen wollen, gießen
täglich Öl ins Feuer. Sehen sie nicht, dass die Demokratie sich
gegen sie wendet? Sie verschwenden ihr Geld um die Hamas zu Fall zu
bringen und ihr eine Niederlage zu bereiten.“
Frage (Spiegel): Für diesen Fall hat sich Iran zum Beispiel
bereit erklärt einzuspringen. Kommt ihnen das Angebot gerade
recht? Antwort Mashal (Spiegel):
Nicht nur Iran, auch alle arabischen und islamischen Länder sind
dazu bereit. Daher sollen Europa und die USA die Hilfen nicht
einstellen, sie sollten die Verbindung zu Palästina nicht
kappen.
Aussagen Mashal (al-Marabat Moschee): „Ich
weiß, dass jeder arabische Führer innerlich hofft, dass der
palästinensische Widerstand siegt und, dass Palästina befreit
wird…deshalb strecken wir unsere Hände aus und öffnen unser Herz der
gesamten Nation gegenüber, sowohl auf der offiziellen wie auf der
gesellschaftlichen Ebene.“
2.) Demokratische Wahlen / demokratisches –
politisches System
Frage (Spiegel): Europa stellt nun Bedingungen an die Hamas.
Sie soll Israel und die Oslo-Verträge anerkennen. Wie halten Sie es
damit, wollen Sie wieder von vorn anfangen?
Antwort Mashal (Spiegel): Nein, sicherlich nicht. Aber das
palästinensische Volk kannte, als es uns gewählt hat, die Ziele und
Strategien der Hamas. Deshalb muss die internationale Gemeinschaft
mit uns verhandeln. Die Welt respektiert das Prinzip der Demokratie,
und folglich muss sie auch die Ergebnisse der Demokratie
respektieren. Außerdem gibt es überall unterschiedliche politische
Führungen mit unterschiedlichen Überzeugungen, dennoch werden ihnen
keine Bedingungen auferlegt, damit die internationale Gemeinschaft
mit ihnen kooperieren kann. Die vertraglichen Vereinbarungen werden
wir als vollendete Tatsachen betrachten. Wir werden mit
Realitätssinn handeln, allerdings auch die Rechte des
palästinensischen Volkes nicht preisgeben.
Frage (Spiegel): […] Die Hamas will regieren. Verwandelt sich
Ihre Organisation in eine Regierungspartei oder geht der Kampf, den
viele im Westen als Terrorismus bezeichnen, weiter?
Antwort Mashal (Spiegel): Die Hamas wird Regierungsaufgaben
übernehmen und mit dem Parlament arbeiten, wir werden Reformen für
unser Volk einführen, die Korruption bekämpfen und politische
Strukturen auf demokratischer Grundlage aufbauen. Zugleich wird der
Widerstand gegen die Besatzung fortgeführt, bis sie von unserem
Boden verschwindet.
Aussagen Mashal (al-Marabat Moschee): „Sehen
sie nicht, dass die Demokratie sich gegen sie wendet? Sie
verschwenden ihr Geld um die Hamas zu Fall zu bringen und ihr eine
Niederlage zuzufügen.“
„Wir in der Hamas haben einen Plan, die politische
Kampagne zu führen, wie wir die militärische geführt haben, aber in
einer anderen Sprache und mit anderen Mitteln. Die Anerkennung
Israels ist nicht ein Teil davon. Der Verzicht auf Rechte, der
Verzicht auf Widerstand oder auf Waffen des Widerstandes gehören
auch nicht zu diesen Mitteln. […]“
„[die deutsche Kanzlerin Anm. d. NL-Red.] Merkel hat
angemerkt, dass Demokratie nicht ausreichend ist. Wie wird der
Erfolg der Hamas in den Wahlen legitim? Als wir sagten, dass der
Widerstand legitim ist, habt Ihr es Terror genannt. Jetzt, wo wir
sagen, dass wir die Legitimation von der Demokratie erhalten haben,
verneint Ihr das.“
3.) Anerkennung Israels / politische Verhandlungen –
Waffenstillstand / finaler Status Frage (Spiegel):
Akzeptieren Sie das Oslo-Abkommen von 1993, das die Anerkennung
Israels einschließt?
Antwort Mashal (Spiegel): Davon habe ich nichts gesagt, denn
diese Vereinbarung dient nicht der Verwirklichung palästinensischer
Rechte. Die Verträge sind gescheitert, wie wir es vorhergesagt
haben. Aber dennoch gehen wir damit als Tatsache um.
Aussagen Mashal (al-Marabat Moschee): „Wir
fürchten uns nicht vor ihren Drohungen. Sie verlangen, dass wir
Israel anerkennen. Wirklich? Man verlangt nicht vom Mörder, dass er
das Recht des Opfers anerkennt, aber man verlangt vom Opfer, dass es
den Mörder anerkennt… Wir werden durch die arabischen Staaten reisen
und werden uns mit den arabischen und muslimischen Führern
treffen.“
Frage (Spiegel): Soll das heißen, die Hamas nimmt Anschläge
und Gewalt wieder auf?
Antwort Mashal (Spiegel): Wir fordern, dass Israel die
palästinensischen Rechte respektiert, bereit zum Abzug ist und seine
Aggressionen einstellt. Dann sind wir bereit zum Gespräch über einen
Waffenstillstand von längerer Dauer.
Frage (Spiegel): Wohin soll sich Israel
zurückziehen?
Antwort Mashal (Spiegel): Wie Sie sicher wissen, hat Scheich
Achmed Jassin, unser geistiger Führer, bevor er im März getötet
wurde, seine Bereitschaft zu einer langanhaltenden Waffenruhe
erklärt, falls sich Israel aus dem Westjordanland und dem
Gazastreifen in die Grenzen von 1967 zurückziehen sollte.
Saudi-Arabien hatte diesen Vorschlag auf dem arabischen Gipfel in
Beirut 2002 gemacht. Israel hat ihn auch da ignoriert, ebenso wie
die amerikanische Regierung und die internationale Gemeinschaft.
Frage (Spiegel): Warum wollen Sie […] einen islamischen Staat
in ganz Palästina errichten?
Antwort Mashal (Spiegel): Wir wollen einen unabhängigen Staat in
einem von Besatzung befreiten Land, wir wollen volle Souveränität.
Wie dieser Staat aussehen soll, überlassen wir dem palästinensischen
Volk. […]
Aussagen Mashal (al-Marabat Moschee): „Mohammed
– der von uns geliebte – hat verkündet, dass Allah uns den Sieg auf
dem Boden Palästinas, gegen die Juden und gegen die angreifenden
Zionisten versprochen hat. Diese Verkündigung ist die Wahrheit und
wir sehen wie sie sich verwirklicht.“
„Bevor Israel stirbt, muss es erniedrigt werden. Bevor
sie sterben werden, werden sie jeden Tag Erniedrigung und Verachtung
sehen. Sharon, auf den sie sich verlassen haben, ist weg und heute
haben sie besiegte Anführer.“
4.) Gewaltanwendung Frage (Spiegel): Die
Hamas will also regieren, dabei aber Selbstmordattentate ausüben und
die Kassim-Brigaden Raketen abfeuern lassen, als wäre nichts
geschehen?
Antwort Mashal (Spiegel): Widerstand hat viele Formen und Mittel.
Wenn Israel seine Aggressionen gegen palästinensische Zivilisten
einstellt, dann werden auch wir israelische Zivilisten nicht mehr
ins Visier nehmen. Sobald israelische „Apache“ – Hubschrauber nicht
mehr auf Menschen, Autos und Wohnungen zielen, werden auch wir
unseren Raketenbeschuss einstellen. Es handelt sich hier nicht um
zwei Staaten, die miteinander Krieg führen. Wir haben keinen Staat,
und unsere Waffen, verglichen mit den israelischen, sind
schwach.
Frage (Spiegel): Deshalb kann Hamas auch nicht militärisch
gewinnen.
Antwort Mashal (Spiegel): Gerade haben wir den Kampf um Gaza
gewonnen.
Aussagen Mashal (al-Marabat Moschee): „Heute
haben wir in diesem Krieg einen neuen Gleichstand erzwungen. In
diesem Vergleich haben wir die stärkeren Mittel und daher werden wir
sie besiegen. Wir werden ihnen eine psychologische Niederlage und
eine Sicherheits-Niederlage bereiten, bevor wir sie militärisch im
Felde besiegen werden. Gaza ist der erste Sieg, die Wahlen sind die
zweite Station und so wird es weiter gehen.“
5.) Massenvernichtungswaffen Frage
(Spiegel): Wie nahe sind Sie dem iranischen Regime? Teilen Sie
die Ansicht des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, dass der
Holocaust eine Erfindung sei und sein Land das Recht auf die
Atombombe besitze?
Antwort Mashal (Spiegel): Iran erklärt, dass es Nuklearenergie
gewinnen will, und damit würde es keine Verpflichtung verletzen.
Aber die internationale Gemeinschaft unterstellt Iran andere
Absichten, sie geht mit zweierlei Maß vor, insbesondere Amerika. Sie
sollte von Israel verlangen, auf sein Nuklearprogramm zu verzichten
[…].
Aussagen Mashal (al-Marabat Moschee): „Die
Israelis haben gedacht, dass sie mit Hilfe der nuklearen Waffen die
Region beherrschen werden. Dann hat Pakistan die nukleare Waffe
entwickelt, und heute haben der Iran und einige arabische Staaten
chemische Waffen. Israel hat bemerkt, dass seine Überlegenheit in
der Region zu einem Ende gekommen ist.“
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 (4) Kurze
Mediennachrichten über die HAMAS seit Januar 2006
Hamas will Terrororganisationen zu einer
palästinensischen Armee vereinigen Die verschiedenen
Sprecher der Hamas haben aufs Neue bekräftigt, dass eine
Regierungsbeteiligung der Hamas nach den palästinensischen Wahlen
nicht dazu verpflichte, Israel anzuerkennen oder Vereinbarungen mit
Israel einzugehen und dass die Bewegung nicht beabsichtige, ihre
Waffen niederzulegen. Das sagte Mahmoud Alzahar, hochrangiges
Mitglied der Bewegung, am Sonntag. Als Teil der zukünftigen
palästinensischen Regierung werde die Hamas eine Vereinigung der
bewaffneten Organisationen zu einer einzigen palästinensischen Armee
anstreben. Man halte es für möglich, dass eine solche Armee gegen
Israel kämpfen könnte. (New York Times, 14.1.)
Gericht fordert von Hamas 90 Mio. Shekel Entschädigung
für Terroropfer Vor fast vier Jahren drang ein
Terrorist in das Haus der Familie Gabish in Alon-Mora ein und
ermordete kaltblütig vier Familienmitglieder. Nun fordert das Urteil
eines israelischen Gerichts die Hamas auf, Entschädigungen in Höhe
von 90 Millionen Shekel zu zahlen. Naama Gabish verlor in jener
Nacht ihren Ehemann Avraham, den Vater der kleinen Darya. Asaf, Lea,
Tsofia, Avigdor, Yeshuron und Menashe, die Geschwister von Avraham,
verloren in der gleichen Nacht ihre Eltern David und Rachel, sowie
ihren Großvater Yitzhak Kanar. Am Samstag, fast vier Jahre danach,
hatten die neun Familienmitglieder mit ihrer Entschädigungsklage
Erfolg. Sie klagten gegen die Terrororganisation Hamas, die sich für
die Ermordung der Vier verantwortlich zeigte. Das Bezirksgericht in
Jerusalem verurteilte die Organisation zu Entschädigungszahlungen in
Höhe von jeweils 10 Millionen Shekel. „Unser Verlust ist nicht mit
Geld wettzumachen“, sagte Naama. (Maariv, 22.1.)
Hamas-Terrorist und Drahtzieher der Ermordung von Sasson
Nuriel verhaftet Bei einem gemeinsamen Einsatz der
israelischen Armee, der Sicherheitsbehörde „Shabak“ und der
Grenzpolizei ist in der Nacht zum Dienstag (24.1.) ein Terrorist der
Hamas in Ramallah verhaftet worden. Abdullah Arar (30) hatte die
Entführung des israelischen Geschäftsmannes Sasson Nuriel aus
Jerusalem am 21.9.05 geplant und war an seiner Ermordung direkt
beteiligt. Die Leiche des Mannes wurde wenige Tage später auf einer
Mülldeponie westlich von Ramallah gefunden. Verhöre weiterer
Mitglieder der Hamas-Terrorzelle zeigten, dass die Tat von
Mitgliedern der Terrororganisation im Gazastreifen gesteuert wurde.
(Jerusalem, 24.1.)
Die Hamas überlegt, das Ayatollah-Regime in die
Autonomiebehörde zu importieren Im Rahmen ihrer
Bemühungen um eine Regierungsbildung und die Bildung einer
einheitlichen Position in der Palästinensischen Autonomiebehörde
studieren Mitglieder der Hamas seit einigen Tagen das Modell des
iranischen Regimes. Ziel ist, eine palästinensische Formel für einen
Weg zu finden, auf dem unter radikal-religiöser Aufsicht und mit
Hilfe einer angeblich professionell arbeitenden Behörde ein Staat
gemacht werden kann. Trotz dieser Entwicklung geht man in Israel
davon aus, dass die Hamas versuchen wird, in den kommenden Wochen
kein Aufsehen zu erregen und viel in den Versuch investieren wird,
die Befürchtungen im Westen vor einer Eskalation der Sicherheitslage
klein zu halten. Die Sicherheitsbehörden gehen mittlerweile davon
aus, dass der Vorsitzende der Autonomiebehörde, Abu Mazen, endgültig
entschieden hat, sein Amt nicht niederzulegen. Der
Palästinenser-Chef schickte in den letzten Tagen beruhigende
Botschaften an seine israelischen Gesprächspartner. In Jerusalem
geht man davon aus, dass in der Palästinensischen Autonomiebehörde
eine Interimsregierung aufgestellt wird. Es ist wahrscheinlich, dass
eine solche Regierung mehrere Monate im Amt sein wird, bis sich die
neue Position der Hamas gefestigt hat. Die belgische Regierung
fror am Dienstag zwei Projekte in der Palästinensischen
Autonomiebehörde in Höhe von fünf Millionen Dollar ein, bis sich
zeigt, ob die Hamas den Staat Israel anerkennt und die Waffen
niederlegt. (Maariv, 1.2.)
Hamas-Kandidat Muhammad Abu Tir färbt seinen Bart „gegen
Schuppen“ Der orangefarbene Bart des Hamas-Kandidaten
Muhammad Abu Tir, der auf dem zweiten Platz der Hamas-Liste steht,
ist mit orangefarbener Henna-Farbe gefärbt. Mit Henna werden Bräute
bei ihrer Hochzeit geschmückt. In einem Interview mit Channel 10
erklärte Abu Tir vor Kurzem, dass er entschieden habe, seinen
ursprünglich schwarzen Bart mit Henna zu färben, da der Prophet
Mohammed dies selbst so getan habe und weil dies „gegen
Kopfschmerzen und Schuppen“ helfe. Der Islam verbietet zwar, das
Haar schwarz zu färben, jedoch nicht das Färben mit anderen Farben.
Auf Archivbildern ist Abu Tir deutlich mit schwarzem Bart zu sehen.
Abu Tir, der in dem Dorf Um Tuba südlich von Jerusalem wohnt, hatte
sich vor einiger Zeit dazu entschlossen, seinen Bart zu färben, der
nun als sein „Markenzeichen“ gilt. Gemäß den Bewohnern Südjerusalems
hilft ihm der farbige Bart, bei seinen Wahlkampfveranstaltungen. Er
wolle damit als Vertreter für „Änderung und Reformen“ der Hamas
aufzufallen, hieß es. (Haaretz, 26.1.)
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 (5) Wer bist du,
Ismail Haniyah?
Er ist das Sprachrohr der Hamas-Propaganda, steht an jedem
Mikrofon, überlebte einen Tötungsversuch, hetzt zum Terror auf und
wurde von Gefolgsleuten Arafats verhaftet. Aber manch einer
behauptet auch, dass er der gemäßigte Faktor der Hamas sei. Hier ist
er, Dr. Ismail Haniyah, der Mann an der Spitze des
Hamas-Erfolgs. Gewöhnen Sie sich an diesen Namen: Dr. Ismail
Haniyah. Er ist der Mann, der die Hamas zum Sieg geführt hat, die
Nummer eins auf der Kandidatenliste der Hamas für das
palästinensische Parlament. Haniyah, Mitglied des Politbüros der
Hamas, war im Laufe der Wahlen das Gesicht der Bewegung. Er ist es,
der für die Hamas in Radio- und Fernsehsendungen aufgetreten ist,
Interviews gab, erklärte, begründete und – siegte.
Ministerpräsident? Es ist noch nicht sicher, doch eins weiß man,
dass der Vorsitzende der Autonomiebehörde, Abu Mazen, bereits
mitteilte, dass er die Hamas auffordern wird, die Regierung zu
stellen. Der Name Haniyahs tauchte bereits 1992 auf. Damals wurde
er in den Libanon abgeschoben. Danach gelang es ihm, nach Gaza
zurückzukehren und seinen Status als hochrangiges Hamas-Mitglied im
Gazastreifen zu festigen. Im Dezember 2001 wurde er zusammen mit
einigen anderen Hamas-Mitgliedern von palästinensischen
Sicherheitskräften verhaftet. Damit versuchte Arafat zu beweisen,
dass er gegen die Terrorgruppe vorgehe. Israel und die USA erklärten
das Vorgehen damals als „Witz“, und kurze Zeit später wurden Haniyah
und seine Freunde tatsächlich freigelassen. Der neue Boss? Die
israelischen Sicherheitsbehörden erklärten Ismail Haniyah bereits im
August 2003 für „vogelfrei“, nachdem bei dem mörderischen Anschlag
auf die Buslinie Nr. 2 in Jerusalem 22 Israelis getötet wurden.
Unter den Opfern waren zahlreiche Kinder. Etwa zwei Monate später
bombardierte die israelische Luftwaffe das Haus in Gaza, in dem sich
Haniyah, Scheich Yassin und Muhamad Daf getroffen hatten, doch die
Operation schlug fehl, und die drei konnten unversehrt
entkommen. Trotz seiner Beteiligung an dem Anschlag auf die
Buslinie Nr. 2 und an anderen Anschlägen, ist Haniyah nicht wegen
seiner Taten bekannt, sondern durch seine scharfen Aussagen zu den
Anschlägen und wegen der Verurteilung Israels. So zum Beispiel im
Mai 2003. Direkt nach dem Anschlag auf die Strandpromenade in Tel
Aviv sagte er: „Um interne Kämpfe zu vermeiden, muss die
Palästinensische Autonomiebehörde die Intifada fortsetzen und die
nationale Einheit schützen. Wir in der Hamas werden den nationalen
Dialog führen und auch den Kampf gegen die Besatzung
fortführen.“ Vor einem halben Jahr, als die Hamas bei den
palästinensischen Kommunalwahlen gewann, war es wiederum Haniyah,
der sich vor die internationale Presse stellte und die Position der
Hamas erklärte: „Der Sieg ist die beste Volksentscheidung. Die
meisten Palästinenser unterstützen den Jihad (heiligen
Krieg).“ Gemäßigter Faktor? Auch als er vorgestern das
Wahlbüro in Gaza betrat, machte Haniyah von seiner Redefreiheit
Gebrauch und erklärte: „Die Bewegung wird die Waffen, nachdem sie
ins Parlament eingezogen ist, nicht niederlegen. Die Europäer und
Amerikaner sagen der Hamas, sie müsse sich zwischen der Waffe und
dem Parlament entscheiden. Wir sagen, dass es keinen Widerspruch
zwischen dem einen und dem anderen gibt.“ Trotz allem bezeichnen
manche Palästinenser Haniyah eher als den gemäßigten Faktor in der
Bewegung. Vor zwei Jahren wurde sogar berichtet, dass er vor anderen
hochrangigen Mitgliedern der Bewegung eine kompromissbereitere Linie
zur Disposition stellte, was bei der Hamas-Führung in Damaskus für
Verärgerung sorgte, und Haniyah verstummte. Ein weitere
Bestätigung dessen könnten manche in seiner Aussage vor einer Woche
sehen: „Die Hamas-Bewegung ist den Juden nicht feindlich gesinnt,
weil sie Juden sind. Sie ist ihnen feindlich gesinnt, weil sie unser
Land besetzt und unser Volk vertrieben haben. Wir haben nicht
gesagt, dass wir die Juden ins Meer werfen oder sie den Haien
vorwerfen wollen. Wir haben gesagt, dass es Boden gibt, der
besetztes Palästina heißt. Er wurde uns geraubt und muss dem
palästinensischen Volk zurückgegeben werden.“ (Ynet,
27.1.)
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 (6) Keine
Gefälligkeiten. Kommentar von Yoel Marcus, Haaretz,
31.1.06
Yaakov Herzog, ein israelischer Diplomat und Intellektueller, der
auch Golda Meirs engster Berater war, wurde einmal von BBC
eingeladen, an einem Symposium teilzunehmen. Das Thema lautete: Wie
lange wird Israel überleben? Herzog lehnte die Einladung ab. In
seinem höflichen, nichtsdestotrotz sarkastischen Antwortbrief
schrieb er, er würde stattdessen hocherfreut sein, an einem
Symposium zum Thema „Wie lange wird das britische Empire überleben?“
teilzunehmen. Diese Anekdote, die über die Jahre hinweg immer wieder
erzählt wurde, hat seit dem Sieg der Hamas bei den Wahlen der
palästinensischen Autonomiebehörde (PA) plötzlich neu an Bedeutung
gewonnen. Dieser Sieg ist nicht das, was die Amerikaner und
Europäer im Kopf hatten, als sie von der PA Demokratie verlangten.
Hamas ist eine fanatische und mörderische islamische Organisation,
deren Charta (von 1988) im Jahr 1998 -erst nach den
Oslo-Vereinbarungen und nachdem Arafat in die PA kam- angenommen
wurde und ausdrücklich zur Zerstörung Israels aufruft. Sie weigert
sich nicht nur, mit Israel zu jeder Zeit und unter allen Umständen
zu verhandeln, sondern sie weigert sich auch, Israels Existenz
anzuerkennen. Hamas’ überraschender Wahlsieg ist ein Schlag ins
Gesicht all derjenigen, die auf ein Friedensabkommen gehofft hatten.
Nun sagen Präsident Busch und die Staatsoberhäupter Europas, Hamas
müsse Israels Existenzrecht anerkennen, wenn sie Teil der
palästinensischen Regierung sein wolle. Allein die Tatsache, dass
die ganze Welt auf die Knie fällt und bei einer Organisation, deren
Satzung der Koran ist und deren Ziele durch die Ermordung von Juden
erreicht werden, darum bettelt, Israels Existenzrecht anzuerkennen,
ist beleidigend. Israel ist der einzige Staat der Welt, der seit
58 Jahren auf der Landkarte ist, jedoch noch keine festen Grenzen
hat. Die Gründung Israels wurde im Mai 1948 auf Grund des
UN-Teilungsplans erklärt. – Ein Vorschlag, den die Araber ablehnten.
Und bis heute leben sie mit den miserablen Folgen ihrer damaligen
Entscheidung. Innerhalb eines Tages, nachdem Israels
Unabhängigkeitserklärung ausgesprochen worden war, wurde es von den
beiden globalen Supermächten anerkannt. Ein Jahr später wurde es als
51. von 190 Ländern als Mitglied der Vereinten Nationen akzeptiert.
Israel unterhält mit 170 dieser Mitgliedsländer diplomatische
Beziehungen. Nichtsdestotrotz ist Israel die einzige Demokratie
der Welt, die seit dem Tag ihrer Geburt darum kämpfen muss, ihre
nationale Sicherheit aufrecht zu erhalten und ein für alle mal
anerkannt zu werden. Es ist frustrierend und ärgerlich, wenn
fanatische, rückständige Länder erklären, dass Israel –eine der
stabilsten, fortschrittlichsten Demokratien der Welt- kein Recht
habe zu existieren. Es war nicht der iranische Präsident, der auf
die Idee kam, die Juden aus Israel in ihre europäischen
Ursprungsländer zurückzuschiffen. Ahmed Shukeiry, einst Vorsitzender
der palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), kam ihm vor dem
Sechstagekrieg in einer Reihe von fanatischen Interviews bei Radio
Kairo zuvor. Israel braucht keine Erlaubnis zu existieren. Und
ganz sicher braucht es diese Erlaubnis nicht von fanatischen,
fundamentalistischen Gesellschaften, die hier in der Gegend leben.
Israel wird als eines der stärksten, stabilsten und technologisch
fortschrittlichsten Länder der Welt betrachtet, nicht zuletzt auf
Grund seiner Position auf der Liste der nuklearen Mächte. Wer denkt
hier also, er könne uns vernichten? Hamas? Hisbollah? Islamischer
Jihad? Warum muss sich Israel überhaupt in die Situation begeben,
bei den Arabern um Anerkennung zu flehen? Viele ziehen ihren Hut
vor dieser Nation, die Jahrzehnte damit verbracht hat, Terror und
Krieg entgegenzutreten und es trotz allem geschafft hat,
unglaubliche Erfolge in allen Bereichen zu verzeichnen. Wenn Partner
gefunden werden, weiß Israel, wie es den „Frieden der Tapferen“ mit
seinen größten Feinden schließen kann, selbst wenn es nachgeben und
enorme Zugeständnisse machen muss. Israelis haben angesichts von
Selbstmordanschlägen und anderen Terrorakten islamischer Fanatiker
auf bewundernswerte und tapfere Weise standgehalten. Nach jedem
Anschlag hatten sie die psychische Kraft, wieder zum Alltag
zurückzukehren. Der Sieg der Hamas ist zuallererst das Problem
der Palästinenser. Genau jetzt, da in Israel ein politisches System
Gestalt annimmt, das genug Macht von den Wählern erhält, um ein
Abkommen zu erreichen, wäre es von den Palästinensern dumm, ihre
Chancen auf Grund des Aufstiegs einer fanatischen Partei, die nicht
bereit ist, Israels Existenzrecht anzuerkennen, geschweige denn, mit
Israel zu reden, erneut zu vertun. Beeinflusst von
Fundamentalismus in der einen oder anderen Gestalt, haben die
Palästinenser viele Jahrzehnte lang für ihre Sturheit, ihre
extremistische Politik und ihre Fehler bezahlt. Wir werden weiter
leben und weiter gedeihen selbst ohne Anerkennung der Hamas. Wir
brauchen keine Gefälligkeiten. (Haaretz, 31.1.)
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 (7) Zitate
führender HAMAS-Vertreter zum Parteiprogramm der Hamas,
14.-25.1.06
Über die Weigerung der Hamas, die Waffen
niederzulegen:
„Wir werden uns mit unserer Waffe in der Hand am Gesetzgebenden
Rat beteiligen“, Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (Associated Press,
18.1.06)
„Wir beteiligen uns nicht an den Wahlen wegen des Geldes oder
angesehenen Positionen, sondern um das Gewehr in der einen Hand und
das Wahlversprechen für Reformen und Veränderung in der anderen Hand
zu tragen“, - Hamas-Kandidat Ahmed Bahr (The Jerusalem Post,
17.1.06)
„Man hat versucht, Druck auf die Hamas auszuüben, damit sie ihren
Widerstand und ihre Waffen aufgibt. Aber alle Versuche sind
fehlgeschlagen, Druck und Anschwärzung hatten keinen Erfolg. Wir
sagen, dass Hamas seine gleich bleibenden Prinzipien nicht ändern
wird“, - Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah
(Reuters, 20.1.06)
„Die Werte und die Strategie der Hamas ändern sich nicht aufgrund
der Umstände. Hamas wird dem Jihad, dem Widerstand, den Gewehren,
Palästina und Jerusalem verpflichtet bleiben. Hamas wird in den
Palästinensischen Gesetzgebenden Rat auf der Grundlage des
Widerstandes einziehen“, - Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz
Ismail Haniyah (Reuters, 25.1.06)
„Die Europäer und die Amerikaner sagen, dass sich Hamas entweder
für die Waffen oder für das Parlament entscheiden muss. Wir sagen,
dass wir beides wollen, Waffen und Parlament, und es gibt keinen
Widerspruch zwischen beidem“, - Hamas-Kandidat auf dem ersten
Listenplatz Ismail Haniyah (Reuters, 25.1.06)
Zum Widerstand gegen den Friedensprozess und die
Ablehnung der bisherigen Friedensabkommen:
Hamas „wird keinen Zentimeter des Besitzrechtes Israels an diesem
heiligen Land anerkennen. Wir betrachten Israel nicht als Partner,
weder jetzt noch in Zukunft“, Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar
(Associated Press, 18.1.06)
„Ein Dialog mit Israel steht nicht auf der Hamas-Agenda. Hamas
anerkennt nicht das zionistische Gebilde und betrachtet Widerstand
als den einzigen Weg, gegen den Besatzer zu kämpfen“, Hamas-Kandidat
auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Al-Jazeera, 18.1.06)
„Das palästinensische Volk steht genauso wie wir zu dem
gefährlichen Thema der Roadmap (internationaler Friedensplan), die
damit beginnt, die das palästinensische Volk auseinander zu reißen.
Unser Einzug in den PLC (palästinensischen Gesetzgebenden Rat) wird
diesem Plan ein Ende bereiten und einen neuen Plan errichten, ein
Befreiungsplan oder einen, der die Roadmap ersetzt“, -
Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (BBC, 15.1.06)
„Hamas nimmt an den Wahlen nicht auf der Grundlage der
Oslo-Abkommen teil, sondern auf der Grundlage ihres politischen
Programms, das diese Abkommen ablehnt“, - Hamas-Sprecher im
Gazastreifen Sami Abu Zuhri (The Jerusalem Post, 17.1.06)
Nach der Stimmabgabe im Gazastreifen am Mittwochmorgen sagte
Hamas-Führer Mahmoud al-Zahar, die Organisation werde „nicht ein
einziges Wort seiner Prinzipien ändern“ und rief zur Zerstörung
Israels auf. (Reuters, 25.1.06)
Über die Verpflichtung der Hamas zur Gewalt:
„Hamas will an der Gesetzgebung teilhaben, um den Widerstand
gegen die Besatzung zu schützen. Das ist unsere strategische Wahl.
Unsere politische Aufgabe ist die Stärkung des Widerstands“, -
Hamas-Kandidat Mouna Mansour (The New York Times, 23.1.06)
„Wir haben unser Gelöbnis zur Wahrung Jerusalems nicht mit Tinte
geschrieben, sondern mit dem Blut unserer Märtyrer“, -
Hamas-Sprecher Adnan Asfour (Hamas Website, 23.1.06)
„Wir sind hier, weil wir Partner des Widerstands und des Blutes
sind, und wir müssen Partner im Entscheidungsprozess sein, und weil
Hamas alle unterstützen wird, die an Palästina und an das
palästinensische Volk glauben“, - Hamas-Kandidat Yusif al-Sharafi
(Palestinian Information Center, 14.1.06)
„Alle Optionen sind offen“, wie immer die Ergebnisse ausfallen,
„Hamas bleibt dem (gewaltsamen) Widerstand verpflichtet“, -
Hamas-Sprecher im Gazastreifen Sami Abu Zuhri (The Associated Press,
23.1.06)
„Hamas wird sich nicht in eine politische Partei verwandeln. Die
Hamas spielt auf allen Feldern. Sie spielt auf dem Feld des
(gewaltsamen) Widerstands“, Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (Reuters,
25.1.06)
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 (8) Liste der
Terroranschläge der HAMAS
Sept 21, 2005 - Sasson Nuriel, 55, of Jerusalem
was kidnapped and slain by Palestinian terrorists. His body was
found on Sept 26 in a garbage dump in the industrial zone of
Bitunya, west of Ramallah. Hamas claimed responsibility for the
attack. July 14, 2005 - Dana Galkowicz, 22, of
Kibbutz Bror Hayil, was killed by a Kassam rocket fired at Netiv
Ha'asara north of the Gaza Strip. Hamas, Islamic Jihad, and Fatah
all claimed responsibility for the attack. Jan 18,
2005 - Oded Sharon, 36, from Gan Yavne, an ISA officer, was
killed, an IDF officer seriously wounded, and four IDF soldiers and
three members of the ISA were lightly wounded in a suicide bombing
attack at the Gush Katif junction in the central Gaza Strip. While
search procedures were being implemented at a post at the junction,
the suicide bomber with explosives strapped to his body detonated
himself. Hamas claimed responsibility for the attack. Jan
13, 2005 - On Thursday night, shortly before the closing of
the Karni Crossing, terrorists activated an explosive device on the
Palestinian side, blowing a hole in the door through which
Palestinian terrorists infiltrated the Israeli side of the crossing
and opened fire at Israeli civilians. As a result of the explosion
and exchanges of fire, six Israeli civilians and three Palestinian
terrorists were killed, and five Israeli civilians were wounded.
Hamas and the Fatah al-Aqsa Martyrs' Brigades claimed joint
responsiblity for the attack. The victims: Dror Gizri, 30, of
Sderot; Ibrahim Kahili, 46, of Umm al-Ghanem; Munam Abu Sabia, 33,
of Daburiyeh; Ivan Shmilov, 53, of Sderot; Herzl Shlomo, 51, of
Sderot; and Ofer Tiri, 23, of Ashkelon. Jan 2,
2005 - Nissim Arbiv, 25, of Nissanit in the Gaza Strip was
mortally wounded in a mortar shell attack while working in the Erez
Industrial Zone. He died of his wounds on January 11. Two others
were wounded in the attack, for which Hamas claimed
responsibility. Dec 12, 2004 - Five IDF soldiers
were killed and five wounded when a tunnel filled with 1.5 tons of
explosives were detonated under an IDF post at the Rafah crossing,
followed by the infiltration of the post by two terrorists who
opened fire and activated another explosive device. Hamas and the
Fatah Hawks claimed responsibility for the attack. The soldiers
killed: Sgt. Araf Azbarga, 19, of Kseifeh; Sgt. Sa'id Jahaja, 19, of
Arara; Sgt. Hussein Abu Leil, 23, of Ein Mahal; Corp. Adham Shehada,
19, of Turan; and Sgt. Tarek al-Ziadne, 20, of Rahat. Dec
7, 2004 - St.-Sgt. Nadav Kudinski, 20, of Kiryat Gat of the
Oketz canine unit was killed by a bomb, along with his dog, when a
booby-trapped chicken coup exploded northwest of the Karni Corssing
in the Gaza Strip. Four soldiers were wounded in the exchange of
fire while evacuating him. Hamas claimed responsibility for the
attack. Oct 28, 2004 - Sgt. Michael Chizhik, 21,
of Tiberias was killed and six other soldiers wounded in a mortar
shell attack on an IDF outpost at Morag in the southern Gaza Strip.
Hamas claimed responsibility for the attack. Oct 21,
2004 - Sgt.-Maj. Moshe Almaliach, 35, of Dimona, a career
NCO in the IDF engineering corps, was killed by a bomb explosion
while conducting construction work on the Philadelphi road in the
Gaza Strip. Hamas claimed responsibility for the
attack. Oct 6, 2004 - Pratheep Nanongkham, 24, a
greenhouse worker from Maha Sarakham province in Thailand, was
killed when armed terrorists infiltrated the hothouse area of Kfar
Darom in the central Gaza Strip. Hamas claimed responsibility for
the attack. Sept 29, 2004 - Yuval Abebeh, 4, and
Dorit (Masarat) Benisian, 2, both of Sderot, were killed by a Kassam
rocket fired from Gaza while playing in the street. Some 20 people
were wounded. Hamas claimed responsibility for the
attack. Sept 30, 2004 - St.-Sgt. Gilad Fisher,
22, of Mitzpeh Hoshaya, was killed before dawn when Hamas
terrorists, under cover of heavy fog, attacked an IDF lookout post
east of Beit Hanoun in the Gaza Strip. Two other soldiers were
wounded. The terrorists were killed. Sept 30,
2004 - Shlomit Batito, 36, of Nissanit, was shot and killed
by Hamas terrorists while jogging on the road. Sgt. Victor Ariel,
20, of Kadima, a medic, was killed by a grenade thrown by one of the
terrorists as he ran to aid Batito. The terrorists were killed by
soldiers. Aug 31, 2004 - Sixteen people were
killed and 100 wounded in two suicide bombings within minutes of
each other on two Beersheba city buses, on route nos. 6 and 12. The
buses were traveling along Beersheba's main street, Rager Blvd, near
the city hall. Hamas in Hebron claimed responsibility for the
attack. The victims, all residents of Beersheba: Shoshana Amos, 64;
Aviel Atash, 3; Vitaly Brodsky, 52; Tamara Dibrashvilli, 70; Raisa
Forer, 55; Larisa Gomanenko, 48; Denise Hadad, 50; Tatiana
Kortchenko, 49; Rosita Lehman, 45; Karine Malka, 23; Nargiz
Ostrovsky, 54; Maria Sokolov, 57; Roman Sokolovsky, 53; Tiroayent
Takala, 33; Eliyahu Uzan, 58; Emmanuel Yosef (Yosefov),
28. June 21, 2004 - A foreign worker, Weerachai
Wongput, 37, from the Nong Han District of the northeastern province
of Udon Thani in Thailand, died after being hit by shrapnel from a
mortar fired into greenhouses in Kfar Darom in the Gaza Strip. The
mortar was fired by Palestinians trying to divert attention from an
attempt to infiltrate the settlement. Hamas claimed responsibility
for the attack. June 27, 2004 - St.-Sgt. Roi
Nissim, 20, of Rishon Lezion, was killed and five other soldiers
were wounded when their outpost in the Gaza Strip was blown up by
Hamas terrorists who tunneled under the position and detonated a
massive explosive charge. June 28, 2004 -
Mordechai Yosepov, 49, and Afik Zahavi, four, were killed when a
Kassam rocket fired by Hamas terrorists in the Gaza Strip struck
near a nursery school in the northern Negev town of
Sderot. May 11, 2004 - Six IDF soldiers were
killed during an IDF operation to target Qassam workshops in Gaza
City, when an Armored Personnel Carrier was struck by an explosive
device planted by Palestinian terrorists. Hamas and the Islamic
Jihad claimed responsibility for the attack. The soldiers killed:
Sgt. Adaron Amar, 20, of Eilat; Sgt. Aviad Deri, 21, of Maale
Adumim; Staff-Sgt. Ofer Jerbi, 21, of Moshav Ben-Zakai; Staff-Sgt.
Ya'akov (Zelco) Marviza, 25, of Kibbutz Hama'apil; Sgt. Kobi
Mizrahi, 20, of Moshav Mata; and Staff-Sgt. Eitan Newman, 21, of
Jerusalem. April 3, 2004 - Yaakov (Kobi) Zagha,
40, of Avnei Hefetz was shot dead by a terrorist outside his home,
after his daughter Hani, 14, was shot and wounded. Hamas claimed
responsibility for the attack. April 17, 2004 -
A border policeman killed, an Israeli civilian injured, and two
border policemen injured, when a suicide bomber exploded himself at
the workers terminal crossing at the Erez industrial area.
March 14, 2004 - Two suicide bombers detonated
an explosive belt and an explosive bag at the Ashdod port. Ten
Israelis were killed and 12 injured. March 6,
2004 - Suicide bombers traveling in three vehicles drove
into the Erez crossing, and detonated two car bombs at Palestinian
checkpoints, while firing at the Israeli checkpoint. Two Palestinian
policemen were killed. Jan. 29, 2004 - A
suicide bomber detonated a bag laden with explosives on a No. 19 bus
line on Aza Street in Jerusalem. Ten Israelis and one foreigner were
killed and 44 were injured. Jan. 14, 2004 - A
female suicide bomber wearing an explosive belt detonated herself at
the workers terminal in the Erez crossing, resulting in the death of
four Israelis and the injury of five. Sept. 9,
2003 - A suicide bomber detonated an explosive device at
the entrance of the "Hillel Café" in Jerusalem. Seven Israelis were
killed and 70 injured. Sept. 9 , 2003 - A
suicide bomber detonated an explosive device at a bus stop near the
IDF "Tzrifin" Base. Nine IDF soldiers were killed and 10 were
injured. Aug. 19, 2003 - A suicide bomber
wearing an explosive belt blew himself up on a No. 2 bus line in
Jerusalem, resulting in the death of 23 Israelis and the injury of
115. Aug. 12, 2003 - A suicide bomber wearing
an explosive belt blew himself up near a bus stop at the entrance to
Ariel. Two Israelis were killed and two others injured.
June 11, 2003 - A suicide bomber wearing an
explosive belt blew himself up on the No. 14 bus line in Jerusalem.
Seventeen Israelis were killed and 104 were injured. May
19, 2003 - A Hamas terrorist on a bicycle blew himself up
next to a military jeep in Kfar Darom in the Gaza Strip. Three IDF
soldiers were wounded. May 18, 2003 - A suicide
bomber, with a bag filled with explosives blew himself up near the
A-Ram Junction in Jerusalem. May 18, 2003 - A
suicide bomber wearing an explosive belt, detonated himself on a bus
at the French Hill Junction in Jerusalem. Seven Israelis were killed
and 20 were wounded. May 17, 2003 - A suicide
bomber dressed as a religious Jew, and wearing an explosive belt,
blew himself up in Hebron Gross Square, killing two Israeli
civilians. April 30, 2003 - A suicide bomber
detonated an explosive belt at the entrance to the "Mike's Place"
pub on the Tel Aviv boardwalk. An additional suicide bomber hurled
an explosive device nearby. Three Israeli civilians were killed and
62 were wounded. April 15, 2003 - Two Israeli
civilians were killed and three were injured when a terrorist armed
with a Kalashnikov assault rifles, grenades and an explosive belt
penetrated the Karni crossing in the Gaza Strip fired and hurled
grenades. The terrorist was shot and killed. March 5,
2003 - A suicide bomber blew himself up on the No. 37 bus
line in Haifa. Seventeen Israeli civilians were killed, and 42 were
wounded. Jan. 17, 2003 - A raft laden with
explosives and guided by a suicide bomber, exploded after Israeli
Navy ships fired at the craft, four kilometers from Dugit, in the
northern Gaza Strip. Nov. 21, 2002 - A suicide
bomber detonated an explosive belt on the No. 20 bus line in
Jerusalem. Eleven Israelis were killed, and 50 were wounded.
Oct. 27, 2002 - A suicide bomber wearing an
explosive belt detonated himself, despite being shot, at the gas
station near the entrance to the city of Ariel. Three Israeli
civilians were killed, and 17 were wounded. Oct. 11,
2002 - A suicide bomber is arrested at the entrance to a
café before he could detonate his explosive belt. Oct.
10, 2002 - A suicide bomber wearing an explosive belt
detonated himself near a bus stop at the Bar Ilan Bridge in Ramat
Gan. An Israeli civilian was killed, and 20 were wounded.
Sept. 19, 2002 - A suicide bomber detonated a
bag laden with explosives on the No. 4 bus line on Allenby Street in
Tel Aviv, in which six Israelis were killed and 66 were injured.
Aug. 4, 2002 - A suicide bomber detonated an
explosive device strapped to his body on a bus traveling near Mt.
Meron in northern Israel. Nine Israeli civilians were killed, and 48
wounded. June 18, 2002 - A suicide bomber
detonated an explosives-laden bag on a bus traveling along Dov-Yosef
Street in Jerusalem. Nineteen civilians were killed, and 50 wounded.
May 7, 2002 - A suicide bomber detonated an
explosive belt and an additional explosive device in a bag, at a
club in Rishon Letzion. Sixteen Israeli civilians were killed, and
51 were wounded. March 31, 2002 - A suicide
bomber detonated himself at the “Matzah” restaurant in Haifa.
Fifteen Israeli civilians were killed and 31 were wounded.
March 27, 2002 - A suicide bomber blew himself
up with an explosive belt in the Park Hotel in Netanya. Thirty
Israeli civilians were killed and 144 were wounded.
March 9, 2002 - A suicide bomber detonated an
explosive device strapped to his body at the entrance of the “Moment
Café” in Jerusalem. Eleven Israeli civilians were killed and 58 were
wounded. March 7, 2002 - A suicide bomber
attempted to detonate an explosive device strapped to his back in
the “Café Kafit" in Jerusalem. Nobody was injured. Feb.
6, 2002 - A suicide bomber boarded a bus traveling between
the city of Maale Adumim and Jerusalem, and attempted to detonate an
explosive belt. Dec. 12, 2001 - Two suicide
bombers detonate explosive devices next to Israeli vehicles in the
area of Ganei Tal in the Gaza Strip, while an additional explosive
device is detonated near another Israeli vehicle. Three Israeli
civilians were injured. Dec. 2, 2001 - A
suicide bomber detonated an explosive device concealed under a coat
on a bus near Yad Lebanim in Haifa. Fifteen civilians were killed
and 35 wounded. Dec. 1, 2001 - Two suicide
bombers detonated explosive devices concealed in bags on Ben Yehudah
Street in Jerusalem. Immediately following, a car bomb exploded
nearby. Eleven civilians were killed and 170 wounded.
Nov. 26, 2001 - A suicide bomber wearing an
explosive belt detonated himself at the Erez checkpoint in the Gaza
Strip. Two policemen were wounded. Nov. 8, 2001
- A suicide bomber detonated himself in the area of Bakah Al
Sharkiah, during an attempt to arrest him while on his way to enter
Israel. Two IDF soldiers were wounded. Sept. 9,
2001 - A suicide bomber detonated an explosive device
strapped to his body at the Nahariya train station. An Israeli
civilian and two soldiers were killed and 46 were wounded.
Sept. 4, 2001 - A suicide bomber detonated an
explosive device strapped to his body on Nevi'im Street in
Jerusalem. Thirteen Israeli civilians were wounded. Aug.
9, 2001 - A suicide bomber blew himself up at the Sbarro
restaurant in Jerusalem. Fifteen Israelis were killed and 110
wounded. Aug. 8, 2001 - A suicide bomber
detonated a car bomb next to the Bekaot checkpoint in the West Bank.
An IDF soldier was injured. July 9, 2001 - A
suicide bomber detonated a car bomb near an IDF vehicle in the area
of Gush Katif in the Gaza Strip, resulting in the injury of an IDF
soldier. June 22, 2001 - A suicide bomber
detonated a car bomb near IDF forces in Alei Sinai in the Gaza
Strip. Two IDF soldiers were killed, and another soldier was
wounded. June 1, 2001 - A suicide bomber
detonated himself at the entrance to the “Dolphinarium” club in Tel
Aviv. Twenty-two Israeli civilians were killed, and 83 were wounded.
May 29, 2001 - Two terrorists approached an IDF
position at the “Tofah” Junction in the Gaza Strip. One terrorist
detonated an explosive device strapped to his body, and the other
hurled grenades and opened fire. Two IDF soldiers were wounded.
May 25, 2001 - A suicide bomber detonated a
container filled with 48 kg. of explosives and three gas balloons at
the Netzarim Junction in the Gaza Strip. May 18,
2003 - A suicide bomber detonated an explosive device
strapped to his body at the entrance to a mall in Netanya. Five
Israeli civilians were killed, and 86 were wounded.
April 29, 2001 - A suicide bomber detonated a
car bomb near a bus carrying children at the Dir Sharif Junction.
April 22, 2001 - A suicide bomber detonated
himself near a bus stop in the city of Kfar Saba. An Israeli was
killed and 45 were wounded. March 28, 2001 - A
suicide bomber blew himself up near a gas station at the Neveh
Yamin/Kfar Saba Junction. Two Israeli civilians were killed, and
four were wounded. March 27, 2001 - A suicide
bomber detonated an explosive strapped to his body, near an Israeli
bus at the French Hill Junction in Jerusalem. Twenty-one Israeli
civilians were wounded. March 4, 2001 - A
suicide bomber detonated a case laden with explosives on the main
street of Netanya. Three Israelis were killed and 53 injured.
March 1, 2001 - A suicide bomber blew himself
up while in a taxi, near the Me Ami Junction. An Israeli civilian
was killed, and 10 were wounded. Jan. 1, 2003 -
A car bomb exploded in Netanya. Thirty-five Israeli civilians were
wounded. Dec. 22, 2000 - A suicide bomber
wearing an explosive belt detonated himself at the entrance to a
restaurant in the Jordan Valley, resulting in the injury of three
IDF soldiers. Dec. 15, 2000 - A suicide bomber
attempted to detonate an explosive belt near Israeli security forces
close to the Erez crossing. The suicide bomber also attempted to
stab Israeli security personnel. Nov. 6, 2000 -
A booby-trapped raft exploded close to an Israeli Navy „Dabur” near
the Israel-Egypt border in Rafah. Hamas publicly claimed
responsibility for the suicide attack. September 4,
1997 - Five people were killed and 181 wounded in three
suicide bombings on the Ben-Yehuda pedestrian mall in Jerusalem. The
victims: Yael Botwin, 14; Sivan Zarka, 14; Smadar Elhanan, 14; Rami
Kozashvili, 20; and Eliahu Markowitz, 40 - all of
Jerusalem. July 30, 1997 - 16 people were killed
and 178 wounded in two consecutive suicide bombings in the Mahane
Yehuda market in Jerusalem: Lev Desyatnik, 60, of Jerusalem; Regina
Giber, 76, of Jerusalem; Valentina Kovalenko, 67, of Jerusalem;
Shmuel Malka, 44, of Mevaseret Zion; David Nasco, 44, of Mevaseret
Zion; Muhi A-din Othman, 33, of Abu Ghosh; Simha Fremd, 92, of
Jerusalem; Grisha Paskhovitz, 15, of Jerusalem; Leah Stern, 50, of
Jerusalem; Rachel Tejgatrio, 80, of Jerusalem; Liliya Zelezniak, 47,
of Jerusalem; Shalom (Golan) Zevulun, 52, of Jerusalem; Mark
Rabinowitz, 80, of Jerusalem. Eli Adourian, 49, of Kfar Adumim, died
of his wounds on August 11. Ilia Gazrach, 73, of Pisgat Ze'ev, died
on August 29. Baruch Ostrovsky, 84, of Jerusalem died on October 3.
July 30, 1997 - 13 people were killed and 170
wounded in two consecutive suicide bombings in the Mahane Yehuda
market in Jerusalem. The names of 8 victims: David Nasko, 44, of
Mevaseret Zion; Sami Shmuel Malka, 44, of Mevaseret Zion; Simha
Fremd, 92 of Jerusalem; Razalla Tazkatro, 80, of Jerusalem;
Valentina Koblenko, 67, of Jerusalem; Lev Baseitnik, 60, of
Jerusalem, Golan Shalom Zevulun, 52, of Jerusalem; Mohi Adin Osman,
33, of Abu Ghosh. April 10, 1997 - The body of
IDF Staff-Sgt. Sharon Edri, missing for seven months, was found
buried near the West Bank village of Kfar Tzurif. Edri had been
kidnapped and murdered by a Hamas terrorist cell in September 1996
while hitchhiking to his home in Moshav Zanoah. March
21, 1997 - Michal Avrahami, 32, Yael Gilad, 32, and Anat
Winter-Rosen, 32, were killed when a suicide bomber detonated a bomb
on the terrace of a Tel Aviv cafe. 48 people were wounded.
March 3, 1996 - In a suicide bombing of bus No.
18 on Jaffa Road in Jerusalem, 19 were killed (16 civilians and 3
soldiers). The civilians: Maya Birkan, 59; Naima Zargary, 66;
Gavriel Shamashvili, 43; Shemtov Sheikh, 63; Anna Shingeloff, 36;
Raya Daushvili, 55; George Yonan, 38 - all of Jeru; Sarina Angel,
45, of Beit Jalla; Gidi Taspanish, 23, a tourist from Ethiopia;
Valerian Krasyon, 44, a tourist from Romania; Dominic Lunca, 29;
Daniel Patenka, 33; Marian Grefan, 40; Mirze Gifa, 39; Dimitru
Kokarascu, 43 - all Romanian workers. Imar Ambrose, 51, of Romania,
died on March 9.The soldiers: Sgt. Yoni Levy, 21, of Jerusalem; Sgt.
Haim Amedi, 19, of Jerusalem; Senior NCO Uzi Cohen, 54, border
policeman of Jerusalem. February 25, 1996 -
Sgt. Hofit Ayyash, 20, of Ashdod was killed in an explosion set off
by a suicide bomber at a hitchhiking post outside Ashkelon. Hamas
claimed responsibility for the attack. February 25,
1996 - In a suicide bombing of bus No. 18 near the Central
Bus Station in Jerusalem, 26 were killed (17 civilians and 9
soldiers).The civilians: Daniel Biton, 42; Yitzhak Elbaz, 57, Boris
Sharpolinsky, 64; Semion Trakashvili, 60; Yitzhak Yakhnis, 54;
Peretz Gantz, 61; Anatoly and Jana Kushnirov, 36 and 37; Masuda
Amar, 59; Swietlana Gelezniak, 32; Celine Zaguri, 19 - all of
Jerusalem; Navon Shabo, 22, of Bnei Brak; Michael Yerigin, 16, of
Kibbutz Maabarot; Matthew Eisenfeld, 25 and Sara Duker, 23, of the
United States. Wael Kawasmeh, 23, of East Jerusalem, and Ira Yitzhak
Weinstein, 53, of Maaleh Adumim, later died of their wounds.The
soldiers: Sgt. Yonatan Barnea, 20; St-Sgt. Gavriel Krauss, 24;
St.-Sgt. Gadi Shiloni, 22; Cpl. Moshe Reuven, 19; St.-Sgt. Maj.
(res.) Arye Barashi, 39; Cpl. Iliya Nimotin, 19; Cpl. Merav Nahum,
19; Sgt. Sharon Hanuka, 19; Arik Gaby, 16 (student in pre-army
boarding school) - all of Jerusalem. Hamas claimed responsibility
for the attack. August 21, 1995 - Rivka Cohen,
26, of Jerusalem; Hannah Naeh, 56, of Jerusalem; Joan Davenney, 46,
of Connecticut; and Police Chief Superintendent Noam Eisenman, 35,
of Jerusalem were killed in a suicide bombing of a Jerusalem
bus. July 24, 1995 - Moshe Shkedi, 75, of Ramat
Gan; Rahel Tamari, 65, of Tel Aviv; Zviya Cohen, 62, of Tel Aviv;
Zahava Oren, 60, of Tel Aviv; Nehama Lubowitz, 61, of Tel Aviv; and
Mordechai Tovia, 37, of Tel Aviv were killed in a suicide bomb
attack on a bus in Ramat Gan. January 22, 1995
- Two consecutive bombs exploded at the Beit Lid junction near
Netanya, killing 18 soldiers and one civilian. The Islamic Jihad
claimed responsibility for the attack. This was in fact a common
operation by Hamas and Islamic Jihad. The soldiers killed were: Lt.
David Ben-Zino, 20, of Ashdod; Lt. Adi Rosen, 20, of Moshav
Bitzaron; Lt. Yuval Tuvya, 22, of Jerusalem; Sgt.-Maj. Anan Kadur,
24, of Daliat al-Carmel; Staff-Sgt. Damian Rosovski, 20, of Kadima;
Staff-Sgt. Yehiel Sharvit, 21, of Haifa; Staff-Sgt. Yaron Blum, 20,
of Jerusalem; Sgt. MayaKopstein, 19, of Jerusalem; Sgt. Daniel
Tzikuashvili, 19, of Jerusalem; Sgt. Avi Salto, 19, of Rishon
Lezion; Sgt. Rafael Mizrahi, 19, of Ramat Gan; Sgt. Eran Gueta, 20,
of Ashkelon; Cpl. Soli Mizrahi, 18, of Ramat Ramat Gan; Cpl. David
Hasson, 18, of Ashkelon; Cpl. Amir Hirschenson, 18, of Jerusalem;
Cpl. Gilad Gaon, 18, of Herzliya; Cpl. Ilie Dagan, 18, of Kochav
Yair; Cpl. Eitan Peretz, 18, of Nahariya; and Shabtai Mahpud, 34, of
Moshav Tnuvot. Lt. Eyal Levy, 20, of Ashdod, and Cpl. Yaniv Weiser,
18, of Givatayim, who were seriously wounded in the attacks, later
died of their wounds. November 19, 1994 -
Sgt.-Maj. Gil Dadon, 26, of Bat Yam, was killed at the army post at
Netzarim junction by shots fired from a passing car. Hamas claimed
responsibility for the attack. October 19, 1994
- In a suicide bombing attack on the No. 5 bus on Dizengoff Street
in Tel-Aviv, 21 Israelis and one Dutch national were killed: Haviv
Tishbi, 54, of Tel Aviv; Moshe Gardinger, 83, of Tel Aviv; Pnina
Rapaport, 74, of Tel Aviv; Galit Rosen, 23, of Holon; Zippora Ariel,
64, of Tel Aviv; David Lida, 74, of Tel Aviv; Puah Yedgar, 56, of
Givatayim; Dalia Ashkenazi, 62, of Tel; Aviv Esther Sharon, 21, of
Lod; Ofra Ben-Naim, 33, of Lod; Tamar Karlibach-Sapir, 24, of Moshav
Zafaria; Shira Meroz-Kot, 20, of Kibbutz Beit Hashita; Miriam Adaf,
54, ofSderot; Anat Rosen, 21, of Ra'anana; Salah Ovadia, 52, of
Holon; Eliahu Wasserman, 66, of Bat Yam; Alexandra Sapirstein, 55,
of Holon; Dr. Pierre Atlas, 56, of Kiryat Ono; Ella Volkov, 21, of
Safed; Ayelet Langer-Alkobi, 26, of Kibbutz Yiron; Kochava Biton,
59, of Tel Aviv; Rinier Yurest, 23, of the Netherlands.
October 14, 1994 - Cpl. Nahshon Wachsman, 20,
who had been abducted by Hamas, was murdered by his captors. Capt.
Nir Poraz, 23, was killed in the course of the unsuccessful IDF
rescue operation to obtain his release. October 9,
1994 - Ma'ayan Levy, 19, an off-duty soldier from Moshav
Beit Zayit and Samir Mugrabi, 35, from Kafr Akab, in north
Jerusalem, were killed in a terrorist attack in the Nahalat Shiva
section of downtown Jerusalem. Hamas claimed responsibility for the
attack. August 14,
1994 - Ron Soval, 18, of Lehavim, north of Beersheba, was
shot to death in an ambush near Kissufim junction in the Gaza Strip.
Hamas claimed responsibility for the attack. July 19, 1994 - Lt. Guy Ovadia, 23, of
Kibbutz Yotvata, was fatally wounded in an ambush near Rafiah. Hamas
took responsibility for the attack, saying it was "a response to the
massacre at the Erez checkpoint". May 20,
1994 - Staff Sgt. Moshe Bukra, 30, and Cpl. Erez
Ben-Baruch, 24, were shot dead by Hamas terrorists at a roadblock
one kilometer south of the Erez checkpoint in the Gaza
Strip. April 13, 1994 - Rahamim Mazgauker, 34,
of Hadera; David Moyal, 26 of Ramat Gan, an Egged mechanic; Daga
Perda, 44, who immigrated from Ethiopia in 1991; Bilha Butin, 49, of
Hadera; and Sgt. Ari Perlmutter, 19, of Ir Ovot in the Arava were
killed in a suicide bombing attack on a bus in the central bus
station of Hadera. Hamas claimed responsibility for the attack.
April 7, 1994 - Yishai Gadassi, age 32 of
Kvutzat Yavne, was shot and killed at a hitchhiking post at the
Ashdod junction by a member of Hamas. The terrorist was killed by
bystanders at the scene. April 6, 1994 - Asher
Attia, 48, of Afula, bus driver; Vered Mordechai, 13, of Afula; Maya
Elharar, 17, of Afula; Ilana Schreiber, 45, a teacher from Kibbutz
Nir David; Meirav Ben-Moshe, 16, of Afula; Ayala Vahaba, 40, a
teacher from Afula; and Fadiya Shalabi, 25, of Iksal were killed in
a car-bomb attack on a bus in the center of Afula. Hamas claimed
responsibility for the attack. Ahuva Cohen Onalla, 37, wounded in
the attack, died of her wounds on April 25. February 19,
1994 - Zipora Sasson, resident of Ariel and five months
pregnant, was killed on the trans-Samaria highway in an ambush in
which shots were fired at her car. The terrorists were members of
Hamas. February 13, 1994 - Noam Cohen, age 28,
member of the General Security Service, was shot and killed in an
ambush on his car. Two of hiscolleagues who were also in the vehicle
suffered moderate injuries. Hamas claimed responsibility for the
attack. January 14, 1994 - Grigory Ivanov was
stabbed to death by a terrorist in the industrial zone at the Erez
junction, near the Gaza Strip. Hamas claimed responsibility for the
attack. December 24, 1993 - Lieut. Col. Meir
Mintz, commander of the IDF special forces in the Gaza area, was
shot and killed by terrorists in an ambush on his jeep at the
T-junction in Gaza. The Hamas Izz a-Din al Kassam squads publicly
claimed responsibility for the attack. December 22,
1993 - Eliahu Levin and Meir Mendelovitch were killed by
shots fired at their car from a passing vehicle in the Ramallah
area. Hamas claimed responsibility. December 6,
1993 - Mordechai Lapid and his son Shalom Lapid, age 19,
were shot to death by terrorists near Hebron. Hamas publicly claimed
responsibility for the attack. December 1, 1993
- Shalva Ozana, age 23, and Yitzhak Weinstock, age 19, were shot to
death by terrorists from a moving vehicle, while parked on the side
of the road to Ramallah because of engine trouble. Weinstock died of
his wounds the following morning. Izz a-Din al Kassam claimed
responsibility for the attack, stating that it was carried out in
retaliation for the killing by Israeli forces of Imad Akel, a wanted
Hamas leader in Gaza. November 7, 1993 - Efraim
Ayubi of Kfar Darom, Rabbi Chaim Druckman's driver, was shot to
death by terrorists near Hebron. Hamas publicly claimed
responsibility for the murder. October 24, 1993
- Two IDF soldiers, Staff Sgt. (res.) Ehud Rot, age 35, and Sgt.
Ilan Levi, age 23, were killed by a Hamas Izz a-Din al Kassam squad.
The two entered a Subaru with Israeli license plates outside a
Jewish settlement in the Gaza Strip, whose passengers were
apparently terrorists disguised as Israelis. Following a brief
struggle, the soldiers were shot at close range and killed. Hamas
publicly claimed responsibility for the attack.
September 24, 1993 - Yigal Vaknin was stabbed
to death in an orchard near the trailer hom19e where he lived near
the village of Basra. A squad of the Hamas' Izz a-Din al Kassam
claimed responsibility for the attack. December 13, 1992 -
Border policeman Nissim Toledano was kidnapped in Lod on his way
from his home to his place of work in Border Police H.Q. A group of
fugitives from the Izz al-Din al-Qassam squad took credit for the
incident. They demanded the release of Hamas leader Sheikh Ahmad
Yassin from prison. Nissim Toledano's body was later found near
Jerusalem. December 12, 1992 - Shots were fired
at an army Jeep in Hebron. An IDF reserve soldier was killed and two
others injured, one of them critically. The Izz al-Din al-Qassam
squad took credit for the attack. December 7,
1992 - Shots were fired from a speeding car at an IDF
vehicle on patrol on the Gaza bypass road, near Saja'i'a junction.
The three IDF reserve soldiers in the vehicle were killed. The Izz
al-Din al-Qassam squad took credit for the attack.
November 20, 1992 - Activists from the Izz
al-Din al-Qassam squad planned a car-bomb attack in a heavily
populated area in the center of the country. The car was detected in
Or Yehuda and, after a chase, the car was stopped and the bomb was
defused. Two of the terrorists in the car were apprehended and
admitted affiliation to the Izz al-Din al-Qassam squad.
October 25, 1992 - Shots were fired from a
speeding car at an IDF observation post near the Cave of the
Patriarchs in Hebron. IDF reserve soldier Shmuel Geresh was killed
and another soldier wounded. The Izz al-Din al-Qassam squad took
credit for the attack. October 21, 1992 - Shots
were fired from a speeding car at an IDF vehicle at the southern
entrance to Hebron. An IDF soldier and a woman officer were injured.
The Izz al-Din al-Qassam squad took credit for the attack.
September 22, 1992 - A border
policeman, Avinoam Peretz, was shot and killed at Shoefat junction,
French Hill, Jerusalem. The murderer claimed that he had been
recruited by the Izz al-Din al-Qassam squads. September 18, 1992 - IDF soldier,
Alon Caravani, was kidnapped by members of the Izz al-Din al-Qassam
squad who gave the hitch-hiking soldier a lift in their car. He was
stabbed, and then thrown from the vehicle. June 25,
1992 - A resident of Ma'ale Levona was injured while
travelling with his family to Jerusalem by an axe-wielding assailant
from the village of Sanjiel. The assailant was shot and apprehended.
June 25, 1992 - Moshe Bino from Ashkelon and
Ami Zaltzman from Nes Ziona were stabbed to death in their
packing-house near the Saja'i'a neighborhood in the Gaza District.
The murders were perpetrated by the Izz al-Din al-Qassam
squad. June 22, 1992 - Shots were fired from a
speeding car at a police building in the Rimal district of Gaza by
fugitives belonging to the Izz al-Din al-Qassam squad. A policeman
and an Israeli civilian were injured. May 27,
1992 - The rabbi of Darom village, in Gush Katif, Shimon
Biran, was stabbed to death by a Hamas activist from Dir el-Balah,
Gaza District. The assailant was apprehended. He admitted to
affiliation with the Izz al-Din al-Qassam gang. May 24,
1992 - Helena Rapp, a fifteen year old girl from Bat-Yam
was stabbed to death by a Hamas activist from Nuseirat, Gaza
District. The murderer was apprehended on the spot. May 17, 1992 - A
resident of Moshav Te'ashur, David Cohen, was shot and killed by
fugitives from the Izz al-Din al-Qassam squad in Bet Le'he'ya in the
Gaza District. October 11, 1991 - Master
Sargent Aaron Agmon Klijami and Sergeant Shmuel Michaeli were run
over and killed at the Tel Hashomer soldiers' hitch-hiking station
by a terrorist who deliberately drove a van into a queue of soldiers
waiting for lifts. Eleven other soldiers were injured.
December 14, 1990 - Murder of three workers at
an aluminum factory in Jaffa. One of the murderers was captured.
July 28, 1990 - Marnie Kimelman, a Canadian
tourist, was killed by a bomb on a Tel Aviv beach. May
4, 1989- Kidnapping and murder of IDF soldier Ilan Sa'adon.
February 18, 1989 - Kidnapping and murder of
IDF soldier Avi Sasportas.
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